Nach dem Jahrhunderthochwasser im Ahrtal haben die Aufräumarbeiten Fortschritte gemacht. Viele Freiwillige helfen dabei, Straßen zu räumen und Schutt und Schlamm zu entfernen, wie hier in Bad Neuenahr. (Foto: Imago, IMAGO / Future Image)

Hochwasser in Rheinland-Pfalz

FAQ: Alles was Helfer in Flutgebieten wissen müssen

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Auch rund einen Monat nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz sind ehrenamtliche Helfer im Ahrtal unerlässlich. Was Freiwillige über den Einsatz in den Hochwassergebieten wissen müssen, gibt es in unserem FAQ.

Das Wasser ist weg, die Müllberge verschwinden - aber der Wiederaufbau steht nach dem Hochwasser vielerorts noch ganz am Anfang. Vor allem im Ahrtal sind freiwillige Helferinnen und Helfer eine wichtige Stütze für Menschen und Einrichtungen und werden nach Schätzungen des Krisenstabs noch lange gebraucht werden. Wer helfen möchte, findet hier Informationen zu den Dingen, die es zu beachten gilt.

Wird überhaupt noch Hilfe benötigt?

Ja. Private Helferinnen und Helfer werden weiterhin vor allem für Aufräumarbeiten oder für die Nahrungsversorgung gebraucht. Thomas Linnertz, Leiter des Krisenstabs für das Katastrophengebiet im Ahrtal, betonte unlängst, dass die Helfer im Ahrtal "unerlässlich" seien. Sie seien weiter herzlich willkommen und erhielten jede mögliche Unterstützung vom Krisenstab. Von der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler hieß es, dass die Tausenden privaten Helfer der Stadt Hoffnung geben. "Diese Hilfsbereitschaft ist mit Geld nicht zu bezahlen und durch Geld auch nicht zu ersetzen. Ohne diese Menschen, egal ob sie alleine, in Gruppen oder mit schwerem Gerät zu uns kommen, hätte die Stadt noch ein anderes Gesicht. Die - wenn auch kleinen - Fortschritte, die beim Aufräumen jeden Tag zu sehen sind, verdanken wir in weiten Teilen diesen selbstlosen und engagierten Menschen aus nah und fern."

Bad Neuenahr-Ahrweiler

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Wo kann ich mich melden, wenn ich helfen möchte?

Inzwischen gibt es mehrere Onlineplattformen, die Helfende und Hilfesuchende zusammenbringen. Auf dem offiziellen Fluthilfe-Portal des Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung werden zum Beispiel neben Sachspenden auch Aufräum- und Reparaturarbeiten vermittelt. Ähnlich funktioniert das Portal der Hochwasser-Community AhrHelp. Auf Facebook organisieren sich Helfer unter anderem in der Gruppe "Hochwasser in AW - freiwillige Helfer". Auch auf der SWR3-Pinnwand werden regelmäßig Gesuche und Gebote gepostet. Der Krisenstab Bad Neuenahr-Ahrweiler sammelt auf der Webseite helfer-stab.de Chatgruppen, in denen der Einsatz von freiwilligen Helfern koordiniert werden kann.

Alternativ kann man mit einem der Helfer-Shuttles ins Ahrtal fahren und sich vor Ort einteilen lassen.

Wie komme ich zu den Einsatzorten?

Ins Ahrtal fahren weiterhin täglich ab 9 Uhr Shuttlebusse. Sie bringen die Helfer in verschiedene Orte entlang der Ahr. Abfahrtspunkt ist der Innovationspark Rheinland in der Grafschaft (Kreis Ahrweiler). Dort gibt es Parkmöglichkeiten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Busse fahren ab dem Nachmittag auch wieder zurück. Weitere Informationen, wie zum Beispiel eine Packliste, gibt es auf helfer-shuttle.de.

Auch die Koblenzer Verkehrsbetriebe (koveb) bieten bis mindestens zum 28. August noch tägliche Shuttlebusse an, die in Koblenz starten. Hier finden Sie den Zeitplan, sowie eine Packliste.

Es wird weiterhin darum gebeten, möglichst nicht mit dem eigenen Auto in die betroffenen Gebiete zu fahren, um Einsatzkräfte und Aufräumarbeiten nicht zu blockieren.

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Brauche ich vor Ort ein Auto?

Wer vor Ort von einem Einsatzort zum nächsten möchte, ist nicht auf ein eigenes Auto angewiesen. Shuttlebusse verkehren auch zwischen den einzelnen Ortschaften entlang der Ahr. Es gibt insgesamt elf Haltestellen. Wo eine Haltestelle ist, kann man zum Beispiel an einem der Infopoints erfragen.

Wo kann ich vor Ort übernachten?

Eine offizielle Stelle, die Übernachtungen von Helfenden koordiniert, gibt es nicht. Wer mehrere Tage vor Ort aushelfen will und einen Schlafplatz braucht, kann auf Internetportalen Ausschau halten. Dort kann man entweder selbst ein Übernachtungsgesuch einstellen oder nach Übernachtungsangeboten suchen. Fündig wird man zum Beispiel auf der Seite der Hochwasser-Community AhrHelp oder über das Fluthilfe-Portal des Landes.

Wer spontan und flexibel ist, kann auch vor Ort nach einer Übernachtungsmöglichkeit suchen. So ist es beispielsweise in manchen Kommunen möglich, im Bürgerhaus zu übernachten.

Ist eine Übernachtung vor Ort überhaupt erwünscht?

Das kommt etwas auf den Herkunftsort an. Wer mehrere Tage am Stück helfen will und aus einiger Entfernung kommt, für den ist eine Übernachtung natürlich sinnvoll. Tipps für Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie unter dem Stichpunkt "Wo kann ich vor Ort übernachten?". Wer aus der näheren Umgebung kommt, sollte abends lieber nach Hause fahren und am nächsten Tag wieder kommen, so werden nicht unnötig Schlafplätze belegt. Die Schlafplätze vor Ort sind knapp. Neben Helfern müssen auch Einheimische unterkommen, die ihre Häuser verloren haben.

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Muss ich Essen und Getränke selbst mitbringen?

Vor Ort wird Essen an Einheimische und Einsatzkräfte ausgegeben. Inzwischen gibt es auch viele Freiwillige, die als Caterer Verpflegungsstände betreiben. An diesen gibt es zum Beispiel auch Trinkwasser. Auch freiwillige Helfer sind grundsätzlich eingeladen, die kostenlosen Angebote zu nutzen. Allerdings rät der Krisenstab, auch selbst etwas Verpflegung mitzubringen um die Verpflegungssituation vor Ort zu entlasten.

Kann ich vor Ort duschen und Wäsche waschen?

In den Flutgebieten wurden Duschcontainer und Klohäuschen für die Einheimischen errichtet, genauso wie Stellen, wo man seine Wäsche waschen kann. Diese können auch von Freiwilligen zum Duschen und Wäsche waschen genutzt werden.

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Welche Verhaltensregeln gilt es zu beachten?

Ganz wichtig ist es, auf Ansagen der Einsatzkräfte zu hören, heißt es vom Krisenstab. Soll beispielsweise ein Haus aus Gründen der Einsturzgefahr nicht betreten werden, so solle sich jeder daran halten. Wer bei Privatleuten mit anpacken will, sollte die Eigentümer fragen, bevor er oder sie das Haus betritt. Auch Arbeiten sollten vorher abgestimmt sein. Fotos nicht ohne Einverständnis machen. Zudem sollten die Corona-Regeln nicht außer Acht gelassen werden.

Gibt es Strom? Kann ich Akkus für meine Werkzeuge aufladen?

Vier Wochen nach der Katastrophenflut wird die Stromversorgung im Ahrtal allmählich wiederhergestellt. Nach Auskunft der Ahrtal-Werke können aktuell mehr als drei Viertel der Menschen in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler mit Strom versorgt werden. Teilweise sei die Stromversorgung allerdings noch instabil, heißt es vom Krisenstab. Der Anbieter Westnetz teilt mit, dass 98 Prozent der Anwohner in der Region Stromzugang hätten. Allerdings handelt es sich bislang um eine provisorische Wiederherstellung. Während der Arbeiten am Stromnetz kann es auch immer wieder zu Unterbrechungen der Stromversorgung kommen. Aus der Verbandsgemeinde Altenahr heißt es, dass die Stromversorgung zu mehr als 90 Prozent wiederhergestellt sei oder es Notstrom gebe. Viele Hausanschlüsse funktionieren aber noch nicht. Helfer sollten deshalb daran denken, elektrische Geräte vorher zu laden und Ersatzakkus und Powerbanks mitzubringen.

Gibt es Trinkwasser?

Die Wasserversorgung ist vielerorts noch nicht wieder hergestellt oder provisorisch. In Bad Neuenahr-Ahrweiler ist noch kein Trinkwasser aus dem Leitungsnetz verfügbar. Fast alle Haushalte werden mit Brauchwasser versorgt. Das ist kein Trinkwasser und muss deshalb vor dem Trinken mindestens eine Minute abgekocht werden. Die Stadt weist außerdem darauf hin, generell mit Wasser sparsam umzugehen, da sonst Kanäle verstopfen und Wasser nicht abfließen kann. In der Verbandsgemeinde Adenau sind drei Viertel der Haushalte ans Trinkwassernetz angeschlossen und werden über den Hochbehälter versorgt. Die Orte Insul und Schuld werden über eine Wasseraufbereitungsanlage des THW versorgt.

Gibt es Mobilfunk?

Nach Angaben des Sozialministeriums besteht seit Ende Juli bereits wieder eine fast komplette Mobilfunkabdeckung in den Flutgebieten. Allerdings kann es aufgrund zu hoher Auslastung dennoch zu Störungen im Netz kommen.

Brauche ich handwerkliche Erfahrung?

Nein. Mit dem Fortschreiten des Wiederaufbaus werden natürlich auch professionelle Handwerker gebraucht. Dennoch gilt: "Jeder, der einen Besen halten kann, ist Gold wert", heißt es vonseiten des Krisenstabs. Es sei für jeden Helfer im Ahrtal Arbeit da und die Bandbreite der Tätigkeiten sei groß. Wer welche Arbeit macht, wird jeweils vor Ort von den Kommunen oder der Abschnittsleitung eingeteilt, wenn nicht schon vorher auf anderem Wege ein Hilfetermin verabredet wurde.

Welche Ausrüstung, welches Werkzeug soll ich mitbringen?

Neben funktionaler Kleidung und Wechselkleidung ist es sinnvoll, sich etwas Verpflegung und Getränke mitzunehmen. Da vielleicht nicht überall Wasser in der Nähe ist, sind auch Desinfektionstücher nützlich, sowie eine Maske zum Schutz vor Staub und Corona. Eine Powerbank und Wechselakkus machen bei fehlendem Strom unabhängiger. Darüber hinaus wird Werkzeug fast jeder Art gebraucht - von Schaufeln, Meißeln und Stemmeisen, über Stemmhammer, Bohrhammer, Flex und Vorschlaghammer bis hin zu Entlüftungsgeräten. Die Werkzeuge können in den Shuttles transportiert werden, darauf weisen die Organisatoren des Helfershuttles hin. Zudem solle man an Gehörschutz, Schutzbrille und eine Kabeltrommel denken. Eine detaillierte Packliste gibt es hier.

Werkzeuge sind zudem als Sachspenden sehr begehrt. Wenn Sie spezielles Werkzeug weitergeben wollen, finden Sie entsprechende Gesuche unter anderem auf den Onlineplattformen Fluthilfe und AhrHelp.

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Wo kann ich mich als Handwerker melden?

Für Handwerker und Handwerksbetriebe, die beim Wiederaufbau in den Hochwassergebieten helfen wollen, gibt es inzwischen eine eigene Plattform, die Angebote und Gesuche koordiniert. Sie firmiert unter dem Slogan "Bau mit auf". Ansprechpartner für weitere Informationen ist außerdem die Handwerkskammer Koblenz.

Wie werde ich versorgt, wenn ich mich verletze?

Die medizinische Versorgung ist nach Auskunft der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) vor Ort durch ortsansässige Hausärzte und Fachärzte gesichert. Es wurden auch einige mobile Arztpraxen eingerichtet, zum Beispiel am Bahnhof Bad Neuenahr und am Ahrweiler Bahnhof. Über die Standorte geben die Infopoints Auskunft. Bei Notfällen kann inzwischen auch wieder - wie üblich - die 112 angerufen werden. Wer als Helfer psychologische Unterstützung benötigt, kann sich unter anderem an die kostenlose Hotline des Landes Rheinland-Pfalz für psychosoziale Akuthilfe am Telefon wenden. Sie ist täglich von 9 Uhr bis 20 Uhr besetzt und unter der 0800 - 0010218 erreichbar.

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Wie bin ich versichert, falls ich mich verletze?

Wer sich als Helfer bei den Aufräumarbeiten in den Flutgebieten an der Ahr verletzt, ist nach Auskunft der ADD gesetzlich unfallversichert und über die Unfallkasse Rheinland-Pfalz abgesichert. Dies gilt nicht nur für körperliche Verletzungen, sondern auch bei psychischen Belastungen.

Der Schutz gilt, solange die Region Ahr als Katastrophengebiet erklärt ist, bei Seuchengefahr oder auch bei mangelnder Strom- und Wasserversorgung. Daneben hat die Landesregierung für Helfer eine pauschale Unfall- und Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Sie kommt zum Einsatz, wenn im Schadensfall die Helfer nicht anderweitig abgesichert sind.

Ein Formblatt für die Unfallanzeige gibt es auf der Internetseite der Unfallkasse.

Sind Wertsachen versichert?

Geht bei den Aufräumarbeiten die Brille, das Hörgerät oder der Zahnersatz kaputt oder verloren, werden die Kosten dafür ebenfalls von der Unfallkasse übernommen. Auch Ausrüstung der Helfer, die zum Einsatz kommt und beschädigt wird, ist unter bestimmten Umständen versichert, beispielsweise Notstromaggregate, Reifen, aber auch beschädigte Kleidung.

Brauche ich spezielle Impfungen?

Spezielle Impfungen sind keine Pflicht aber empfehlenswert, denn in Schlamm und Dreck, den das Hochwasser hinterlassen hat, können schädliche Keime und Bakterien enthalten sein. So empfiehlt Heinz Wolschendorf, der Katastrophenschutzinspekteur des Landes Rheinland-Pfalz: "Es müssten eigentlich alle, die dort in dem Gebiet arbeiten, vor allem die, die dann wieder nach Hause fahren, eine Tetanus- und eine Hepatitis-A und Hepatitis-B-Impfung haben, um sich selbst zu schützen."

Aufgrund der weiterhin andauernden pandemischen Lage und der möglicherweise engen Zusammenarbeit mit anderen Helfern ist darüber hinaus eine Corona-Impfung sinnvoll.

Besteht Seuchengefahr?

Hinweise auf Seuchengefahr oder Erkrankungen gibt es nach Auskunft des Krisenstabs nicht. Gesundheitsrisiken für Menschen könnten aber auch nicht ausgeschlossen werden, betonte Thomas Linnertz, Leiter des Krisenstabs für das Katastrophengebiet im Ahrtal. Daher sollten im Umgang mit dem Staub Masken und Handschuhe getragen werden, der Schlamm nicht in Kontakt mit der Haut kommen und kein Ahrwasser benutzt werden. Auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sieht die Gefahr von Seuchenausbrüchen in den Hochwassergebieten als "gering" an.

Werden auch in anderen Regionen noch ehrenamtliche Helfer gebraucht?

Der Kreis Ahrweiler ist die Region in Rheinland-Pfalz, in der das Hochwasser die meisten Schäden angerichtet hat. Aber auch in anderen Teilen des Landes hat das Hochwasser Spuren hinterlassen - so zum Beispiel im Trierer Stadtteil Ehrang, wo die Kyll zu einem reißenden Strom angeschwollen war. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind dort nach wie vor im Einsatz, teilt die Stadt mit. Inzwischen seien aber immer mehr Handwerker und Menschen mit handwerklichen Fertigkeiten gefragt. Wer helfen möchte, kann sich an die Ehrenamtsagentur Trier wenden. Das gleiche gilt für Menschen, die Unterstützung suchen. Die Hilfsangebote seien derzeit allerdings "deutlich höher als die Bedarfsmitteilung von Betroffenen", heißt es von der Stadt. "Demzufolge werden derzeit weitere Helfer nicht mehr dringend benötigt."

Auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm hat die Prüm große Schäden angerichtet. Nach Kreisangaben sind mehr als 5.600 Haushalte und 200 Betriebe betroffen. "Die vielen ehrenamtlichen Helfer im Eifelkreis Bitburg-Prüm stellen eine wichtige Stütze in der Bewältigung der Hochwasserkatastrophe dar. Noch immer sind viele Kräfte vor allem im privaten Bereich aktiv und werden auch weiterhin benötigt", heißt es von der Kreisverwaltung. Derzeit werde aber nicht aktiv und überregional zu weiterer ehrenamtlicher Hilfe aufgerufen. "In erster Linie sind die Feuerwehren, Vereine und Bewohner unterstützend in ihren jeweiligen Ortschaften tätig."

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