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Lage in Rheinland-Pfalz

Die Entwicklungen zum Coronavirus bis zum 31. Januar

STAND

Das Coronavirus legt das öffentliche Leben im Land lahm. Hier die Entwicklungen bis zum 31. Januar.

Sonntag (31. Januar)

+++ Idar-Oberstein: Polizeieinsatz nach Social-Media-Aufruf +++
23:00 Uhr

Ein Beitrag in den sozialen Medien zu einer möglichen Protestaktion gegen die Ausgangssperre im Kreis Birkenfeld hat in Idar-Oberstein zu einem größeren Polizeieinsatz geführt.

Idar-Oberstein

Offenbar Autokorso geplant Polizeieinsatz nach Protest-Aufruf in Idar-Oberstein

Ein Beitrag in den sozialen Medien zu einer möglichen Protestaktion gegen die Ausgangssperre im Kreis Birkenfeld hat in Idar-Oberstein zu einem größeren Polizeieinsatz geführt.  mehr...

+++ Boom bei Lieferdiensten +++
20:15 Uhr

In der Corona-Krise brummt das Liefer-Geschäft mit dem Essen. Ganz vorne mit dabei: "Lieferando". Seit dem Lockdown gibt es einen regelrechten Boom bei der Online-Plattform. Pro Monat vermittelt das Unternehmen elf Millionen Bestellungen bundesweit - so wie beim Mainzer Restaurant Niko Niko Tei.

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+++ Corona-Mutation in zwei Landkreisen +++
16:30 Uhr


Im Landkreis Trier-Saarburg ist nach offiziellen Angaben erstmals die als wesentlich ansteckender geltende Coronavirus-Mutation aus Großbritannien nachgewiesen worden. Bei einem jungen Patienten sei die Virus-Variante B 1.1.7 gefunden worden, teilte die Kreisverwaltung am Sonntag mit. Bei einer weiteren, ebenfalls jungen Person aus dem Kreis bestehe der Verdacht einer Infektion mit einer anderen Variante dieses Virustyps. In beiden Fällen seien "umfangreiche Quarantänemaßnahmen" angeordnet worden. Ergebnisse weiterer Untersuchungen aus dem Umfeld der beiden stünden noch aus. Auch die Kreisverwaltung Ahrweiler meldete am Sonntag einen Nachweis der Virus-Variante B.1.1.7. Bereits in den vergangenen Tagen hatte es mehrere Fälle von Infektionen mit Corona-Mutationen in Rheinland-Pfalz gegeben.

+++ Dreyer macht Druck vor Corona-Impfgipfel am Montag +++
15:30 Uhr

Vor dem Treffen von Bund und Ländern zur Corona-Impfung am Montag fordern Politiker einen konkreten Zeitplan. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sagte, es könnten kaum verlässlich Impftermine vergeben werden. Nötig seien weitere Informationen von der Bundesregierung, wann welche Impfstoff-Lieferungen erwartet werden, so Dreyer in der "Bild am Sonntag". Ähnlich äußerten sich weitere Landespolitiker, wie etwa Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (beide SPD).

+++ Rund 400 Neuinfektionen am Sonntag +++
13:45 Uhr

In Rheinland-Pfalz hat sich die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen binnen 24 Stunden um 407 erhöht. 11.952 Menschen im Land sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Sonntag aktuell mit Sars-CoV-2 infiziert (Stand: 11.20 Uhr). Seit Beginn der Pandemie Ende Februar 2020 haben sich nachweislich 93.016 Menschen mit dem Virus angesteckt. Verstorben mit oder an Covid-19 sind nach den jüngsten Zahlen 2.529 Menschen. Damit stieg die Zahl der Todesfälle um 16. Landesweit infizierten sich in den vergangenen sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner 81,9 Menschen mit dem Coronavirus. Die höchste sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz weist den Angaben zufolge derzeit die Stadt Frankenthal mit 141,5 auf. Am niedrigsten ist dieser Wert in der pfälzischen Stadt Zweibrücken mit 26,3.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie 2.320 Neuinfektionen, Hospitalisierungs-Inzidenz bei 4,23

In Rheinland-Pfalz sind am Dienstag 2.320 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Die maßgebliche Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 4,23. Neun Menschen starben mit oder an Covid-19.  mehr...

+++ Illegale Party bei Kaiserslautern aufgeflogen +++
12:15 Uhr

In einem Waldstück bei Kaiserslautern-Mölschbach haben in der Nacht zum Sonntag etwa 20 Jugendliche eine illegale Geburtstagsparty gefeiert und damit gegen die Corona-Regeln verstoßen. Im Verlauf der Feier kam es zu einem Streit, laut Polizei hantierte ein stark alkoholisierter 20-Jähriger dabei auch mit einem Teppichmesser. Drei Menschen erlitten leichte Schnittverletzungen. Der junge Mann erhält jetzt mehrere Strafanzeigen. Alle anderen Gäste wurden wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung angezeigt.

+++ Ausgangsbeschränkung im Kreis Birkenfeld in Kraft +++
08:30 Uhr

Im Kreis Birkenfeld gilt wegen hoher Corona-Infektionszahlen seit heute eine nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 21 Uhr und 5 Uhr vor. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, hatte bis zum vergangenen Mittwoch sieben Tage in Folge über 200 gelegen. Auch wenn sie nun unter 200 gefallen sei, sei die Rate immer noch viel zu hoch, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung Birkenfeld. Einer der Gründe für die hohen Zahlen ist ein Ausbruchsgeschehen in einem Seniorenheim in Idar-Oberstein. Die Allgemeinverfügung soll bis zum 14. Februar gelten.

Birkenfeld

Wegen zu hoher Corona-Infektionszahlen Nächtliche Ausgangssperre im Kreis Birkenfeld gilt ab sofort

In der Region Trier gibt es seit Beginn der Corona-Pandemie erstmals eine nächtliche Ausgangsbeschränkung. Sie gilt seit Sonntag im Kreis Birkenfeld - täglich von 21 bis 5 Uhr.  mehr...

Samstag (30. Januar)

+++ Zehn weitere Corona-Mutationsfälle in RP entdeckt +++
18:00 Uhr

Corona-Tests in Rheinland-Pfalz haben weitere Fälle mit mutierten Viren nachgewiesen. Das teilte das Gesundheitsministerium in Mainz mit. Untersucht wurden die Proben vom Labordienstleister Bioscienta in Ingelheim. Nach acht Nachweisen auf eine der drei Virusvarianten aus Großbritannien, Südafrika oder Brasilien im Kreis Mainz-Bingen und im Kreis Rhein-Hunsrück seien am Samstag weitere zehn Verdachtsfälle auf eine dieser Mutationen bekannt geworden, so das Gesundheitsministerium. Davon waren sieben im Kreis Germersheim und zwei im Kreis Trier-Saarburg. Auch in diesen Fällen wird die zuerst ihn Großbritannien entdeckte Coronavirus-Variante B.1.1.7 vermutet.

Ingelheim

Bioscientia untersucht Corona-Proben Weitere Corona-Mutationsfälle in Rheinland-Pfalz entdeckt

Corona-Tests in Rheinland-Pfalz haben weitere Fälle mit mutierten Viren nachgewiesen. Untersucht wurden die Proben vom Labordienstleister Bioscienta in Ingelheim.  mehr...

+++ Weitere fünf Millionen Impfdosen für Deutschland +++
15:15 Uhr

Bis zum 22. Februar sollen weitere fünf Millionen Corona-Impfdosen an die Bundesländer geliefert werden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Berlin haben die Pharma-Unternehmen Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca entsprechende Zusagen gemacht. Das seien gute Nachrichten nach einem schwierigen Start, schrieb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dazu auf Twitter.

+++ 226 Corona-Neuinfektionen und zehn weitere Todesfälle +++
13:45 Uhr

Die Gesundheitsämter registrierten am Samstag 226 neue Infektionen, wie das Landesuntersuchungsamt mitteilte. Die Zahl der Patienten, die mit oder an Covid-19 starben, stieg um 10 auf 2.513. Am Wochenende sind die Zahlen in der Regel niedriger, da weniger getestet wird und nicht alle Gesundheitsämter ihre Daten übermitteln. Seit Beginn der Pandemie gab es 92.609 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger im Land. 12.426 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 13.155). 5.196 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht (Vortag: 5.185), 2.513 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 77.670 Menschen gelten als genesen (Vortag: 76.725).

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie 2.320 Neuinfektionen, Hospitalisierungs-Inzidenz bei 4,23

In Rheinland-Pfalz sind am Dienstag 2.320 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Die maßgebliche Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 4,23. Neun Menschen starben mit oder an Covid-19.  mehr...

+++ Mehr Arbeit für Krematorien +++
11:15 Uhr

Die Zahl der Einäscherungen ist durch die Corona-Pandemie zuletzt gestiegen. Das berichten Krematorien aus Rheinland-Pfalz. So teilt beispielsweise das größte deutsche Krematorium im Rhein-Lahn-Kreis mit, dass es dort im Dezember 2020 etwa 20 Prozent mehr Einäscherungen gegeben habe als im Dezember 2019.

Auswirkungen der Corona-Pandemie Krematorien in Rheinland-Pfalz haben Mehrarbeit

Krematorien an der Belastungsgrenze? In Corona-Hotspots in anderen Teilen Deutschlands hat es erschreckende Bilder gegeben. Auch in Rheinland-Pfalz merken Krematorien die Pandemie.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

+++ Dreyer fordert mehr Klarheit bei Impfstoff-Lieferungen +++
10:30 Uhr

Vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern an diesem Montag hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) den Bund aufgefordert, verlässliche Lieferangaben für Corona-Impfstoffe zu machen. "Die Menschen brauchen Klarheit, wann sie geimpft werden können, und die Länder brauchen Planungssicherheit durch verlässliche Lieferangaben des Bundes, um Impftermine anbieten zu können", sagte Dreyer der Zeitung "Rheinische Post". "Beides ist aktuell nicht gegeben. Bund und Länder müssen hier zusammenarbeiten." Die Länder seien bereit, mögliche neue Produktionsstätten mit schnellen Genehmigungsverfahren zu unterstützen, hob Dreyer hervor.

Mit Blick auf das geplante Treffen fügte sie hinzu: "Deswegen sollten am Montag auch die Verbände der Arzneimittelhersteller, forschende Unternehmen wie Biontech, Curevac und Zulieferer wie Schott dabei sein. Wir brauchen verlässliche Lieferpläne und eine Erhöhung der Impfstoffproduktion."

+++ Kein Mandelblütenfest 2021 +++
07:45 Uhr

Auch in diesem Jahr wird es in Neustadt-Gimmeldingen wegen der Corona-Pandemie kein Mandelblütenfest geben. Das teilte die Ortsvorsteherin Claudia Albrecht mit. Bereits 2020 war das Mandelblütenfest wegen Corona ausgefallen.

Neustadt-Gimmeldingen

Stattdessen soll zuhause gefeiert werden Auch 2021 kein Mandelblütenfest in der Pfalz

Wein und die erblühten Mandelbäume genießen - das wird es auch dieses Jahr nicht in Neustadt-Gimmeldingen geben. Das Mandelblütenfest findet 2021 definitiv nicht statt.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

Freitag (29. Januar)

+++ Ministerium bestätigt: Britische Corona-Mutation in Rheinland-Pfalz entdeckt +++
18:45 Uhr


Der Labordienstleister Bioscientia hat bei seiner Suche nach Coronavirus-Mutationen Varianten aus Großbritannien und Südafrika entdeckt - darunter sind auch acht Proben aus Rheinland-Pfalz. Das teilten das Ingelheimer Unternehmen und das zuständige Ministerium mit. Insgesamt handelt es sich um acht mutierte Fälle, die das Ingelheimer Labor entdeckt habe, bestätigte das Sozialministerium. Es soll sich hauptsächlich um die britische Variante handeln.

Ingelheim

Bioscientia untersucht Corona-Proben Weitere Corona-Mutationsfälle in Rheinland-Pfalz entdeckt

Corona-Tests in Rheinland-Pfalz haben weitere Fälle mit mutierten Viren nachgewiesen. Untersucht wurden die Proben vom Labordienstleister Bioscienta in Ingelheim.  mehr...

+++ Einreisesperre für Mutationsgebiete ab Samstag +++
18:30 Uhr

In Deutschland gilt ab morgen eine Einreisesperre für Menschen für Länder, in denen die ansteckenderen Corona-Mutationen verstärkt auftreten. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. Ausnahmen gelten unter anderem für alle Deutschen und in Deutschland lebenden Ausländer sowie für den Warenverkehr.

+++ Worms verlängert Ausgangssperre, Mainz die Maskenpflicht +++
18:00 Uhr

Die nächtliche Ausgangssperre in Worms wird bis zum 14. Februar verlängert. Das hat die Stadt in Absprache mit dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium beschlossen. Hintergrund ist, dass Worms mit einem Inzidenzwert von 111 weiter deutlich über dem Landesdurchschnitt liegt. Sowohl Wormser als auch Personen, die nach Worms wollen, brauchen deshalb weiterhin einen triftigen Grund, wenn sie nachts in der Stadt unterwegs sind. Auch die Maskenpflicht in der Wormser Fußgängerzone wird bis zum 14. Februar verlängert. Auch die Stadt Mainz verlängert die Maskenpflicht in verschiedenen Zonen. Obwohl der Inzidenzwert täglich sinke, bleibe man lieber vorsichtig, so ein Stadtsprecher.

+++ Dreyer erwartet vom Gipfel am Montag "verbindlichen Impfplan" +++
17:30 Uhr

Vor dem Bund-Länder-Gipfel zum Impfschutz vor Corona-Infektionen hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) ihre Erwartung konkreter Ergebnisse deutlich gemacht. "Wir wollen einen verbindlichen nationalen Impfplan, der festlegt, wann welcher Impfstoff kommt", sagte Dreyer. Der Plan müsse klare Vorgaben enthalten, wie das Ziel erreicht werden könne, dass bis zum 21. September alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot bekommen könnten. "Der nationale Impfplan muss darüber hinaus aufzeigen, welches Sicherheitskonzept es gibt, wenn eine Lieferung ausfällt", forderte Dreyer.

+++ Novartis hilft Biontech bei Produktion von Corona-Impfstoff +++
17:00 Uhr

Der Basler Pharmakonzern Novartis wird die Mainzer Firma Biontech und den US-Pharmakonzern Pfizer bei der Produktion des Corona-Impfstoffs unterstützen. Das gab Novartis am Freitag bekannt. Der Biontech-Impfstoff soll im Novartis-Werk in Stein, der Schweizer Nachbarstadt des südbadischen Bad Säckingen, hergestellt werden. Der Impfstoff wird dort dann in Fläschchen abgefüllt und an das Mainzer Unternehmen Biontech geschickt. Novartis will mit der Produktion des begehrten Corona-Impfstoffs im zweiten Quartal dieses Jahres beginnen. Erste Lieferungen sind für das dritte Quartal geplant.

+++ Inzidenz in Rheinland-Pfalz sinkt weiter+++
16:00 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat 700 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Am Freitag vor einer Woche waren es 762. Die Zahl der laborbestätigten Infektionen mit dem Erreger stieg damit auf 92.383. Als aktuell infiziert gelten 13.155 Menschen. Den Angaben nach wurden seit gestern außerdem weitere 89 Personen in ein Krankenhaus gebracht. Die Zahl des Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stieg um 54 auf 2.503. Mittlerweile gelten 76.725 Menschen als genesen (Vortag: 76.019). Laut LUA sank die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 84,7 (Vortag: 86,1). Am Freitag der Vorwoche lag der Wert noch bei 101,1.

+++ Ausnahmen bei Impfreihenfolge möglich +++
14:15 Uhr

In Rheinland-Pfalz können Menschen aus bestimmten Gründen einen früheren Impftermin bekommen als vorgesehen. Die Landesregierung wolle ermöglichen, dass Betroffene im Einzelfall in eine Gruppe mit höherer Priorität eingeordnet werden könnten, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD). Als Beispiel nannte sie Menschen mit seltenen, schweren Vorerkrankungen in einer besonderen Versorgungs- oder Pflegesituation. Die neue Regelung folgt einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission. Die Einstufung in eine bevorzugte Gruppe ist nur auf Antrag möglich. Zunächst prüft das Gesundheitsministerium, dann gibt der Ethikbeirat zu den Corona-Schutzimpfungen in Rheinland-Pfalz eine Empfehlung ab. Die letzte Entscheidung liegt dann wieder beim Gesundheitsministerium.

+++ Polizei schließt Ersatz-Friseursalon in Neuwied +++
13:30 Uhr

Frisierstuhl, Spiegel, Warteecke, Haarpflegeprodukte: In einem Keller in Neuwied haben Polizei und Ordnungsamt bei einer Kontrolle von Corona-Regeln einen voll ausgestatteten Ersatz-Friseursalon entdeckt. Es seien mehrere Menschen anwesend gewesen, teilte die Stadt mit. Gegen sie seien Verfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung und gewerberechtliche Bestimmungen eingeleitet worden. Dem Einsatz am Donnerstag vorangegangen seien Hinweise aus der Bevölkerung. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, müssen Friseurläden wie viele andere Geschäfte derzeit geschlossen sein.

+++ Wie Speyer die Neuinfektionszahlen gesenkt hat +++
11:15 Uhr

Vor kurzem hatte Speyer noch einen Corona-Inzidenzwert von 516. Nun liegt dieser bei 73. Im SWR-Interview erklärt Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD), wie die Stadt das geschafft hat.

Speyer

Corona-Infektionszahlen in Speyer sinken Oberbürgermeisterin von Speyer: "Entspannt sind wir noch nicht"

Die Stadt Speyer hat es geschafft: Von einem landesweiten Hotspot mit 516 Neuinfektionen auf aktuell 73. Im SWR-Interview erklärt Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD), wie das ging und warum es mehr Corona-Tests braucht.  mehr...

+++ Impfgegner protestieren vor Haus von Innenminister Lewentz +++
10:45 Uhr

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz hat deutliche Kritik an einer Aktion von Impfgegnern auf seinem Privatgrundstück in Kamp-Bornhofen geübt. Ihn und seine Familie habe der Protest erschreckt. Etwa 30 Personen hatten sich nach Angaben des SPD-Politikers am Wochenende in seinem Vorgarten zu einer Art Mahnwache versammelt.

Kamp-Bornhofen

30 Personen im Vorgarten Impfgegner protestieren vor Haus von Innenminister Lewentz

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz hat deutliche Kritik an einer Aktion von Impfgegnern auf seinem Privatgrundstück in Kamp-Bornhofen geübt. Ihn und seine Familie habe der Protest erschreckt.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

+++ Wissing kritisiert Corona-Impfkampagne +++
9:15 Uhr

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Wissing (FDP) hat scharfe Kritik an der deutschen Impfkampagne gegen das Coronavirus geübt. Den entscheidenden Fehler habe die Bundesregierung begangen. "Die Impfstoffbeschaffung war eine der größten Nachlässigkeiten der Bundesregierung", sagte Volker Wissing im SWR.

Rheinland-Pfalz

FDP-Politiker sieht Schuld bei Merkel und Spahn Wissing greift deutsche Corona-Impfkampagne an

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Wissing (FDP) hat scharfe Kritik an der deutschen Impfkampagne gegen das Coronavirus geübt. Den entscheidenden Fehler habe die Bundesregierung begangen.  mehr...

+++ Warum Geimpfte sich mit Corona infizieren können +++
9:00 Uhr

In Zweibrücken hat sich eine Frau mit Corona infiziert, nachdem sie schon die erste Impfdosis gegen das Virus erhalten hatte. Ein Überblick, wieso das nicht ungewöhnlich ist.

Impfungen in Rheinland-Pfalz Warum Geimpfte sich mit Corona infizieren können

In Zweibrücken hat sich eine Frau mit Corona infiziert, nachdem sie schon die erste Impfdosis gegen das Virus erhalten hatte. Ein Überblick, wieso das nicht ungewöhnlich ist.  mehr...

Donnerstag (28. Januar)

+++ Impfverzögerung fordert Geduld +++
18:45 Uhr

Die Impfverzögerungen beim Corona-Impfstoff verlangen auch den Risikopatienten im Land jede Menge Geduld ab.

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+++Arzneimittelrechtliche Erlaubnis für Biontech-Werk erteilt +++
17:45 Uhr

Das Mainzer Unternehmen Biontech hat auch die arzneimittelrechtliche Erlaubnis zur Herstellung von Corona-Impfstoff in seinem Werk im hessischen Marburg erhalten. Das teilte das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt mit. Vor zwei Wochen hatte Biontech bereits die Genehmigung zum Betrieb seiner Anlage für die Produktion des Mittels bekommen. Behördenangaben zufolge fehlt jetzt noch eine Genehmigung der EU-Arzneimittelagentur EMA, um den in Marburg hergestellten Impfstoff in der Europäischen Union vermarkten zu können.

+++ Ausgangssperre in Speyer wird aufgehoben +++
16:45 Uhr

Die nächtliche Ausgangssperre von 21 Uhr bis fünf Uhr morgens wird in Speyer am kommenden Montag aufgehoben. Die Stadt begründete die Lockerung mit dem stark gesunkenen Inzidenzwert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen: Hatte der Inzidenzwert im Dezember bei über 500 gelegen, so bewegt er sich aktuell um die 73. Ludwigshafen, Frankenthal und der Rhein-Pfalz-Kreis wollen die nächtliche Ausgangssperre vorerst beibehalten.

+++ Lewentz lehnt Grenzschließungen in Rheinland-Pfalz ab ++++
16:30 Uhr

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) will die Landesgrenzen in der aktuellen Corona-Situation offen halten. Belgien, Luxemburg und Frankreich seien keine Hochrisikogebiete, sagte Lewentz. Schärfere Beschränkungen für Flugreisende angesichts sich rasch verbreitender Corona-Mutationen befürwortete Lewentz allerdings. Entsprechende Vorschläge hatte Innenminister Horst Seehofer (CSU) ins Rennen gebracht.

+++ Bedürftige erhalten kostenlose FFP2-Masken über Krankenkasse +++
16:00 Uhr

Nachdem die Maskenpflicht verschärft wurde, erhalten Bedürftige zehn FFP2-Masken kostenlos. Das haben Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) mitgeteilt. Berechtigt seien fünf Millionen Menschen, die Sozialleistungen oder Grundsicherung beziehen. Sie erhielten einen Brief von der Krankenkasse und könnten dann ihre Masken bei Apotheken abholen, hieß es. Bund und Länder hatten vereinbart, dass in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften nur noch FFP2-Masken oder OP-Masken getragen werden dürfen.

+++ Landkreis Birkenfeld fällt wieder unter 200er-Inzidenz +++
15:15 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt hat 606 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit liegt die Zahl der bestätigten Fälle nun bei 91.683. Aktuell infiziert sind 13.215 Menschen, 128 weitere Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht. 32 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der Corona-Toten im Land liegt damit bei 2.449. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 86,1 (Vortag: 90). Die meisten Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen meldete der Landkreis Birkenfeld. Hier liegt der Wert bei 166.8. Sechs Kreise und kreisfreie Städte in Rheinland-Pfalz liegen den Angaben nach unter der für die Kontaktnachverfolgung wichtigen Marke von 50.

+++ AstraZeneca-Impfstoff wohl nur für Menschen im Alter bis 64 Jahre +++
14:45 Uhr

Der Corona-Impfstoff von AstraZeneca soll nach einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission nur Personen von 18 bis bis 64 Jahren verabreicht werden. Das steht in einem Entwurf, der mehreren Agenturen vorliegt. Zur Begründung heißt es: Um beurteilen zu können, wie wirksam die Impfung gegen das Corona-Virus bei älteren Menschen sei, würden mehr Daten benötigt. Das Präparat des britisch-schwedischen Herstellers soll vorrausichtlich am Freitag in der EU zugelassen werden.

+++ Landtag: Dreyer fordert Klarheit bei Impfungen +++
11:15 Uhr

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat die Verlängerung des Shutdowns als richtig bezeichnet. Nun müsse es aber Klarheit bei dem Impfungen geben. Dreyer erklärte, bislang seien 136.000 Menschen in Rheinland-Pfalz gegen das Coronavirus geimpft. "Damit gehört Rheinland-Pfalz zur Spitzengruppe in der Bundesrepublik." Aber das Land sei auf den Bund angewiesen, denn dieser organisiere den Impfstoff. Rheinland-Pfalz könne "20.000 Menschen am Tag impfen, wenn es genügend Impfstoff geben würde", sagte Dreyer. Sie betonte zudem noch einmal, dass jede Zweitimpfung im Land gesichert sei. Für die kommenden Monate müsse es in Deutschland einen "transparenten Impfstoffplan" geben, verlangte Dreyer. Dazu sei ein Gipfeltreffen von Bund und Ländern zu diesem Thema erforderlich. "Wichtig ist, dass wir uns in Deutschland auf ein gemeinsames Vorgehen einigen".

Rheinland-Pfalz

Landtagssitzung mit Regierungserklärung Dreyer verlangt Impfgipfel von Bund, Ländern und Wirtschaft

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat die Verlängerung der Shutdowns als richtig bezeichnet. Nun müsse es aber Klarheit bei dem Impfungen geben.  mehr...

+++ Auszeichnung für die Biontech-Gründer +++
11:00 Uhr

Die Biontech-Gründer Özlem Türeci und Ugur Sahin erhalten den diesjährigen Preis der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Die Auszeichnung für innovative und zukunftsweisende Forschung würdige die Verdienste des Paars bei der Entwicklung des Corona-Impfstoffs, teilte die Akademie am Donnerstag mit. Der Preis wird im Herbst verliehen. Der von Türeci und Sahin entwickelte mRNA-Impfstoff ermögliche die Antikörperbildung über die Codierung ausgewählter Proteine, erklärte die Akademie. "Mit diesem Verfahren, das sich die Programmierung der genetischen Struktur zu eigen macht, sind auch Mutanten des Virus schneller zu bekämpfen."

+++ Noch kein Wechselunterricht an Grundschulen +++
9:45 Uhr

Das Bildungsministerium in Rheinland-Pfalz hat entgegen seiner ursprünglichen Planung beschlossen, am kommenden Montag nicht mit dem Wechselunterricht an Grundschulen zu beginnen. Die Entscheidung sei nach dem Auftreten von Mutationen des Coronavirus in Abstimmung mit Experten der Universitätsmedizin Mainz getroffen worden, teilte das Ministerium mit.

Rheinland-Pfalz

Wegen Virusmutationen in Baden-Württemberg Doch kein Wechselunterricht an Grundschulen in Rheinland-Pfalz

Das Bildungsministerium in Rheinland-Pfalz hat entgegen seiner ursprünglichen Planung beschlossen, am kommenden Montag nicht mit dem Wechselunterricht an Grundschulen zu beginnen. Die Entscheidung sei nach dem Auftreten von Mutationen des Coronavirus getroffen worden.  mehr...

+++ Dreyer gibt Regierungerklärung zu Corona +++
9:30 Uhr

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) gibt heute ihre sechste Regierungserklärung zur Lage der Corona-Pandemie. Es ist zudem das vorletzte Mal, dass der Landtag vor der Wahl zusammenkommt.

+++ Corona-Impfstoffe wirken auch gegen Mutanten +++
9:15 Uhr

Die Covid-19-Impfstoffe des Mainzer Pharmaunternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer sowie von Moderna (USA) wirken auch gegen die Mutationen aus dem Vereinigten Königreich und aus Südafrika. Das zeigen übereinstimmend unabhängige Studien von US-Wissenschaftlern. Sie bestätigen damit frühere Untersuchungen der Hersteller. Ein neuer Impfstoff sei deshalb derzeit nicht erforderlich. Allerdings sind die Pharmafirmen nach eigenen Angaben bereit zu reagieren, falls neue Varianten auftauchen, gegen die der vorhandene Impfstoff nicht ausreichend immunisiert.

+++ Mainz: Corona-Infizierter kauft in Supermarkt ein +++
7:30 Uhr

Ein stationärer Covid-Patient aus Wiesbaden hat am Dienstagabend trotz seiner Krankheit am Mainzer Hauptbahnhof eingekauft. Gegen den 21-Jährigen wird nun ermittelt.

Mainz

Polizei ermittelt gegen 21-Jährigen Corona-Patient geht am Mainzer Hauptbahnhof einkaufen

Ein Covid-19-Patient, der sich eigentlich stationär in einem Wiesbadener Krankenhaus befinden sollte, hat trotz seiner Erkrankung am Mainzer Hauptbahnhof eingekauft. Der Supermarkt wurde vorübergehend geschlossen.  mehr...

Mittwoch (27. Januar)

+++ Biontech möchte "mehr als 100 Prozent" liefern +++
20:30 Uhr

Der deutsche Impfstoffhersteller Biontech will der EU möglichst mehr von seinem Produkt liefern als eigentlich geplant. "Natürlich arbeiten wir daran, die Lieferverringerung bei den Ampullen auch wieder auszugleichen und im ersten Quartal sogar mehr als 100 Prozent der Dosen zu liefern", sagte Finanzvorstand Sierk Poetting der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Biontech tue "alles, um die EU bestmöglich zu versorgen". Poetting sagte außerdem, sein Unternehmen befinde sich "in Gesprächen mit der EU über einen weiteren Vertrag über 300 Millionen Impfdosen, 100 davon als Option. Damit könnte die EU bis zu 600 Millionen Impfdosen im Jahr 2021 von Biontech und Pfizer beziehen."

+++ Dreyer fordert einen Impfgipfel +++
20:00 Uhr

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) will einen Impfgipfel. "Überall in Deutschland stehen Impfstraßen weitgehend leer, denn die zugesagten Impfstoffe werden nicht wie versprochen geliefert", sagte Dreyer dem "Spiegel". Auf dem Gipfel sollten verbindliche Absprachen über die Lieferung der Corona-Impfstoffe getroffen werden. "Wir brauchen einen klaren und transparenten Impfstoffplan für die kommenden Monate", sagte Dreyer. Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte einen Impfgipfel von Bund, Ländern und Wirtschaftsvertretern gefordert - möglichst noch vor Ende kommender Woche.

+++ Hunsrück-Klinik in Simmern: Patienten und Mitarbeiter infiziert +++
15:15 Uhr

In der Hunsrück-Klinik in Simmern haben sich 23 Patienten und neun Mitarbeitende mit dem Coronavirus infiziert. Der Klinikbetreiber übt Kritik, weil er sein Personal wegen fehlender Impfdosen bisher nicht impfen konnte.

Simmern

23 Patienten und neun Mitarbeiter infiziert Corona-Ausbruch in Hunsrück-Klinik in Simmern

In der Hunsrück-Klinik in Simmern haben sich 23 Patienten und neun Mitarbeitende mit dem Coronavirus infiziert. Der Klinikbetreiber übt Kritik, weil er sein Personal wegen fehlender Impfdosen bisher nicht impfen konnte.  mehr...

Am Nachmittag SWR4 Rheinland-Pfalz

+++ 667 Neuinfektionen und 37 weitere Todesfälle +++
15:00 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt hat am Mittwoch 667 Corona-Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz gemeldet. Am Mittwoch vor einer Woche waren es 914. Als infiziert gelten derzeit 13.305 Menschen. Die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben sind, stieg um 37 auf 2.417. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen, liegt in Rheinland-Pfalz bei 90. Den höchsten Inzidenzwert weist weiter der Kreis Birkenfeld mit 205,1 auf. Den zweithöchsten Wert hat Frankenthal (137,4). In fünf Gegenden im Land befindet sich der Wert im Moment unter der Marke von 50: Das betrifft den Kreis Trier-Saarburg (39,5), den Kreis Südwestpfalz (49,6), die Städte Trier (42,1) und Zweibrücken (43,9) und den Kreis Altenkirchen (45,0).

+++ Nächtliche Ausgangsbeschränkungen im Kreis Birkenfeld +++
13:45 Uhr

In der Region Trier wird es seit Beginn der Corona-Pandemie erstmals eine nächtliche Ausgangsbeschränkung geben. Der Kreis Birkenfeld plant die Maßnahme ab dem kommenden Montag von 21 bis 5 Uhr. Die Einführung der 15-Kilometer-Regelung sei nicht geplant. Im Kreis Birkenfeld liegt die 7-Tages-Inzidenz derzeit über 200. Grund dafür sind unter anderem 92 Corona- Neuinfektionen innerhalb weniger Tage in einem Idar-Obersteiner Seniorenheim.

+++ Stadtklinik Frankenthal nimmt wieder Patienten auf +++
13:45 Uhr

Die Stadtklinik Frankenthal nimmt ab heute wieder Patienten auf. Nach der zweiten Reihentestung aller Mitarbeiter und Patienten sind nach Angaben der Klinik jetzt alle neuen Corona-Fälle isoliert. Über 1.000 Menschen sind in der Stadtklinik in den vergangenen zehn Tagen zweimal getestet worden. Dabei wurde bei 20 Patienten und 28 Mitarbeitern das Virus nachgewiesen. Ab heute haben alle Abteilungen der Stadtklinik wieder geöffnet. Alle neuen Patienten bleiben im Einzelzimmer bis ihr Testergebnis vorliegt. Auch werden vorerst keine planbaren Operationen durchgeführt. Die Infektionskette ging am 17. Januar von einem Patienten aus, der von Chirurgie verlegt werden sollte und bei einem Routinetest positiv war.

+++ Luftfilter werden in Mainzer Schule getestet +++
12:15 Uhr

Im Februar sollen Kinder und Jugendliche in Rheinland-Pfalz wieder in die Schulen zurückkehren. Die Sorge vor Ansteckung mit dem Coronavirus bleibt. Am Mainzer Willigis-Gymnasium testen Experten deswegen den Nutzen von Luftfiltern.

Mainz

Präsenzunterricht im Februar Mainzer Gymnasium testet Luftfilter gegen Corona

Im Februar sollen Kinder und Jugendliche in Rheinland-Pfalz wieder in die Schulen zurückkehren. Die Sorge vor Ansteckung mit dem Coronavirus bleibt. Am Mainzer Willigis-Gymnasium testen Experten deswegen den Nutzen von Luftfiltern.  mehr...

+++ Mehr Fertiggerichte in der Pandemie +++
11:00 Uhr

Verbraucher greifen in der Corona-Krise vermehrt zu Fertiggerichten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden von Januar bis September vergangenen Jahres in Deutschland rund 1,1 Millionen Tonnen Fertiggerichte hergestellt, knapp 4,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Den größten Zuwachs habe es bei Gemüse-Fertiggerichten gegeben, teilte die Behörde mit. Gefragt gewesen seien auch Tiefkühl-Pizzen und -Baguettes.

+++ Britische Corona-Mutante in Luxemburg in 36 Fällen nachgewiesen +++
9:15 Uhr

In Luxemburg sind bislang 36 Fälle der britischen Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Wie aus dem Wochenbericht des Nationalen Gesundheitslabors (LNS) hervorgeht, hat sich die Zahl der aufgelisteten Fälle in der Woche vom 18. bis zum 24. Januar im Vergleich zur Vorwoche verdreifacht. Am vergangenen Montag war zudem ein Fall der britischen Corona-Mutation B.1.7.7 in einer Vorschulklasse in Junglinster entdeckt worden. Das LNS berichtete außerdem, dass es in Luxemburg nun drei Nachweise der südafrikanischen Virusmutation B.1.351 gebe. Von der japanisch-brasilianisch Variante P.1 seien keine Fälle bekannt.

+++ Lage in Mainzer Unimedizin immer noch angespannt +++
9:15 Uhr

Die Situation auf der Intensivstation der Mainzer Universitätsmedizin haben sich im Vergleich zu der Zeit um die Feiertage beruhigt, sagt Klinikdirektor Peter Galle im SWR-Interview. "Aber wir fahren weiter auf Sicht und sind im Augenblick immer noch mit deutlich mehr für Corona-Patienten reservierten Betten unterwegs, als wir das Mitte letzten Jahres waren."

Mainz

Ein Jahr Corona in Deutschland Mainzer Unimedizin: "Wir fahren noch immer auf Sicht"

Die Corona-Infektionszahlen sinken, aber die Lage auf den Intensivstationen der Krankenhäuser ist zum Teil noch immer angespannt. Professor Dr. Peter Galle ist Klinikdirektor an der Mainzer Universitätsmedizin. Er sagt: "Wir fahren noch immer auf Sicht"  mehr...

+++ "Recht auf Homeoffice" tritt in Kraft +++
6:30 Uhr

Beschäftigte haben von heute an ein Recht darauf, von zu Hause aus zu arbeiten. Mit dem Inkrafttreten der neuen "SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung" des Bundesarbeitsministeriums werden die Arbeitgeber verpflichtet, Beschäftigten in bestimmten Fällen das Arbeiten von zu Hause anzubieten. Zudem werden die Regeln für den Infektionsschutz am Arbeitsplatz verschärft. Die Verordnung ist befristet und gilt zunächst bis zum 15. März.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie 2.320 Neuinfektionen, Hospitalisierungs-Inzidenz bei 4,23

In Rheinland-Pfalz sind am Dienstag 2.320 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Die maßgebliche Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 4,23. Neun Menschen starben mit oder an Covid-19.  mehr...

Kaiserslautern

Infos zur aktuellen Lage in der Westpfalz Liveblog: Neueste Entwicklungen zu Corona

In Pirmasens geht die zentrale Impfstelle in der Messehalle in Betrieb. In Zweibrücken hat das Impfzentrum wieder geöffnet. Mehr als 25.000 Menschen haben sich in der Westpfalz seit Beginn der Pandemie nachweislich mit Corona infiziert.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Was geht, was nicht? Diese Corona-Regeln gelten in Rheinland-Pfalz

Seit dem 24. November gilt in Rheinland-Pfalz eine neue Corona-Verordnung. Viele Regeln werden verschärft. Unter anderem gilt 2G in weiten Teilen des öffentlichen Lebens.  mehr...

Südwesten

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Coronavirus: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Wie kann ich mich schützen? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.  mehr...

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