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Das Coronavirus legt das öffentliche Leben im Land lahm. Hier die Entwicklungen bis zum 26. April.

Live-Blog zum Nachlesen (Sonntag, 26. April)

+++ Mehr als 1.300 Biker bei Drive-in-Segnung +++
19:45 Uhr

Mehr als 1.300 Motorradfahrer sind am Sonntag zur Wallfahrtskirche nach Klausen (Kreis Bernkastel-Wittlich) gefahren, um sich segnen zu lassen. Wegen der Kontaktbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie konnte der Gottesdienst nur online übertragen werden. Die Kirche blieb leer. Gesegnet wurden die Biker anschließend in einer langen Kolonne auf der Straße vor der Kirche. Insgesamt brauchte Pater Albert 85 Liter Weihwasser für die Drive-In-Segnung. Zum Teil waren die Motorradfahrer mehrere hundert Kilometer angereist.

+++ Schule startet am Montag zunächst für 35.000 Schüler +++
17:45 Uhr

Am Montag beginnt für Prüflinge und Abiturienten in Rheinland-Pfalz wieder der Unterricht vor Ort. Wie das Bildungsministerum mitteilte, startet in der "Öffnungsphase 1 zum 27. April" für rund 35.000 Jugendliche die Schule. Das sind nur etwa sieben Prozent aller Schüler im Land. Es handelt sich zumeist um Berufsschüler, die vor einer Prüfung stehen und Abiturienten der Gymnasien mit achtjähriger Schulzeit (G8).

+++ Baldauf fordert Perspektive für Gastronomie +++
15:00 Uhr

CDU-Fraktionschef Christian Baldauf, fordert die Erstellung eines detaillierten Hygieneplans für die Gastronomie. Die Landesregierung sei in der Pflicht, damit die Grundlage für eine schrittweise Öffnung der Gaststätten zu schaffen. Bislang fehle der Branche in der Corona-Krise jede Perspektive. Laut Baldauf kann in dem Plan definiert werden, welche Sicherheitsstandards zwingend erfüllt werden müssen. Das reiche von Hygienemaßnahmen bis hin zur Anzahl möglicher Gäste gemessen an den räumlichen Gegebenheiten. Ohne Perspektive sei die Gefahr groß, dass viele gastronomische Betriebe nicht überlebten und damit viele Arbeitsplätze verloren gingen.

+++ Zahl der Infizierten steigt leicht - drei weitere Todesfälle +++
14:15 Uhr

In Rheinland-Pfalz gibt es mittlerweile 5.873 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Das teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Die Anzahl der Infektionsfälle stieg demnach im Vergleich zum Samstag um 42 Fälle (+0,7 Prozent). Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um drei auf 149 (+2,0 Prozent). Die meisten registrierten Infizierten gibt es derzeit im Kreis Mayen-Koblenz (339), Kreis Mainz-Bingen (376) und in der Stadt Mainz (494).

+++ Dreyer sieht vorerst keinen Anlass für weitere Lockerungen +++
7:00 Uhr

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat die Erwartungen an weitere Lockerungen der Corona-Regelungen gedämpft. Mit Blick auf die Telefonkonferenz der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag sagte Dreyer im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur, man habe gemeinsam viel erreicht, das nun allerdings nicht verspielt werden dürfe.

+++ Paare verschieben wegen Corona Hochzeitstermine +++
6:15 Uhr

Frühjahr und Frühsommer sind klassische Hochzeits-Hochsaison - in Zeiten von Corona aber verschieben etliche Brautpaare in Rheinland-Pfalz ihre Heiratstermine: Es seien bereits "grob die Hälfte" der Eheschließungen vor allem im April und Mai abgesagt worden, teilte das Koblenzer Standesamt der Deutschen Presse-Agentur mit. Bei den Ausweichterminen hätten manche Paare ihre Termine vorgezogen, andere hätten sie in den Herbst gelegt, vereinzelt auch bis ins nächste Jahr verschoben. "Viele Paare warten erst einmal ab, ob sich die Einschränkungen lockern", hieß es aus dem Standesamt in Trier. Daher gebe es auch relativ kurzfristige Verschiebungen.

Live-Blog zum Nachlesen (Samstag, 25. April)

Samstag (25. April)

+++ Autokinos in Rheinland-Pfalz boomen +++
21:15 Uhr

Weil wegen der Corona-Pandemie derzeit Kinos aus Hygienegründen geschlossen haben, schießen Autokinos wie Pilze aus dem Boden. So auch in Pirmasens.

+++ Das Corona-Update mit den aktuellen Zahlen von heute +++
20:30 Uhr

+++ Landesregierung weist Vorwürfe wegen Outlet-Öffnung zurück +++
18:15 Uhr

Die Landesregierung hat Vorwürfe zurück gewiesen, wonach sich Rheinland-Pfalz nicht an die Verabredungen der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin gehalten habe. Dabei geht es um die Öffnung des Outlet-Centers in Zweibrücken. Eine Regierungssprecherin sagte dem SWR, nach einer juristischen Prüfung sei man zu der Bewertung gekommen, jedes einzelne Geschäft auf dem Gelände des Outlet-Centers als eigenständig betrachten zu müssen. In dem gemeinsamen Beschluss der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten heißt es allerdings ausdrücklich, dass Outlet-Center geschlossen bleiben müssen.

+++ Polizei zufrieden mit erstem Shopping-Samstag +++
15:15 Uhr

Nach der coronabedingten Zwangspause hatten am Samstag erstmals wieder viele Geschäfte in Rheinland-Pfalz geöffnet. Zugleich ist es das erste Wochenende, an dem einige Sportarten unter Auflagen wieder möglich sind. Auch Zoos und Tierparks können wieder besucht werden. Die Polizei zeigte sich zufrieden mit dem Verhalten der Menschen. "Es läuft alles sehr ruhig, zivilisiert und diszipliniert ab", sagte beispielsweise ein Sprecher der Trierer Polizei. Nach wie vor dürfen die Menschen draußen nur mit maximal einer weiteren Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, unterwegs sein. Auch der Mindestabstand von anderthalb Metern gilt weiter.

+++ Gesundheitsministerium: Millionen Masken und Handschuhe verteilt +++
14:00 Uhr

Seit Beginn der Corona-Krise hat Rheinland-Pfalz millionenfach Handschuhe und Masken ausgegeben. Laut Gesundheitsministerium wurden knapp eine halbe Million FFP2-Spezialmasken (475.045) und zweieinhalb Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken (2.614.200) verteilt, dazu rund vier Millionen Einmal-Handschuhe und über 28.000 Liter Desinfektionsmittel. Die Ausrüstung ging laut Ministerium vor allem an Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheitsdienstes. Arztpraxen und Zahnärzte würden direkt vom Bund beliefert.

+++ Wallfahrten finden nicht statt +++
13:45 Uhr

In Rheinland-Pfalz fallen viele Wallfahrten wegen der Corona-Pandemie aus. In der Abtei Marienstatt im Westerwald wurde die Prozession an Fronleichnam abgesagt ebenso wie der große Wallfahrtstag im Juni. Auch im Kloster in Bornhofen im Rhein-Lahn-Kreis sollen die Wallfahrten ausfallen. Für das persönliche Gebet werde aber zumindest die Wallfahrtskirche geöffnet.

+++ Infizierten-Zahl steigt leicht - acht weitere Tote +++
13:00 Uhr

Die offiziell bestätigte Zahl der am neuartigen Coronavirus erkrankten Rheinland-Pfälzer ist auf 5.831 und damit um 1,2 Prozent gegenüber dem Vortag angestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium in Mainz mit. Acht weitere Menschen sind in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben und damit 146 insgesamt. Die meisten registrierten Infizierten gibt es derzeit im Kreis Mainz-Bingen (373) und in der Stadt Mainz (488).

+++ In Pirmasens: erster ökumenischer Auto-Gottesdienst +++
12:45 Uhr

In Pirmasens wird morgen auf dem Messplatz ein Auto-Gottesdienst gefeiert. Es ist nach Angaben der katholischen und der evangelischen Kirche der landesweit erste ökumenische Auto-Gottesdienst. Er wird über Mikrofon gehalten und ist dann per Funk im Autoradio zu empfangen. Die Kirchen schätzen, dass etwa 300 Autos auf dem Messplatz in Pirmasens parken können. Beginn ist um 11 Uhr.

+++ DRK bildet Corona-Pflegehilfskräfte aus +++
10:00 Uhr

Das Deutsche Rote Kreuz bildet nach eigenen Angaben an diesem Wochenende in Kaiserslautern die ersten Corona-Pflegehilfskräfte aus. Sie sollen helfen, wenn das Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen wegen der Corona-Krise überlastet ist. Zur Corona-Pflegehilfskraft kann sich nach Angaben eines DRK-Sprechers grundsätzlich jeder ausbilden lassen. Das notwendige Wissen müssten sich Interessierte innerhalb von zehn Tagen selbst beibringen - und zwar zuhause. Das DRK habe dafür Unterlagen zusammengestellt.

+++ Tankstellen-Verband: Pleitewelle abgewendet +++
7:30 Uhr

Auch den Tankstellen in Rheinland-Pfalz setzt die Corona-Krise zu. Eine zuletzt befürchtete Pleitewelle konnte nun aber durch ein brancheninternes Hilfspaket offenbar abgewendet werden: Wie ein Sprecher des Tankstellen-Interessenverbandes (TIV) mitteilte, hätten unter anderem Mineralölunternehmen teilweise oder komplett auf Pachtzahlungen verzichtet. 

+++ Kindertagesstätten-Öffnung nicht in Sicht +++
7:00 Uhr

Viele Eltern in Rheinland-Pfalz sehnen angesichts der großen Belastung durch die Corona-Krise die Öffnung von Kindertagesstätten über die derzeitige Notbetreuung hinaus herbei. Doch ein normaler Kita-Alltag ist auf Monate nicht in Sicht: "Einen regulären Betrieb, so wie wir ihn vor Corona kannten, wird es erstmal nicht geben", erklärt Kathrin Gröning, Sprecherin der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, im SWR. Das liege zum einen an den Abstands- und Hygienevorgaben,  zum anderen am Personalmangel.

Live-Blog zum Nachlesen (Freitag, 24. April)

+++ RLP-Bildungsministerium prüft Entscheidung Hessens zum gekippten Grundschulstart +++
21:45 Uhr

Nachdem der hessische Verfassungsgerichtshof dort den Start der vierten Grundschulklassen am Montag gestoppt hat, hat das rheinland-pfälzische Bildungsministerium jetzt die Gerichtsentscheidung angefordert, um zu prüfen, ob und wenn ja welche Auswirkungen dies für den geplanten Grundschulstart am 4. Mai hat. Das hat das Bildungsministerium dem SWR mitgeteilt. Welche Bedeutung dies für Rheinland-Pfalz haben könnte, wird sich jedoch aller Voraussicht nach frühestens am Montag klären.

+++ Die Kurve flacht ab +++
20:45 Uhr

Die Ausbreitung des Coronavirus in Rheinland-Pfalz hat sich in dieser Woche weiter verlangsamt. An drei von fünf Tagen blieb die tägliche Steigerung der bestätigten Infektionen unter einem Prozent. Am Freitag gab es eine Zunahme um 0,7 Prozent auf 5.761 Fälle, teilte das Gesundheitsministerium mit. In der vergangenen Woche schwankte die tägliche Steigerung zwischen 1,4 und 2,4 Prozent. Ende März war dieser Wert noch zweistellig.

+++ Mainzer Unimedizin braucht mehr Geld +++
19:15 Uhr

Aufgrund der mit der Corona-Pandemie verbundenen Kosten braucht die Universitätsmedizin Mainz mehr Geld. Sie bat in einem am Freitag vom Landtag in Mainz veröffentlichen Schreiben um die Erweiterung der Kreditlinie um 250 Millionen Euro. Darüber wird nun der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages voraussichtlich in seiner nächsten Sitzung am 7. Mai entscheiden. Die Unimedizin begründet den Bedarf unter anderem mit Kosten für Schutzkleidung und für nötige "Verbrauchsmaterialien". Die Klinik spricht zudem von Bettenkontingenten, die für Corona-Patienten freigehalten werden müssten und der nicht kostendeckenden Behandlung von Covid-19-Patienten.

+++ Rhein in Flammen fällt aus +++
19:00 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie wird es dieses Jahr kein Rhein in Flammen geben. Das hat der Veranstalter, die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, mitgeteilt. Neben den geplanten sieben Feuerwerken zwischen Spay und Koblenz betrifft die Absage auch den Schiffskonvoi mit rund 50 beteiligten Schiffen. Rhein in Flammen zieht jedes Jahr Hunderttausende Besucher an, im vergangenen Jahr kamen 170.000 zu den Feuerwerken. Nun würden Ideen entwickelt, um Rhein in Flammen in anderer Form feiern zu können.

+++ Ist die Mainzer Fastnacht in Gefahr? +++
18:45 Uhr

Die Mainzer Fastnachter planen schon die kommende Kampagne. Aber das ist gar nicht so leicht. Denn viele Vereine hängen momentan in der Luft, weil nichts wirklich planbar sei, so der Vorstandsvorsitzende der Mainzer Fastnachts Genossenschaft, Klaus Hafner. So sei zum Beispiel nicht klar, ob die Saalfastnacht überhaupt stattfinden könne. Die Vereine müssten aber eigentlich schon jetzt Hallen sowie Redner und Sänger buchen. 

+++ Verwarn- und Bußgelder bei Verstößen gegen Maskenpflicht +++
18:00 Uhr

Das rheinland-pfälzische Kabinett hat sich auf die Höhe der Verwarn- und Bußgelder geeinigt, wenn gegen die ab Montag geltende Maskenpflicht verstoßen wird. Das teilte das Innenministerium dem SWR mit. Wer in einem öffentlichen Verkehrsmittel oder in einem Geschäft keine Maske trägt, muss demnach mit einem Verwarnungsgeld von zehn Euro rechnen. Deutlich teurer wird es, wenn Mitarbeiter von geöffneten Geschäften keinen Mund-Nasen-Schutz tragen und kein anderer Schutz wie Trennwände vorhanden ist: Dann wird ein Bußgeld von 250 Euro fällig. Allerdings muss dies nach Angaben des Innenministeriums der Betreiber des Geschäfts zahlen.

+++ Zahl der bestätigten Infektionen nur geringfügig gestiegen +++
16:30 Uhr

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen ist in Rheinland-Pfalz von Donnerstag auf Freitag nur gering gestiegen. Das Gesundheitsministerium meldete 39 neue Fälle (Stand: 10 Uhr). Dies ist ein Anstieg um 0,7 Prozent auf insgesamt 5.761 Fälle. Die Zahl der Todesfälle stieg auf 138 (+2). 4.153 Menschen gelten mittlerweile als genesen.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Corona-Pandemie Inzidenz in Rheinland-Pfalz unterschreitet fast 100er-Marke

In Rheinland-Pfalz geht die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus stetig zurück. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz fällt weiter und liegt nun bei 102,8.  mehr...

+++ Frankreichs Präsident Macron dankt Dreyer für Behandlung französischer Patienten +++
15:30 Uhr

Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat Rheinland-Pfalz für die Behandlung französischer Covid-19 Patienten gedankt. In einem persönlichen Brief an Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) würdigt er das große solidarische Engagement des Landes. "Ich danke Ihnen sehr herzlich für dieses beispiellose Engagement, mit dem Rheinland-Pfalz Frankreich in einer schwierigen Lage beisteht, die uns alle auf eine harte Probe stellt“, so Macron. Dreyer sagte, es sei selbstverständlich, in dieser schwierigen Situation zusammenzuhalten. Gerade in der Krise müssten sich Freundschaften bewähren. Von den 19 Patientinnen und Patienten werden aktuell noch fünf in rheinland-pfälzischen Krankenhäusern behandelt.

+++ CDU-Fraktion für flächendeckende Corona-Tests in Altenheimen +++
14:25 Uhr

Der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Wäschenbach fordert von der rheinland-pfälzischen Landesregierung flächendeckende Corona-Tests in Alten- und Pflegeheimen, so wie im Saarland. Das sei ein überfälliger Schritt zur Gewährleistung der Sicherheit der Bewohner und des Personals, sagte der Beauftragte für Pflege der CDU-Fraktion. Zwar sei das eine große logistische Herausforderung, aber dringend notwendig, um weitere Todesfälle zu verhindern. Finanzielle Aspekte dürften dabei kein Hindernis sein.

+++ Das Corona-Update: Vorbereitungen auf den Schulstart und die Maskenpflicht +++
13:30 Uhr

+++ Zahl der Kursarbeiten an Gymnasien kann verringert werden +++
10:30 Uhr

Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium hat entschieden, dass die in der Oberstufe der Gymnasien bis zum Ende des Schuljahrs geforderten Leistungsnachweise wegen der Corona-Krise verringert werden können. Demnach wird es nach der Öffnung der Gymnasien in den höheren Jahrgangsstufen möglich sein, sich in den Leistungskursen auf eine Kursarbeit und zwei weitere Leistungsnachweise wie Hausaufgabenüberprüfungen zu beschränken. Auch kann die Dauer der Kursarbeit im Grundkurs auf eine, im Leistungskurs auf zwei Stunden verringert werden.

+++ Autokino startet in Pirmasens +++
07:30 Uhr

Auf dem Messplatz in Pirmasens startet heute ein Autokino seinen Betrieb. Wie die Veranstalter mitteilen, sollen bis Sonntag fünf verschiedene Kinofilme gezeigt werden. Insgesamt könnten etwa 300 Autos auf dem Messplatz parken. Auch in Koblenz sollen Kinofreunde ab nächster Woche auf ihre Kosten kommen.

+++ Gastronomen demonstrieren mit leeren Stühlen +++
07:00 Uhr

Mehrere hundert Gastronomen und Hoteliers aus ganz Rheinland-Pfalz nehmen heute an einer bundesweiten Protestaktion teil. Sie wollen darauf hinweisen, dass viele Betriebe durch die Corona-Pandemie von der Pleite bedroht sind. Die Gastronomen wollen deshalb leere Stühle aufstellen, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen.

+++ Dreyer fühlt sich von Merkels Lockerungs-Kritik nicht angesprochen +++
06:15 Uhr

Von der Kritik der Kanzlerin am Vorgehen einiger Bundesländer bei den Corona- Lockerungen fühlt sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) nicht angesprochen. Es gebe keinen Grund, auf Rheinland-Pfalz zu zeigen, sagte Dreyer im ZDF. Rheinland-Pfalz setze die Beschlüsse genau um, die gemeinsam miteinander besprochen worden seien. Bundeskanzlerin Merkel hatte gestern kritisiert, dass einige Länder zu forsch bei den Lockerungen vorgehen würden. Wen sie damit meinte, sagte Merkel nicht.

Live-Blog zum Nachlesen (Donnerstag, 23. April)

+++ Das Corona-Update am Donnerstag mit den aktuellen Zahlen +++
21:30 Uhr

+++ Computer-Zuschuss: "Tropfen auf den heißen Stein" +++
21:00 Uhr

Schüler aus Familien mit geringem Einkommen sollen vom Staat 150 Euro Zuschuss bekommen, damit sie einen Computer kaufen können. Das reicht den rheinland-pfälzischen Gewerkschaften und Sozialverbänden nicht.

+++ Lewentz: Bei Verstößen gegen Maskenpflicht zunächst Ermahnungen +++
17:15 Uhr

Innenminister Roger Lewentz (SPD) hat angekündigt, dass die Polizei in Rheinland-Pfalz Verstößen gegen die Mund-Schutz-Pflicht in der ersten Woche erst mal mit Ermahnungen begegnen wird. Anschließend werde ein Bußgeld verhängt.

+++ Gottesdienst im Autokino in der Pfalz+++
17:00 Uhr

Am kommenden Sonntag, 25. April, gibt es in Pirmasens wegen der Corona-Krise den ersten ökumenischen Auto-Gottesdienst in der Pfalz. Dieser finde um 11 Uhr mit Pfarrer Uwe Beck von der evangelischen Pauluskirchengemeinde und dem katholischen Gemeindeassistenten Mark Baiersdörfer auf dem Autokino-Gelände auf dem Messplatz statt, teilte die pfälzische Landeskirche am Donnerstag in Speyer mit. Der Ton wird per Funk übermittelt. Die Idee dazu hätten die Organisatoren der Pirmasenser Filmnächte gehabt.

+++ Kommunen in Rheinland-Pfalz dürfen leichter Schulden machen +++
16:45 Uhr

+++ Muezzinruf über Lautsprecher in Neuwied und Germersheim +++
16:30 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie hat die Stadt Neuwied einer örtlichen muslimischen Gemeinde gestattet, ihre Mitglieder vorerst per Lautsprecher öffentlich zum Gebet aufzufordern. Der Muezzinruf soll einmal täglich von der örtlichen Moschee der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) erklingen, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Bereits seit Anfang April dürfen im pfälzischen Germersheim ebenfalls zwei Moscheen per Lautsprecher abwechselnd zum Gebet rufen.

+++ RMV ermöglicht Pause beim Seniorenticket +++
16:15 Uhr

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund hat eine Regelung geschaffen, die ein Pausieren des Seniorentickets ermöglicht, wie eine Sprecherin mitteilte. "Frühester Beginn der Abopause ist der kommende Montag, 27. April, pausiert werden können volle Kalenderwochen von Montag bis Sonntag", sagte die Sprecherin. Die Mindestdauer einer Abopause liege bei zwei Kalenderwochen. Das Abo könne maximal bis zum 5. Juli ausgesetzt werden. Pause kann den Angaben zufolge formlos per Post oder E-Mail bei dem Vertragspartner beantragt werden, bei dem die Fahrkarte gekauft wurde. Der Anteil vom Gesamtpreis werde zurückerstattet.

+++ Coronavirus-Tests sollen ausgeweitet werden +++
15:30 Uhr

Die Landesregierung will die Testkapazitäten zum Coronavirus ausweiten. Das sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) bei einem Besuch des medizinischen Labors Bioscientia in Ingelheim (Kreis Mainz-Bingen). In dem Labor werden derzeit täglich bis zu 2.000 Untersuchungen auf das Virus durchgeführt. Möglich wären jedoch jetzt schon 3.500 Tests. Die Bioscientia Healthcare GmbH ist nach Angaben der Landesregierung das größte medizinische Privatlabor in Rheinland-Pfalz. Bioscientia hatte als erste Einrichtung im Land eine Abstrichambulanz eröffnet.

+++ Weiter steigende Infektionszahlen, nun 136 Corona-Tote im Land +++
14:00 Uhr

Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium hat am Donnerstag 5.722 bestätigte Corona-Infektionen gemeldet. Die Zahl der Neuinfizierten liegt bei 84 (+1,5 Prozent), fast genau so viele waren es am Vortag (85). 136 Menschen starben demnach an den Folgen einer Infektion. 4.027 Menschen gelten als genesen.

+++ Das Corona-Update: Fragen und Antworten zur Maskenpflicht +++
13:30 Uhr

+++ Regierung: Ausreichend Schutzausrüstung vorhanden +++
11:15 Uhr

Die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz haben inzwischen genügend Schutzausrüstung, sagte der Präsident des Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung, Detlef Placzek. Teilweise sei das Angebot gar nicht abgerufen worden. So könne das Land dieses nicht abgerufene Material auch an andere medizinische Einrichtungen etwa in der Pflege weitergeben.

+++ Das sind die Corona-Schutzmaßnahmen bei Opel Kaiserslautern +++
11:00 Uhr

Vor Arbeitsbeginn Fieber messen und Produktion lediglich im Ein-Schicht-Betrieb: Das Opel-Werk in Kaiserslautern hat heute die Schutzmaßnahmen für eine Wiederaufnahme der Produktion vorgestellt. Wann die Bänder wieder laufen, ist aber noch unklar.

+++ Rheinland-Pfälzer sorgen sich um wirtschaftliche Lage +++
10:30 Uhr

Die Mehrheit der Rheinland-Pfälzer sorgt sich in der Corona-Krise mehr um die Wirtschaft als um die eigene Gesundheit. Laut dem neuen Politrend des SWR Politikmagazins Zur Sache Rheinland-Pfalz haben 70 Prozent der Befragten große bis sehr große Befürchtungen, dass sich die wirtschaftliche Lage in Rheinland-Pfalz verschlechtert. 39 Prozent fürchten, sich mit dem Virus anzustecken. Eine Mehrheit (65 Prozent) begrüßt die schrittweise Öffnung einiger Geschäfte.

+++ Autofahrer müssen auch mit Schutzmaske erkennbar sein +++
9:00 Uhr

Auch in Corona-Zeiten müssen Autofahrer im Straßenverkehr erkennbar bleiben: Eine aus Gründen des Infektionsschutzes getragene Maske dürfe das Gesicht nicht so sehr verhüllen, dass der Fahrer oder die Fahrerin nicht mehr zu identifizieren sei, teilte das Innenministerium in Mainz mit. Kein Verstoß liege vor, wenn "lediglich die Mund- und Nasenpartie verdeckt und Augen und Stirn noch erkennbar sind, so dass der Fahrer identifiziert werden kann", sagte eine Sprecherin.

+++ Fastenmonat Ramadan unter besonderen Vorzeichen +++
08:30 Uhr

Wenn am Donnerstagabend die Sonne untergeht, fängt der muslimische Fastenmonat Ramadan an. Traditionell ist der Ramadan für gläubige Muslime eine Zeit des Zusammenrückens. Mit dem Konzept des "Social Distancing" ist das nur schwer zu vereinbaren. Wie gehen Muslime in Rheinland-Pfalz mit der Situation um?

+++ Erste Bilanz nach Lockerungen des Shutdowns +++
08:00 Uhr

Geschäfte bis 800 Quadratmeter, Eisdielen, Buchläden und Sportplätze sind wieder geöffnet: Wie gehen die Rheinland-Pfälzer mit den Lockerungen des Shutdowns um? Innenminister Roger Lewentz (SPD) zieht aus Sicht der Polizei eine erste Bilanz nach drei Tagen. Zudem wird er mit Blick auf das erste Wochenende mit gelockerten Regeln gemeinsam mit der Feuerwehr und den Rettungsdiensten einen Appell an die Bevölkerung richten.

Live-Blog zum Nachlesen (Mittwoch, 22. April)

Mittwoch (22. April)

+++ Unternehmen auf Kurzarbeit +++
20:30 Uhr

+++ Das Corona-Update vom 22. April +++
20:15 Uhr

+++ Wissing verteidigt Vorgehen bei Soforthilfen +++
17:00 Uhr

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) hat das Vorgehen der Landesregierung bei den Corona-Soforthilfen verteidigt. Im Wirtschaftsausschuss des Landtags sagte er, alle rund 74.000 bei der Landes-Förderbank ISB eingereichten Anträge seien bearbeitet und rund 42.000 bewilligt worden. 323 Millionen Euro seien an kleinere Unternehmen und Freiberufler ausgezahlt worden. 4.000 Anträge seien abgelehnt worden, darunter tausende mehrfach oder lückenhaft ausgefüllte Anträge gegeben. Die CDU kritisierte hingegen, viele kleine Betriebe warteten noch immer auf das Geld.

+++ Auch keine Nibelungen-Festspiele im Jahr 2020 +++
16:15 Uhr

Auch die Nibelungen-Festspiele in Worms (17. Juli bis 2. August) fallen wegen Corona in diesem Jahr aus. "Die geplante Inszenierung 'Hildensaga. Ein Königinnendrama' wird in das Jahr 2022 verschoben", teilten die Organisatoren in Rheinland-Pfalz mit. Für 2021 schreibt der Georg-Büchner-Preisträger Lukas Bärfuss ein Stück über den Reformator Martin Luther. Hintergrund für die Entscheidung ist das von Bund und Ländern beschlossene Verbot von Großveranstaltungen bis vorerst 31. August.

+++ Truck-Grand-Prix auf dem Ring abgesagt +++
16:00 Uhr

Der diesjährige ADAC Truck-Grand-Prix am Nürburgring fällt wegen der Corona-Pandemie aus. Die Entscheidung sei schwierig, aber unumgänglich gewesen, teilten die Organisatoren mit. Die 35. Auflage der internationalen Veranstaltung hätte eigentlich vom 17. bis zum 19. Juli am Nürburgring stattfinden sollen. Bereits gekaufte Karten seien für den nächsten Grand-Prix gültig (16. bis 18. Juli 2021), könnten aber auch zurückgegeben werden. Im vergangenen Jahr hatten rund 124.000 Besucher Lkw-Rennen und Rahmenprogramm miterlebt.

+++ Wissenschaftler warnen: Schulöffnungen kommen zu früh +++
15:15 Uhr

Ein Team von Wissenschaftlern warnt angesichts der in Rheinland-Pfalz geplanten Schulöffnungen vor steigender Infektionsgefahr: "Auf Basis unserer vorläufigen Simulationen müssen wir das kritisch sehen", sagte Thomas Götz, Professor für Angewandte Mathematik an der Universität Koblenz-Landau. "Bei einer Öffnung der Schulen besteht die Gefahr, dass die Zahl der Infektionen wieder stark ansteigt." Er nannte die geplante Öffnung am kommenden Montag als verfrüht.

+++ Städtische Brunnen als Abkühlung in Städten? +++
15:00 Uhr

Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz erwartet, dass der Sommer angesichts der Corona-Krise besonders für Familien zur Herausforderung wird. "Um den Menschen einen Ort der Abkühlung außerhalb der Wohnung bieten zu können, werden wir alle Optionen prüfen. Hierzu gehört auch, ob es zumindest möglich sein wird, die städtischen Brunnen wieder in Betrieb zu nehmen, wenn das gesundheitliche Risiko minimiert und die hygienisch gebotenen Abstände gewahrt werden können", sagt Pressesprecherin Agneta Psczolla. Hierzu hoffe der Gemeinde- und Städtebund auf eine Aussage der Wissenschaft.

+++ Jetzt 5.638 Infizierte und 130 Todesfälle +++
14:21 Uhr

In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Corona-Fälle auf 5.638 angestiegen. Das sind 85 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus. Wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte, stieg die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus um 13 auf 130 an. Die Zahl der Genesenen liegt bei 3.881.

+++ Dreyer-Statement zur Maskenpflicht in voller Länge +++
14.15 Uhr

+++ Das Corona-Update: Maskenpflicht - jetzt auch in Rheinland-Pfalz +++
14:00 Uhr

+++ Dreyer zu Maskenpflicht in Rheinland-Pfalz +++
13:30 Uhr

Nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) ist in der Corona-Krise ein möglichst geschlossenes Vorgehen der staatlichen Ebenen von großer Bedeutung. Daher hätten sich die Regierungschefs von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, dem Saarland und Bremen darauf verständigt, die bisher dringende Empfehlung zum Tragen einer Alltagsmaske im ÖPNV oder in Geschäften ab dem kommenden Montag (27. April) in eine Pflicht zu überführen.

+++ Ab nächster Woche Maskenpflicht in Rheinland-Pfalz +++
12:00 Uhr

Auch Rheinland-Pfalz und das Saarland führen wegen der Corona-Pandemie eine Maskenpflicht ein. Sie gelte vom kommenden Montag an für den öffentlichen Nahverkehr und Einkäufe in Geschäften, teilten die Regierungssprecher der beiden Länder am Dienstag in einer gemeinsamen Erklärung mit ihren Kollegen aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mit.

+++ Mainzer Biontech erhält Freigabe für klinische Impfstoff-Studie +++
11:15 Uhr

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat erstmals in Deutschland eine Zulassung für die klinische Prüfung eines Impfstoff-Kandidaten gegen Corona erteilt. Wie das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel am Mittwoch mitteilte, erhält das Mainzer Unternehmen Biontech die Genehmigung, seinen Wirkstoff an gesunden Freiwilligen zu testen.

+++ Ministerpräsidentin Dreyer äußert sich zu Maskenpflicht +++
10:15 Uhr

Die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) hat für 13.00 Uhr zu einer Pressekonferenz zum Thema Maskenpflicht eingeladen. SWR aktuell streamt die Pressekonferenz live im Internet und auf Facebook.

+++ Fähr-Betreiber warten auf Hilfsgelder vom Land +++
8:00 Uhr

Die Fähr-Betreiber am Rhein warten auf die finanzielle Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz. Nach Angaben des Vorsitzenden des Bundesverbandes Deutscher Fähren, Michael Maul, sind die Gelder bereits bewilligt. Die finanzielle Hilfe vom Land sei aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Viele Fährbetreiber stehen nach dem wenig profitablen Winter kurz vor dem Ruin. Die Coronakrise habe alle Betreiber eiskalt erwischt, jeder mache Verlust, hatte Maul bereits Anfang April erklärt. Er selbst unterhält die Fährverbindung zwischen Ingelheim und Oestrich-Winkel.

+++ Oberster Bundeswehr-Arzt fordert eigene Medikamentenproduktion +++
7:45 Uhr

Als Konsequenz aus der Corona-Krise sollten wichtige Medikamente und Schutzkleidung wieder in Deutschland produziert werden, fordert der oberste Arzt der Bundeswehr. Und er ist damit nicht allein.

Live-Blog zum Nachlesen (Dienstag, 21. April)

Dienstag (21. April)

+++ Das Corona-Update vom 21. April +++
20:30 Uhr

+++ S-Bahnen und Züge sollen bald wieder normal fahren +++
17:00 Uhr

Ab dem 4. Mai soll für die Fahrten mit Dieseltriebzügen in der Pfalz, in Rheinhessen und entlang der Nahe die Rückkehr zum Normalfahrplan eingeleitet werden. Die Vlexx-Züge sollen zudem bis auf wenige Ausnahmen wieder fahren, ebenso die Süwex-Züge. Im Bereich Worms/Südhessisches Ried sollen die Züge komplett nach Normalfahrplan fahren. Auch die Albtalbahn (AVG) kehrt mit den Stadtbahnen im Landkreis Germersheim zum Normalfahrplan zurück. Bis zum 14. Juni sollen alle Züge wieder nach gewohntem Plan fahren. Eine Ausnahme gilt für die Züge mit touristischen Zielen, wie etwa die Züge ins Wieslautertal. Diese verkehren noch mindestens bis zum 1. Juli nicht.

+++ Rheinland-Pfalz stellt allen Schülern Schutzmasken +++
16:00 Uhr

Die Landesregierung will allen Schülern in Rheinland-Pfalz eine wiederverwendbare Alltagsmaske schenken. Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagte im Mainzer Frauenlob-Gymnasium, die Schüler würden sie zum schrittweisen Schulstart erhalten. "Das ist ein wichtiger Beitrag für mehr Hygienesicherheit in der Schule", erklärte die SPD-Politikerin. Sie empfahl zudem, überall eine Maske zu tragen, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden könne. Die Schulen sollen vom Land zudem 70.000 Liter Desinfektionsmittel und weitere 430.000 einfache Schutzmasken für den Notfall erhalten.

+++ Das Corona-Update für den Südwesten: Maskenpflicht ja oder nein? +++
13:45 Uhr

+++ Kultusminister beraten über Maskenpflicht in den Schulen +++
13:30 Uhr

Die Kultus- und Bildungsminister der Länder beraten derzeit, ob und in welchem Umfang Mund-Nase-Schutz in den Schulen Pflicht werden soll. Das teilte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Hubig (SPD) heute im Mainzer Frauenlob-Gymnasium mit. Die Ergebnisse sollten bis 29. April vorgelegt werden. Die Situation in den Schulen vor Ort sei aber höchst unterschiedlich, betonte Hubig. "Es macht einen Unterschied, ob Sie eine kleine Grundschule mit 120 Kindern haben oder eine riesige berufsbildende Schule mit über 4.000 Schülerinnen und Schülern."

+++ Zahl der Corona-Infektionen steigt um 42 neue Fälle auf 5.553 +++
11:45 Uhr

In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Corona-Fälle auf 5.553 angestiegen. Das sind 42 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus. Wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte, stieg die Zahl der Todesfälle um drei auf 117 an. Die Zahl der Genesenen liegt bei 3.699.

+++ Grüne für Lockerungen: Spielplätze übers Internet buchen? +++
11:00 Uhr

Die Grünen in Rheinland-Pfalz sind für eine schnelle Öffnung der Spielplätze, um Familien zu entlasten. Voraussetzungen dafür seien die Beschränkung einer maximalen Personenzahl und deren Kontrolle sowie die Einhaltung von Mindestabständen und Hygieneregeln, heißt es in einem Papier von Familienministerin Anne Spiegel und den Landtagsabgeordneten Katharina Binz, Daniel Köbler und Jutta Blatzheim-Roegler. Hier seien kreative Lösungen in den Kommunen gefragt. Spielzeiten könnten beispielsweise im Voraus über das Internet gebucht werden. Zudem könnten die Kommunen zur Zeit nicht benötigte Erzieherinnen und Erzieher zur Spielplatzaufsicht einsetzen.

+++ Ärzte aus Ludwigshafen zur Beatmungstherapie bei Covid-19 +++
10:45 Uhr

Beatmungsgeräte gelten bei der Behandlung von Covid-19-Patienten als effektive Therapie. Nun ist die Behandlungsform in die Kritik geraten, US-Experten sehen sogar einen Zusammenhang mit vermehrten Todesfällen. Im SWR-Interview berichten zwei Mediziner des Ludwigshafener Klinikums von ihren Erfahrungen mit Corona-Patienten. Nicht für jeden Erkrankten sei Beatmung die richtige Therapie. Das müsse individuell entschieden werden.

+++ Tafel Ludwigshafen öffnet wieder +++
10:15 Uhr

Nach knapp vier Wochen hat der Tafelladen in Ludwigshafen wieder geöffnet. Inzwischen wurde das Konzept so verändert, dass die Corona-Hygieneregeln eingehalten werden können. Die Tafel war am 23. März wegen der Corona-Pandemie geschlossen worden. Nach Angaben des Trägervereins setzt der Tafelladen die 20 Ehrenamtlichen, die zur Risikogruppe gehören, nicht mehr ein. Zum anderen kommen die übrigen 80 jüngeren Helfer nicht mehr mit den Bedürftigen in Kontakt. Fertige Tüten werden auf Tischen an den Eingangstüren zum Abholen bereit gestellt.

+++ Soforthilfe-Anträge alle bearbeitet +++
10:00 Uhr

Die Anträge auf Soforthilfen für Unternehmer in Rheinland-Pfalz wegen der Corona-Krise sind nach Angaben des Wirtschaftsministeriums alle von der Investitions- und Strukturbank (ISB) bearbeitet. Insgesamt habe es rund 72.000 Anträge von Selbstständigen und mittelständischen Unternehmen im Land gegeben, teilte Minister Volker Wissing (FDP) mit. Wie viele davon bewilligt wurden, wurde nicht bekannt. Bislang seien knapp 300 Millionen Euro an Hilfsgeldern ausgezahlt worden, so Wissing. Das stelle einen wichtigen Beitrag zur Existenzsicherung dar.

+++ Opel-Mutterkonzern PSA spürt Corona-Folgen +++
9:15 Uhr

Der französische Opel-Mutterkonzern PSA hat die Folgen der Coronavirus-Pandemie im ersten Quartal deutlich zu spüren bekommen. Der Umsatz des Autoherstellers sackte um 15,6 Prozent auf 15,2 Milliarden Euro ab, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Der weltweite Absatz war im ersten Jahresviertel um gut 29 Prozent auf rund 627.000 verkaufte Fahrzeuge eingebrochen. Der Marktausblick für das laufende Jahr 2020 sieht entsprechend düster aus. Die Prognose hänge aber von der Ausbreitung des Coronavirus und der Dauer der Krise ab.

+++ "Coronabus" versorgt Obdachlose +++
7:00 Uhr

In Koblenz und Mainz gibt es neue Essensangebote für Obdachlose. In Koblenz ist der "Kältebus", der im Winter Wohnungslose mit Schlafsäcken, Kleidung und warmer Suppe versorgt, weiterhin für sie als "Coronabus" unterwegs und versorgt sie mit Lebensmitteln, teilte der Verein Die Schachtel mit. In Mainz verteilt das Arztmobil, eine rollende Praxis des Vereins Armut und Gesundheit in Deutschland, nun auch Lunchpakete an Obdachlose.

+++ Dreyer: Ende der Kontaktsperren nicht absehbar +++
6:30 Uhr

Die Ministerpräsidenten mehrerer Bundesländer, darunter Malu Dreyer (SPD) haben deutlich gemacht, dass ein Ende der Kontaktsperren in der Corona-Krise derzeit nicht absehbar ist. So lange wir keinen Impfstoff und keine Medikamente haben, werde die Pandemie den Alltag prägen, sagte die rheinland-pfälzische Regierungschefin den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Live-Blog zum Nachlesen (Montag, 20. April)

Montag (20. April)

+++ DOSB-Präsident: Einheitliches Vorgehen bei Wiederaufnahme des Profisports +++
21:45 Uhr

Während in Baden-Württemberg Sporteinrichtungen weiter geschlossen bleiben, gibt es in Rheinland-Pfalz seit Montag wieder mehr Freiraum für sportliche Aktivitäten. Einzelfallregelungen, die viele Fragen aufwerfen. In einer Sonderkonferenz der Sportminister der Länder haben sich an diesem Montag Sport und Politik über das weitere Vorgehen während der Corona-Krise ausgetauscht. Teilnehmer der Telefonkonferenz war unter anderem auch Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

+++ Das Corona-Update vom 20. April +++
20:45 Uhr

+++ Dreyer: Masken dringend empfohlen, aber keine Pflicht +++
18:30 Uhr

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat im Gespräch mit dem SWR klargestellt, dass es in Rheinland-Pfalz keine Pflicht gibt, Masken in der Öffentlichkeit zu tragen. Das Tragen sogenannter Alltagsmasken beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr werde lediglich dringend empfohlen. Heute sei der erste Tag der Lockerungen - die Landesregierung werde abwarten, wie die Menschen sich verhalten und daraus entsprechende Schlüsse ziehen. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Baldauf forderte dagegen eine verbindliche Regelung: "Wir sind der Meinung, dass wir eine Tragepflicht brauchen", so Baldauf im SWR. Die Landesregierung sei gefordert, eine ausreichende Anzahl an Masken zur Verfügung zu stellen.

+++ Land verteidigt Vorgehen bei Lockerungen für Läden +++
18:15 Uhr

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat die im Land geltenden Lockerungen für bestimmte Läden in der Corona-Krise gegen Kritik verteidigt. Rheinland-Pfalz habe sich aus Gründen der Gleichbehandlung entschieden, allen Geschäften einen Verkauf auf bis zu 800 Quadratmetern zu ermöglichen, um das rechtliche Risiko der Grundrechtseingriffe durch die vierte Corona-Bekämpfungsverordnung zu minimieren, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Janosch Littig. Rheinland-Pfalz habe sich sehr eng an die von Merkel und den Länderchefs gefassten Beschlüsse gehalten und beispielsweise nicht wie Nordrhein-Westfalen Möbelhäuser separat öffnen lassen.

+++ FCK trainiert wieder - unter besonderen Bedingungen +++
17:45 Uhr

Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat nach mehrwöchiger Corona-Zwangspause das Training wieder aufgenommen - und das unter besonderen Bedingungen: Die Einheit fand unter Einhaltung der Abstandsregeln in Kleingruppen statt. Trainer Boris Schommers zeigte sich im Gespräch mit dem SWR erleichtert, dass beim ohnehin krisengeplagten Klub wieder etwas Normalität einkehrt: "Den Rasen wieder unter den Füßen zu haben, ist ein Schritt in die richtige Richtung."

+++ Land kündigt finanzielle Hilfe für Zoos und Tierparks an +++
17:00 Uhr

Das Land Rheinland-Pfalz greift den unter der Corona-Krise leidenden Zoos und Tierparks unter die Arme. Konkret werden 80 Prozent der Futter- und Tierarztkosten übernommen, die in dem vierwöchigen Zeitraum angefallen sind, in dem die Anlagen wegen der Pandemie schließen mussten. Das kündigte Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) an. Seit Montag dürfen Zoos und Tierparks zwischen Westerwald und Pfalz unter Auflagen wieder aufmachen. Neben den 30 Zoos und "zooähnlichen Einrichtungen" sollen auch die rund 80 Tierheime und -pflegestationen diesen Anteil der Kosten bekommen.

+++ Rückkanal fürs digitale Lernen soll nächste Woche kommen +++
16:45 Uhr

Das Bildungsministerium will den Schulen in Rheinland-Pfalz voraussichtlich in der kommenden Woche ein System für Videokonferenzen zur Verfügung stellen. Damit werde es möglich, Schulbesprechungen zu organisieren, einzelne Unterrichtsstunden zu halten sowie Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit für Rückfragen zu geben, sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) am Montag im Bildungsausschuss des Landtags. Es gebe weit gediehene Beratungen mit einem kommerziellen Anbieter, der alle geforderten Anforderungen erfüllen könne. Perspektivisch sei hierfür aber eine landeseigene Lösung geplant, sagte Hubig.

+++ Zahl der Corona-Infizierten steigt sehr leicht +++
14:15 Uhr

In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der neuen Corona-Fälle um 18 (+0,3 Prozent) auf 5.511 angestiegen. Wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte, gibt es 3.538 genesene Fälle. 114 Menschen starben an den Folgen von Covid-19.

+++ Das Corona-Update für den Südwesten: Tag 1 der Lockerungen +++
13:00 Uhr

+++ Maskenpflicht in Luxemburg +++
12:30 Uhr

Im Kampf gegen das Coronavirus gilt in Luxemburg seit Montag eine Maskenpflicht: Wer im Supermarkt einkaufen oder mit Bussen, Tram oder Zügen fahren will, muss jetzt eine Mund-Nase-Schutzmaske tragen.

+++ Kritik an Lockerungen in Rheinland-Pfalz +++
11:15 Uhr

In der Sitzung des Präsidiums der Bundes-CDU hat es Kritik an der Öffnung von Einkaufszentren und Zoos in Rheinland-Pfalz gegeben. Sowohl Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier als auch die aus Rheinland-Pfalz stammende Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner bemängeln nach Angaben aus Teilnehmerkreisen die Lockerungs-Maßnahmen der rheinland-pfälzischen Ampelkoalition.

+++ Im Lkw-Werk von Daimler in Wörth wird wieder gearbeitet +++
9:45 Uhr

Das Daimler-Lkw-Werk in Wörth (Kreis Germersheim) nimmt heute den Betrieb wieder auf. Dabei geht der Konzern schrittweise vor: Gestartet wird zunächst im Ein-Schicht-Betrieb und mit nur wenigen Mitarbeitern. Diese müssen bei der Arbeit einen Sicherheitsabstand einhalten. Zunächst ist für zwei Wochen ein Testbetrieb vorgesehen. Sollte dies funktionieren, soll die Produktion ab dem 4. Mai ausgeweitet werden.

+++ Krankschreibung nicht mehr telefonisch +++
7:45 Uhr

Wer eine Krankschreibung braucht, muss sich wieder vor Ort von einem Arzt untersuchen lassen. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte, Kliniken und gesetzlichen Kassen entschieden. Die Ausnahmeregel für telefonische Krankschreibungen bei Erkältungen gilt somit nicht mehr. Sie war aus Infektionsschutzgründen eingeführt worden.

+++ Hochschulen starten ins Sommersemester +++
6:45 Uhr

Die Hochschulen in Rheinland-Pfalz starten ins Sommersemester, allerdings Online statt im Hörsaal. Für Lehrende und Studierende eine ganz besondere Herausforderung.

+++ Viele Geschäfte dürfen wieder öffnen +++
6:15 Uhr

In Rheinland-Pfalz ist eine neue Verordnung zur Corona-Bekämpfung in Kraft getreten. Sie enthält mehrere Lockerungen der bisher bestehenden Beschränkungen, unter Wahrung von Abstands- und Hygieneregeln. So dürfen ab heute erstmals seit rund einem Monat kleinere Geschäfte wieder öffnen.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Corona-Pandemie Inzidenz in Rheinland-Pfalz unterschreitet fast 100er-Marke

In Rheinland-Pfalz geht die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus stetig zurück. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz fällt weiter und liegt nun bei 102,8.  mehr...

Südwesten

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Coronavirus: Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr? Wie kann ich mich schützen? Hier finden Sie alles Wichtige für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.  mehr...

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