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Aktuelle Lage in Rheinland-Pfalz

Entwicklungen zur Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz bis 17. Oktober

STAND

Das Coronavirus verändert das Leben im Land. Hier die Entwicklungen bis zum 17. Oktober.

Rheinland-Pfalz

Aktuelle Informationen Corona-Zahlen werden nur noch wöchentlich veröffentlicht

Corona-Regeln, aktuelle Zahlen und alles rund ums Impfen: Die wichtigsten Entwicklungen zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz finden Sie hier bei uns im Liveblog.

Sonntag, 17. Oktober

+++ Sieben-Tage-Inzidenz in RLP steigt +++
11:45 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt in Rheinland-Pfalz meldet heute 166 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Am Samstag waren 124 Infektionen gemeldet worden. Eine weitere Person ist im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 51,9 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 50,6). Die Belegung der Intensivbetten in Rheinland-Pfalz mit Covid-Erkrankten ist mit 3,30 Prozent (Vortag: 3,24) fast unverändert. Die Hospitalisierungsinzidenz bleibt mit 1,4 pro 100.000 Einwohner ebenfalls unverändert.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Sieben-Tage-Inzidenz in RLP steigt weiter

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat am Montag 3.781 (Freitag: 2.588) neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist im Vergleich zu vergangener Woche erneut gestiegen.

Samstag, 16. Oktober

+++ "Mahlzeit LU" verteilt wieder warmes Essen +++
19:30 Uhr

Als im Lockdown etliche Tafeln und Suppenküchen schließen mussten, fing das Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen an, Essen an Bedürftige auszugeben. Jetzt geht es nach der Sommerpause wieder los: Samstags und sonntags werden zwischen 12 und 13 Uhr warme, vegetarische Mahlzeiten verteilt.

+++ Alle drei Corona-Leitindikatoren sinken +++
11:45 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt meldet für heute 124 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Eine weitere Person ist im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 50,6 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 54,4). Auch die Hospitalisierungsinzidenz sinkt: auf 1,4 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 1,8). 3,24 Prozent der Intensivbetten in Rheinland-Pfalz sind derzeit mit Covid-Erkrankten belegt (Vortag: 3,42).

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Sieben-Tage-Inzidenz in RLP steigt weiter

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat am Montag 3.781 (Freitag: 2.588) neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist im Vergleich zu vergangener Woche erneut gestiegen.

+++ Corona-Fälle unter Evakuierten auf der Air Base Ramstein +++
11:30 Uhr

Unter den afghanischen Geflüchteten, die momentan noch auf der Air Base Ramstein auf ihre Ausreise in die USA warten, gibt es einige Corona-Fälle. Wie die Air Base mitteilte, sind fünf Personen positiv auf Corona getestet worden. Sie und ihre Familien seien in den Rhine Ordnance Barracks in Kaiserslautern isoliert worden. Momentan warten noch etwa 900 Geflüchtete aus Afghanistan auf ihre Weiterreise in die USA. Für dieses Wochenende sind nach Angaben der Base noch vier weitere Ausreiseflüge geplant. Es sollen die letzten sein.

Ramstein

Wegen Corona-Fällen Letzter Flug für Afghanen auf Air Base Ramstein verschiebt sich

Der letzte Flug mit evakuierten Menschen aus Afghanistan von der Air Base Ramstein nach Amerika verschiebt sich. Geplant waren die letzten Flüge eigentlich für das vergangene Wochenende.

Am Vormittag SWR4 Rheinland-Pfalz

+++ Kinderärzte empfehlen Corona-Impfung ab zwölf Jahren +++
10:15 Uhr

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin rät Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren zur Corona-Impfung. Der Vorsitzende Dötsch sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, nachdem Daten von über zehn Millionen Kindern und Jugendlichen erhoben worden seien, werbe er so dringlich wie bei Erwachsenen für die Impfung. Die Risiko-Nutzen-Abwägung falle eindeutig zugunsten der Impfung aus.

+++ Nach Corona-Pause wieder Keschdemarkt +++
8:45 Uhr

Nach einem Jahr Pause wird am Sonnntag im pfälzischen Hauenstein wieder der Keschdemarkt gefeiert. Dabei wird Essen und Trinken rund um die Esskastanie angeboten. Um die Corona-Regeln einzuhalten, sind nur 20 Stände zugelassen. Besucher müssen einen negativen Test vorlegen oder geimpft oder genesen sein. Der Keschdemarkt war im vergangenen Jahr coronabedingt ausgefallen, das erste Mal in 21 Jahren. "Keschde" ist der pfälzische Begriff für Kastanie.

Freitag, 15. Oktober

+++ USA lassen ab 8. November geimpfte Reisende wieder ins Land +++
21:00 Uhr

Die USA lassen ab dem 8. November gegen Corona geimpfte Reisende wieder ins Land. Das hat ein Sprecher des Weißen Hauses mitgeteilt. Die US-Regierung hatte im März vergangenen Jahres wegen der Corona-Pandemie Einreiseverbote verhängt, unter anderem für Europäer .

+++ MCV und Ranzengarde feiern 11.11. gemeinsam +++
18:00 Uhr

Durch die Corona-Pandemie geht auch die Mainzer Fastnacht neue Wege: Erstmals seit den 80er Jahren werden der Mainzer Carneval-Verein und die Mainzer Ranzengarde am 11.11. ein gemeinsames Programm machen. Die Veranstaltung im Kurfürstlichen Schloss in Mainz soll den Angaben der Organisatoren nach einem Theaterstück ähneln, mit Tanz- und Musikeinlagen. Es gelten die 2G-Regeln - dadurch entfallen beim Feiern Maskenpflicht und Abstandsregeln.

+++ Bislang mehr als 58.000 Menschen in Impfbus geimpft +++
16:45 Uhr

Im Rahmen der Impfbus-Tour in Rheinland-Pfalz sind bislang über 58.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Das sei ein Schnitt von etwa 1.000 Menschen täglich, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die sechs Impfbusse der Landesregierung sind seit Anfang August im ganzen Land unterwegs. In der zweiten Oktoberhälfte fahren sie Sportvereine an, zudem machen sie Halt an den Hochschulen.

+++ BioNTechPfizer beantragen Impfstoff-Zulassung für Kinder +++
16:00 Uhr

Das Mainzer Pharma-Unternehmen BioNTech und sein US-Partner Pfizer haben jetzt auch in Europa eine Zulassung ihres Corona-Impfstoffs für Kinder von fünf bis elf Jahren beantragt. Beide teilten mit, dass sie der EU-Arzneimittelbehörde EMA die entsprechenden Daten zu den klinischen Untersuchungen übermittelt hätten. Dieselben Daten wurden bereits der US-Arzneimittelbehörde FDA übergeben. Dort hatten BioNTech und Pfizer am 7. Oktober die Notfallzulassung des Corona-Impfstoffs für Kinder von fünf bis elf Jahren beantragt.

Mainz

Corona-Pandemie BioNTech beantragt in Europa Impfstoff-Zulassung für Kinder

Das Mainzer Pharma-Unternehmen BioNTech und sein US-Partner Pfizer haben jetzt auch in Europa eine Zulassung ihres Corona-Impfstoffs für Kinder von fünf bis elf Jahren beantragt.

+++ Inzidenz steigt leicht, vier neue Todesfälle +++
15:00 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt meldet am Freitag 435 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Vier weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 54,4 (Vortag: 54,3). Auch die Hospitalisierungsinzidenz steigt: auf 1,8 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 1,6). Der Kreis Germersheim hat mit 121,7 die höchste, der Kreis Altenkirchen mit 22,5 die niedrigste Inzidenz.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Sieben-Tage-Inzidenz in RLP steigt weiter

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat am Montag 3.781 (Freitag: 2.588) neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist im Vergleich zu vergangener Woche erneut gestiegen.

+++ Corona-Welle in Osthofen dauert an +++
14:45 Uhr

In einem Seniorenheim in Osthofen breitet sich das Coronavirus weiter aus. Mittlerweile sind nach Angaben der Kreisverwaltung 64 Menschen positiv getestet worden, fünf sind gestorben. Bei vier der Verstorbenen sei eindeutig geklärt, dass sie an Corona gestorben seien, so eine Sprecherin der Kreisverwaltung. Aktuell lägen noch fünf Bewohnerinnen und Bewohner im Krankenhaus, allerdings keiner von ihnen auf der Intensivstation. Laut Kreisverwaltung wird nach jetzigem Stand nicht mehr zu klären sein, wie die Infektion in das Heim gelangt ist und wieso sich so viele der geimpften Bewohner und Mitarbeiter angesteckt haben. Die Corona-Impfung sei im Frühjahr korrekt durchgeführt worden.

Osthofen

Mehr als 100 Infizierte 13 Tote nach Corona-Ausbruch in Altenheim in Osthofen

In einem Seniorenheim in Osthofen hatten sich mehr als 100 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. 13 Menschen sind inzwischen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

+++ Vereinsaustritte beim FCK wegen 2G-Regel +++
11:15 Uhr

Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern setzt bei seinen Heimspielen zum Schutz vor Corona auf die 2G-Regel. Einige FCK-Fans quittieren die Entscheidung mit einem Vereinsaustritt. Der Großteil der Fans stehe hinter der Entscheidung, teilte der Klub mit. 

+++ Herbst-Krammarkt kann in Mayen stattfinden +++
8:00 Uhr

Der Lukasmarkt in Mayen fällt wegen Corona in diesem Jahr erneut aus. Dafür wird es nach Auskunft der Stadt aber einen Herbst-Krammarkt geben. Dieser soll am 19. und 20. Oktober auf dem Viehmarkt-Platz in Mayen stattfinden. Rund 60 Händler hätten sich dafür bereits angemeldet. Nach Auskunft der Stadt gilt die 3G-Regel. An beiden Tagen gebe es zudem ein Zelt vor Ort, wo Besucher sich kurzfristig auf Corona testen lassen könnten. Am 20. Oktober sei außerdem einer der Impfbusse.

+++ TU Kaiserslautern empfängt Erstis mit Impfnachweis +++
7:30 Uhr

Die Technische Universität (TU) Kaiserslautern begrüßt heute ihre neuen Studierenden. Bei der Auftaktveranstaltung wird per Handy-App überprüft, wer gegen Corona geimpft, beziehungsweise genesen oder getestet ist. Eine Sprecherin teilte mit, wer den Nachweis nicht erbringen könne, dürfe weder an der Willkommensveranstaltung noch an den Vorlesungen und Seminaren der TU teilnehmen. Diese sollen im neuen Wintersemester wieder alle in Präsenz stattfinden. Während der Impf- oder Genesenen-Nachweis dauerhaft auf der Uni-App gespeichert ist, muss der Testnachweis ständig erneuert werden. Selbsttests werden nicht akzeptiert.

+++ Neue Corona-Verordnung in BW in Kraft +++
7:30 Uhr

Seit heute gilt im Nachbarland Baden-Württemberg die neue Corona-Verordnung. Geimpfte und Genesene bekommen neue Freiheiten, für Ungeimpfte wird die Testpflicht verschärft.

Baden-Württemberg

Das gilt seit Freitag Corona-Regeln in BW: Maskenpflicht und Personenbegrenzungen bei 2G aufgehoben

Seit Freitag gilt in Baden-Württemberg die neue Corona-Verordnung. Geimpfte und Genesene bekommen neue Freiheiten, für Ungeimpfte wird die Testpflicht verschärft.

Donnerstag, 14. Oktober

+++ Weiterer Toter nach Corona-Ausbruch in Osthofener Seniorenheim +++
19:45 Uhr

Nach dem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Osthofen (Kreis Alzey-Worms) ist jetzt eine fünfte Person verstorben. Mehr als 50 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende des Heims haben sich mit dem Coronavirus angesteckt.

Osthofen

Mehr als 100 Infizierte 13 Tote nach Corona-Ausbruch in Altenheim in Osthofen

In einem Seniorenheim in Osthofen hatten sich mehr als 100 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. 13 Menschen sind inzwischen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

+++ Mainzer Studierendenvertreter fordern mehr kostenfreie Tests +++
17:15 Uhr

Studierendenvertreter der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben die Nachbesserung der bestehenden 3G-Regel an ihrer Universität gefordert. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der JGU forderte unter anderem, kostenfreie Tests für internationale Studierende, die noch nicht die Möglichkeit gehabt hätten, sich impfen zu lassen sowie für Studierende, die bisher erst eine von zwei Impfdosen erhalten haben oder sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Zudem müssten in einem gewissen Rahmen weiter digitale Veranstaltungen angeboten werden, um besonders gefährdete Gruppen zu schützen, so der AStA. Auch müssten sogenannte Credit Points, die im Laufe eine Studiums benötigt werden, auch ohne physische Anwesenheit erworben werden können, forderten die Studierendenvertreter.

+++ Inzidenzen sinken, fünf weitere Tote, 446 Neuinfektionen +++
15:00 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt meldet für heute 446 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Fünf Patienten sind binnen 24 Stunden im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die landesweite Sieben-Tages-Inzidenz ging auf 54,3 zurück (Vortag: 54,6). Auch die Hospitalisierungsinzidenz sank, von 1,7 am Mittwoch auf 1,6. In Rheinland-Pfalz sind 3,60 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt, am Vortag waren es 3,67 Prozent. Weiterhin die höchste Ansteckungsrate hat mit 129,2 Frankenthal, gefolgt von Germersheim mit 124. Den niedrigsten Wert weist mit 17,7 die Südwestpfalz auf.

+++ Viele Restaurants in der Pfalz offen für Ungeimpfte +++
13:00 Uhr

Die meisten Restaurants in der Pfalz sind weiter auch für Ungeimpfte geöffnet. Nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) würden viele aber die 2G-Plus-Regelung anwenden. Danach dürfen sich - je nach Corona-Warnstufe - maximal 25 Ungeimpfte im Restaurant aufhalten. Für die Anwesenden gibt es keine Beschränkungen, wie Abstand halten oder Maske tragen. So steht es in der aktuellen Landesverordnung für Rheinland-Pfalz. Immer mehr Restaurants führen allerdings nach Einschätzung des Dehoga-Präsidenten Gereon Haumann die 2G-Regelung ein. Dann dürften sich keine Ungeimpften mehr im Restaurant aufhalten. Die Restaurantinhaber hätten dadurch weniger bürokratischen Aufwand, weil sie die Ungeimpften nicht abzählen müssten.

Speyer

3G, 2G Plus oder 2G: Wie gehen Restaurants in der Pfalz mit Ungeimpften um?

Jedes Restaurant in Rheinland-Pfalz kann selbst entscheiden, wie es mit Ungeimpften umgeht. Welche Vorteile hat welche Corona-Regelung und wie gehen die Inhaber mit Kritik um?

+++ Saarland hebt Ende Oktober Beschränkungen auf +++
11:15 Uhr

Die saarländische Landesregierung hebt zum 29. Oktober für Veranstaltungen im Freien coronabedingte Beschränkungen und die 3G-Regelung auf. "Aufgrund der nach wie vor bestehenden Auflagen drohte St. Martin auch in diesem Jahr vielerorts wieder ins Wasser zu fallen", sagte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU). Die wegfallenden Beschränkungen räumten nun Hürden für Freiluftveranstaltungen aus dem Weg. Damit stünden Martinsumzügen oder Weihnachtsmärkten keine coronabedingten Hindernisse mehr im Weg.

+++ Städte und Gemeinden planen Weihnachtsmärke +++
10:45 Uhr

Einige Städte und Gemeinden haben ihre Planungen für die Weihnachtsmärkte begonnen. Neben Mainz wollen auch Alzey, Ingelheim und Bad Münster am Stein Weihnachtsmärkte ausrichten. Die Stadt Alzey plant einen Weihnachtsmarkt mit der 3G-Regel. Für geimpfte, getestete und genesene Menschen sollen Maskenpflicht und Abstandsregeln gelten. Der Veranstalter will stichprobenartige Kontrollen durchführen. Auch der Weihnachtsmarkt in Ingelheim an der Burgkirche soll stattfinden. Hier gelte allerdings die 2G-Regel, wie die Veranstalter berichten. Da nur Geimpfte und Genesene zugelassen würden, könnten Maskenpflicht und Abstandsregeln entfallen. Die 2G-Regel soll auch für den Weihnachtsmarkt im Kreuznacher Stadtteil Bad Münster am Stein gelten, der an allen vier Adventswochenenden geplant ist.

Ingelheim

Vorbereitungen für Adventszeit laufen Rheinhessische Städte planen Weihnachtsmärkte

In einigen Städten und Gemeinden in der Region haben die Planungen für die Weihnachtsmärkte begonnen. Allerdings wird die Adventszeit in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie etwas anders ausfallen.

+++ Schwimmkurse für Kinder in Kaiserslautern +++
10:00 Uhr

In Corona-Zeiten waren Schwimmbäder lange geschlossen. Die Folge: Viele Grundschulkinder haben nicht mehr schwimmen gelernt. Jetzt sind die Bäder wieder auf, Schwimmkurse aber oft ausgebucht und für viele auch zu teuer. Ein Verein in Kaiserslautern sponsort jetzt Schwimmtraining in den Herbstferien.

Kaiserslautern

Wegen Pandemie lange ausgefallen Verein in Kaiserslautern organisiert Corona-Schwimmkurse für Kinder

Schwimmen lernen in Corona-Zeiten war für viele Kinder monatelang kaum möglich. Der "Inner Wheel Club" Kaiserslautern hat sich dieses Problems jetzt angenommen.  

+++ Gastgewerbe hofft auf Weihnachtsfeiern +++
5:45 Uhr

Nach dem coronabedingten Lockdown in der vorigen Adventszeit hofft das Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr wieder auf Einnahmen durch Weihnachtsfeiern. Vom Hotel- und Gaststättenverband Dehoga hieß es: Präsenz sei wieder machbar. "Das Gute bei Weihnachtsfeiern ist: Der Personenkreis steht fest", sagte Dehoga-Präsident Gereon Haumann. Die Weihnachtsfeiern seien ein ganz wichtiger Umsatz für die Unternehmen. Eine Sprecherin der Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz sagte, die Mehrheit der Unternehmen habe sich noch nicht entschieden, ob und wie sie mit ihren Mitarbeitern in der Vorweihnachtszeit feiern würden. Von den Unternehmerverbänden (LVU) hieß es, es hänge vom Impfstatus der Arbeitnehmer ab, ob es Weihnachtsfeiern in Präsenz geben werde.

Mittwoch, 13. Oktober

+++ Großveranstaltungen in Baden-Württemberg wieder möglich +++
21:15 Uhr

Die baden-württembergische Landesregierung hat eine neue Corona-Verordnung erlassen, die am Freitag in Kraft treten wird. Neu ist ein 2G-Optionsmodell. Wenn sich Veranstalter dafür entscheiden, haben nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt. Maskenpflicht und Abstandsregeln fallen bei der 2G-Regel weg und die Personenobergrenze von maximal 25.000 Zuschauern wird aufgehoben. Damit können Großveranstaltungen wieder durchgeführt werden. Die Corona-Testpflicht für ungeimpfte Beschäftigte in Unternehmen mit Publikumsverkehr wird verschärft.

Baden-Württemberg

Das gilt seit Freitag Corona-Regeln in BW: Maskenpflicht und Personenbegrenzungen bei 2G aufgehoben

Seit Freitag gilt in Baden-Württemberg die neue Corona-Verordnung. Geimpfte und Genesene bekommen neue Freiheiten, für Ungeimpfte wird die Testpflicht verschärft.

+++ Vierter Bewohner nach Corona-Ausbruch in Seniorenheim Osthofen gestorben +++
17:30 Uhr

Nach dem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Osthofen (Kreis Alzey-Worms) ist jetzt eine vierte Person gestorben. Mehr als 50 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende des Heims haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Nach wie vor ist unklar, wo der Ausbruch seinen Anfang genommen hat. 

Osthofen

Mehr als 100 Infizierte 13 Tote nach Corona-Ausbruch in Altenheim in Osthofen

In einem Seniorenheim in Osthofen hatten sich mehr als 100 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. 13 Menschen sind inzwischen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

+++ 348 Neuinfektionen, vier weitere Tote +++
15:10 Uhr

Seit Dienstag gibt es in Rheinland-Pfalz 348 bestätigte Corona-Neuinfektionen. Das teilte das Landesuntersuchungsamt (LUA) mit. Vier weitere Menschen seien im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 54,6 pro 100.000 Einwohner - nach 56,8 am Vortag. Die höchste Inzidenz hat Frankenthal mit 127,2, die niedrigste der Kreis Südwestpfalz mit 18,7. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz ging auf 1,7 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 1,8) zurück. 3,67 Prozent der Intensivbetten in Rheinland-Pfalz sind mit Covid-19-Erkrankten belegt (Vortag: 3,42).

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Sieben-Tage-Inzidenz in RLP steigt weiter

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat am Montag 3.781 (Freitag: 2.588) neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist im Vergleich zu vergangener Woche erneut gestiegen.

+++ Klinikärzte machen sich für Impfung stark +++
13:45 Uhr

Ärzte beklagten, dass Corona-Patienten immer jünger und die Krankheitsverläufe immer schwerer werden. In der Pfalz haben sich Klinikärzte jetzt mit einem Appell an die Bevölkerung gewandt, sich gegen Corona impfen zu lassen.

Ludwigshafen

14 Kliniken der Vorder- und Südpfalz unterzeichnen Corona-Impfung: Klinikärzte aus der Pfalz appellieren an Bürger

Krankenhäuser aus der Pfalz rufen in einer gemeinsamen Erklärung zu Corona-Impfungen auf. Die intensive Therapie der Corona-Patienten würde die Mitarbeiter extrem belasten.

+++ 3G-Regel-Kontrolle bei Präsenzveranstaltungen an Uni Trier +++
12:00 Uhr

Die Universität und die Hochschule Trier werden bei Präsenzveranstaltungen kontrollieren, ob ihre Studierenden geimpft, genesen oder getestet sind. Das teilten die Hochschulen dem SWR mit. An der Uni werden sie in Präsenzveranstaltungen einmalig digital erfasst. Während des Semesters werde stichprobenartig überprüft, ob die 3G-Regeln eingehalten werden. Einlasskontrollen werde es aber nicht geben. Auch der Umweltcampus Birkenfeld will die Einhaltung der 3G-Regel stichprobenartig kontrollieren. Außerdem entwickeln Lehrende der Hochschule Trier gerade eine App, in welcher die Studierenden die entsprechenden Nachweise speichern können.

Rheinland-Pfalz

Nach drei digitalen Semestern Trier, Koblenz-Landau: Studierende kehren in Hörsäle zurück

An den Hochschulen und Unis in Rheinland-Pfalz finden die Vorlesungen wieder vor Ort statt - nach drei coronabedingten digitalen Semestern. In den Hörsaal darf, wer geimpft, genesen oder negativ getestet ist.

+++ Obdachlosenunterkünfte in RLP bieten kostenlose Coronatests an +++
11:45 Uhr

Träger von Obdachlosenheimen in Rheinland-Pfalz bieten ihren Bewohnern weiter kostenlose Coronatests an. In etlichen Städten wie etwa Mainz, Koblenz und Speyer ist es für Menschen ohne Wohnsitz so weiter möglich, in den Unterkünften zu übernachten. Tests seien noch ausreichend vorhanden, heißt es. Das Thaddäusheim in Mainz teilte mit, erst kürzlich eine Großspende erhalten zu haben. Eigentlich müssen Ungeimpfte seit Montag Corona-Schnelltests selbst bezahlen, nur in Ausnahmefällen werden die Kosten übernommen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe fordert aber seit längerem, dass die Tests für Obdachlose kostenlos bleiben.

Kaiserslautern

Christophorus-Heim hält an Gratis-Tests fest Kaiserslautern: Kostenloser Corona-Schnelltest für Obdachlose

Das Caritas-Förderzentrum Sankt Christophorus in Kaiserslautern will weiterhin kostenlos auf Corona testen. Obdachlose sollen so nicht auf einen Schlafplatz verzichten müssen.

+++ 760 Ermittlungsverfahren wegen Betrugs mit Corona-Hilfen +++
10:15 Uhr

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat es in Rheinland-Pfalz etwa 760 Ermittlungsverfahren wegen Subventionsbetrugs im Zusammenhang mit Corona-Hilfen gegeben. Das teilten die Staatsanwaltschaften Koblenz und Kaiserslautern mit. So hätten Unternehmen falsche Angaben gemacht, um Corona-Hilfen zu bekommen. Auch hätten einige Unternehmen Hilfen beantragt, obwohl sie schon vor der Corona-Pandemie finanzielle Schwierigkeiten hatten. Anspruch auf Hilfen hätten sie aber nur, wenn die Finanzprobleme wegen der Corona-Pandemie entstanden wären.

+++ Booster-Impfungen für Klinik-Beschäftigte +++
9:30 Uhr

Die Unimedizin Mainz hat mit den sogenannten Booster-Impfungen für die Mitarbeitenden begonnen. Nach Angaben einer Sprecherin sind seit September bereits mehrere hundert Beschäftigte zum dritten Mal gegen Corona geimpft worden. Im Bad Kreuznacher Krankenhaus St. Marienwörth sollen die dritten Impfungen im November starten. Im Klinikum Worms wird den Angaben nach im Dezember mit den Drittimpfungen begonnen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt Booster-Impfungen für bestimmte Alters- und Berufsgruppen, um den Immunschutz gegen Covid19 aufzufrischen.

Mainz

Hohe Nachfrage Krankenhaus-Beschäftigte wollen Corona-Drittimpfung

Die Unimedizin Mainz hat mit den sogenannten Booster-Impfungen für die Mitarbeitenden begonnen. Andere Krankenhäusern ziehen nach.

+++ Pfälzische Handwerksbetriebe melden Aufschwung +++
7:45 Uhr

Die Handwerksbetriebe in der Pfalz erholen sich langsam von den Einschränkungen der Corona-Pandemie. Das geht aus der aktuellen Herbstumfrage der Handwerkskammer der Pfalz vor. Demnach bewerten 89 Prozent der befragten Unternehmen ihre aktuelle Lage als gut. Vor allem Betriebe im Bauhandwerk und in der Kfz-Branche berichten von gestiegenen Umsätzen.

+++ Corona-Ausbruch in Homburger Uniklinik +++
7:30 Uhr

In der Neurochirurgie der Homburger Uniklinik gilt wegen eines Corona- Ausbruchs ein Besuchsverbot. Nach Angaben der saarländischen Uniklinik an der Grenze zu Rheinland-Pfalz gibt es auf den betroffenen Stationen 17 Corona-Fälle unter Patienten und Pflegekräften. Die Verläufe seien größtenteils symptomfrei. Damit sich das Coronavirus in der Homburger Uniklinik nicht weiterverbreitet, gilt nun eine FFP2-Maskenpflicht. Außerdem sollen alle Patienten und Beschäftigte alle zwei Tage einen PCR-Test machen.

+++ Kapazitäten für freie Betten auf Intensivstationen aktuell stabil +++
2:30 Uhr

Die Kapazitäten für freie Betten auf den Intensivstationen sind nach Angaben der Intensivmediziner derzeit relativ stabil. "Im Moment sind wir in einer Plateau-Phase, wir stagnieren bei etwa 1.300 Covid-Intensivpatienten. Die Lage ist unter Kontrolle", sagt Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Von einer Entspannung sei aber keineswegs zu sprechen. Weiterhin sei Covid-19 aber für die Intensivmedizin eine "große Belastung", die Lage auf den Intensivstationen werde inzwischen aber "nicht mehr immer und zu allererst von Corona bestimmt." Es gebe im Schnitt zwei freie Intensivbetten pro Standort. In Rheinland-Pfalz waren am Dienstag 3,42 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Erkrankten belegt. Die nächste Warnstufe würde dieser Leitindikator bei 5 Prozent erreichen. "Die allermeisten Patienten, die wir behandeln - das wissen wir aus den Gesprächen mit vielen Kollegen großer deutscher Intensivstationen - sind gar nicht oder nicht vollständig geimpft", so Marx.

Dienstag, 12. Oktober

+++ Mehr Impfdurchbrüche - was bedeutet das? +++
18:30 Uhr

Laut aktuellem RKI-Bericht ist der Anteil von Impfdurchbrüchen, also Corona-Neuinfektionen trotz vollständiger Impfung, auf rund zehn Prozent gestiegen. Das sei tatsächlich so erwartet worden, erklärt Pascal Kiss aus der SWR-Wissenschaftsredaktion. Das heiße nicht automatisch, dass der Impfschutz deutlich schlechter geworden sei.

Corona-Pandemie Covid-19: Zahl der Impfdurchbrüche gestiegen

Nach aktuellen Zahlen des RKI sind zehn Prozent der Corona-Intensivpatienten vollständig geimpft. Die Quote der Impfdurchbrüche ist zuletzt gestiegen.

+++ Speyer: Zwei Anlaufstellen testen Obdachlose kostenlos +++
17:00 Uhr

Seit Montag gibt es keine kostenlosen Corona-Tests mehr. Auch obdachlose Menschen müssen ab sofort für einen Test zahlen, wenn sie weder geimpft noch genesen sind. Die Kosten seien für sie aber nicht zu stemmen, sagt Stefan Wagner, der Leiter der Sozialen Anlaufstelle in Speyer. Deshalb gibt es dort weiterhin kostenlose Tests für Obdachlose, ebenso im Caritas-Förderzentrum.

Speyer

Kosten zu hoch für Wohnungslose Speyer: Kostenlose Corona-Schnelltests für Obdachlose

Eigentlich müssen auch Obdachlose ab sofort für einen Corona Schnelltest zahlen, wenn sie eine soziale Einrichtung besuchen wollen. In Speyer halten zwei Anlaufstellen aber weiter an den kostenlosen Tests fest.

+++ Sieben Todesfälle, Inzidenz sinkt, Hospitalisierungsrate steigt +++
14:45 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt meldet für heute 470 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die landesweite 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 1,8 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 1,5). Sieben weitere Patienten sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. 3,42 Prozent der Intensivbetten in Rheinland-Pfalz sind mit Covid-19-Erkrankten belegt, das sind weniger als am Vortag (3,67 Prozent). Die landesweite 7-Tages-Inzidenz ist auf 56,8 gesunken (Vortag: 58,6). Den höchsten Wert meldet Frankenthal mit 123,1, Zweibrücken hat landesweit mit 17,6 die geringste Inzidenz.

+++ CureVac zieht Zulassungsantrag zurück +++
14:30 Uhr

Die Tübinger Biotechfirma CureVac hat ihren ersten Corona-Impfstoffkandidaten aus dem Zulassungsverfahren der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zurückgezogen. Das Unternehmen kündigte an, sich nun auf einen Corona-Impfstoff der zweiten Generation zu konzentrieren. Diesen entwickelt CureVac zusammen mit dem britischen Pharmakonzern GSK. Klinische Studien sollten in den nächsten Monaten beginnen. Die Chancen auf eine Zulassung des ersten Mittels standen ohnehin schlecht. Der Impfstoffkandidat hatte nur eine Wirksamkeit von 48 Prozent gegen eine Covid 19-Erkrankung über alle Altersgruppen hinweg gezeigt.

+++ Kaiserslautern: 300 Verfahren wegen Soforthilfe-Betrugs +++
13:15 Uhr

Immer wieder werden Fälle bekannt, in denen Menschen Corona-Hilfen zu unrecht beantragt und erhalten haben. Auch die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern hat seit Beginn der Pandemie deshalb einiges zu tun. Seit Anfang 2020 sei in knapp 300 Fällen ermittelt worden.

Kaiserslautern

Staatsanwaltschaft ermittelt Knapp 300 Verfahren in Kaiserslautern wegen Betrug mit Corona-Soforthilfen

Immer wieder werden Fälle bekannt, in denen Menschen Corona-Hilfen zu unrecht beantragt und erhalten haben. Auch die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern hat seit Beginn der Pandemie deshalb einiges zu tun.

+++ Virusanalyse nach Corona-Ausbruch in Seniorenheim in Osthofen +++
10:45 Uhr

Nach dem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Osthofen soll jetzt eine Virusanalyse klären, wie es zu der Vielzahl von Infektionen kommen konnte. Da nach wie vor unklar ist, wo der Ausbruch seinen Anfang genommen hat, will das Gesundheitsamt des Kreises Alzey-Worms nun gezielt untersuchen, mit welchen Virusvarianten die Betroffenen sich angesteckt haben. Aktuell seien 51 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende positiv auf das Virus getestet worden. Es werde aber täglich weiter getestet, teilte die Heimleitung mit. Inzwischen gebe es auch einen dritten Todesfall.

Osthofen

Mehr als 100 Infizierte 13 Tote nach Corona-Ausbruch in Altenheim in Osthofen

In einem Seniorenheim in Osthofen hatten sich mehr als 100 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. 13 Menschen sind inzwischen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

+++ Heim für Wohnungslose in Kaiserslautern hält an Gratis-Tests fest +++
10:30 Uhr

Das Caritas-Förderzentrum Sankt Christophorus in Kaiserslautern will weiterhin kostenlos auf Corona testen. Obdachlose sollen so nicht auf einen Schlafplatz verzichten müssen.

Kaiserslautern

Christophorus-Heim hält an Gratis-Tests fest Kaiserslautern: Kostenloser Corona-Schnelltest für Obdachlose

Das Caritas-Förderzentrum Sankt Christophorus in Kaiserslautern will weiterhin kostenlos auf Corona testen. Obdachlose sollen so nicht auf einen Schlafplatz verzichten müssen.

+++ Eilantrag wegen Testpflicht an Universitäten und Hochschulen +++
7:00 Uhr

Weil er weder geimpft noch genesen ist, muss ein Student aus Bingen täglich negative Corona-Tests vorweisen, wenn er am Unterricht an der Technischen Hochschule Bingen teilnehmen möchte. Dagegen hat er Klage eingereicht. Nachdem sein Eilantrag beim Mainzer Verwaltungsgericht eingegangen ist, hat das Gesundheitsministerium nun vier Tage Zeit, um Stellung zu beziehen.

Bingen

Student klagt gegen 3G-Regel Keine Einigung zu Selbsttests an Hochschule in Bingen

Im Rechtsstreit über die 3G-Regelung an Hochschulen hat das Land Rheinland-Pfalz einen Vergleichsvorschlag des klagenden Studenten abgelehnt. Jetzt muss das Mainzer Verwaltungsgericht entscheiden.

+++ Ehrenmedaillen für BioNTech-Gründer +++
6:45 Uhr

Die Gründer des Mainzer Pharma-Unternehmens BioNTech, Ugur Sahin und Özlem Türeci, sind gestern bei der Verleihung des Karl Heinz-Beckurts-Preises mit Ehrenmedaillen ausgezeichnet worden. Es sei fantastisch, was sich alleine in Deutschland in der mRNA-Impfstoff-Forschung getan habe, so die Verantwortlichen. Deshalb sei man froh, so herausragende Forschende wie Sahin und Türeci zu ehren. Der Forscherpreis war am Deutschen Elektronen-Synchrotron in Hamburg verliehen worden.

Montag, 11. Oktober

+++ Gesundheitsminister fordern RKI-Bericht zur Impfquote +++
21:45 Uhr

Die Gesundheitsminister der Länder fordern mehr Klarheit über die wirkliche Impfquote in Deutschland. Nach einer gemeinsamen Konferenz haben sie einen neuen Bericht beim Robert Koch-Institut angefordert. Das RKI hatte Anfang Oktober die bisherige Impfquote um bis zu fünf Prozentpunkte nach oben korrigiert. Demnach wären unter den Erwachsenen schon bis zu 84 Prozent mindestens einmal geimpft, bis zu 80 Prozent bereits vollständig. Sollte das stimmen, müsse geklärt werden, wie die Daten ins System gekommen seien und wo es Defizite gegeben habe, so Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) nach dem Treffen. Deshalb habe man für die nächste Schalte RKI-Präsident Lothar Wieler eingeladen.

+++ Zweiter Todesfall in Seniorenheim in Osthofen +++
17:00 Uhr

Nach einem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Osthofen (Kreis Alzey-Worms) gibt es einen zweiten Todesfall. Nach Angaben der Kreisverwaltung sind dort inzwischen 51 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende positiv auf das Coronavirus getestet worden. Am vergangenen Mittwoch war bekannt geworden, dass in der Einrichtung mehrere Personen mit Corona infiziert sind. Eine von ihnen, eine über 90-Jährige, war kurz darauf im Krankenhaus verstorben. Wegen der steigenden Zahl an Infektionen hatte das Gesundheitsamt bereits vergangene Woche ein Besuchsverbot verfügt. Außerdem gilt dort wieder strikte Maskenpflicht.

+++ Inzidenz und Hospitalisierungsrate steigen leicht +++
15:30 Uhr

Die landesweite 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz ist am Montag in Rheinland-Pfalz leicht gestiegen und liegt nun bei 1,5 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 1,3). 3,67 Prozent der Intensivbetten in Rheinland-Pfalz sind mit Covid-19-Erkrankten belegt. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz gibt das Landesuntersuchungsamt am Montag mit 58,6 an (Vortag: 56,1). Das Amt meldet zudem 311 bestätigte Neuinfektionen. Drei weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Frankenthal hat mit 143,6 die höchste Inzidenz in Rheinland-Pfalz, Zweibrücken mit 17,6 die niedrigste.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Sieben-Tage-Inzidenz in RLP steigt weiter

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat am Montag 3.781 (Freitag: 2.588) neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist im Vergleich zu vergangener Woche erneut gestiegen.

+++ So wird am 11.11. Fasching in der Westpfalz gefeiert +++
9:45 Uhr

Fasching trotz Corona: In Kaiserslautern und der Region soll in diesem Jahr endlich wieder richtig gefeiert werden. Die Karnevalsvereine setzen dabei auf unterschiedliche Corona-Hygieneregeln.

Kaiserslautern

Kein einheitliches Hygienekonzept So feiern die Karnevalsvereine trotz Corona

In Kaiserslautern und der Region soll in diesem Jahr endlich wieder richtig Fasching gefeiert werden. Die Karnevalsvereine setzen dabei auf unterschiedliche Corona-Hygieneregeln.

+++ Teils 2G-Regeln in Wanderhütten im Pfälzerwald +++
7:45 Uhr

In der Pfalz führen einige Wanderhütten die 2G-Regel ein. Davon sind nicht alle Wanderer begeistert, wie eine SWR-Umfrage unter den Ortsgruppen des Pfälzerwald-Vereins zeigt.

Neustadt

2G-Regel in Wanderhütten gilt Neustadt: Stress wegen Corona-Regeln in Pfälzerwald-Hütten

Einige Wanderhütten in der Pfalz führen die 2G-Regel ein. Eine SWR-Umfrage unter den Ortsgruppen des Pfälzerwald-Vereins zeigt: Nicht alle Wanderer sind davon begeistert.

+++ Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests +++
03:00 Uhr

Corona-Schnelltests sind von heute an in der Regel nicht mehr kostenlos. Wer ungeimpft beispielsweise eine Veranstaltung besuchen will, bei der die 3G-Regel gilt, der muss einen dafür nötigen Test ab sofort selbst bezahlen. Ausnahmen gelten unter anderem für alle Gruppen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die eine Impfung noch nicht empfohlen wird. Auch für Schwangere und Jugendliche bleiben die Tests vorerst kostenlos.

Rheinland-Pfalz

Diese Ausnahmen gelten Keine kostenlosen Schnelltests mehr in Rheinland-Pfalz

Seit dem 11. Oktober ist das kostenlose Schnelltest-Angebot in den Bundesländern beendet, darauf hatten sich Bund und Länder im August geeinigt. Doch es gibt auch in Rheinland-Pfalz Ausnahmen.

Sonntag, 10. Oktober

+++ Maskenverweigerer versprüht Pfefferspray in Wiesbadener Bus +++
17:30 Uhr

Nach einem Streit über die Maskenpflicht hat ein Mann in Wiesbaden Pfefferspray in einen Bus gesprüht. In der Nacht zu Samstag sei in einem Fahrzeug der Nachtlinie ein Streit ausgebrochen, weil sich ein junger Mann geweigert habe, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, erklärte die Polizei. Nachdem er des Busses verwiesen worden sei, habe der Mann Pfefferspray aus der Tasche gezogen und in den Fahrgastraum gesprüht. Drei Fahrgäste klagten über Augenreizungen, eine Rettungswagenbesatzung versorgte sie. Der Täter floh zwar, wurde aber später festgenommen.

+++ Inzidenz steigt, Hospitalisierungsrate fällt +++
11:45 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt meldet für Rheinland-Pfalz am Sonntag 224 (Vortag: 213) bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Es gab demnach seit gestern keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Infektion. Die landesweite 7-Tages-Inzidenz (+ stationierte U.S. Streitkräfte) steigt auf 56,1 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 53,2). Die landesweite 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz fällt auf 1,3 (Vortag: 1,4). 3,67 Prozent der Intensivbetten in Rheinland-Pfalz sind mit Covid-Patienten belegt (Vortag: 3,85 Prozent).

+++ Nach schwieriger Corona-Phase wieder Zuversicht bei Jugendherbergen +++
8:45 Uhr

Nach einer schwierigen Phase wegen des Corona-Lockdowns blicken die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Die Häuser verzeichneten steigende Übernachtungszahlen, teilten die Jugendherbergen nach ihrer Hauptversammlung in Trier mit. Die coronabedingten Reisebeschränkungen hätten bei dem gemeinnützigen Verein 2020 und 2021 durch die Schließung aller Jugendherbergen zu einem Ausfall von 1,2 Millionen Übernachtungen geführt. Seit Anfang Juni laufe der Betrieb wieder.

+++ RKI meldet 7.612 Neuinfektionen +++
6:00 Uhr

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 66,1 gestiegen. Am Vortag lag sie bei 64,4. Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 7612 Neuinfektionen gemeldet, 1448 mehr als am vergangenen Sonntag. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus ist um 24 auf insgesamt 94.202 gestiegen.

+++ Marburger Bund fürchtet mehr Infektionen nach Ende kostenloser Tests +++
4:15 Uhr

Der Ärzteverband Marburger Bund fürchtet einen Anstieg der Infektionszahlen nach dem Ende der kostenlosen Corona-Tests am Montag. "Kostenpflichtige Corona-Tests führen dazu, dass sich künftig weniger Menschen mit Symptomen testen lassen werden", sagte die Vorsitzende, Susanne Johna, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. "Das ist ein Einfallstor für eine weitere Übertragung des Virus."

+++ Zukunft von Testzentren in der Region Trier noch unklar +++
3:00 Uhr

Die Testzentren in der Region Trier gehen unterschiedlich damit um, dass die kostenlosen Tests am Montag auslaufen. Ab dann gibt es nur unter bestimmten Voraussetzungen noch kostenlose Tests. Das zuständige Landesamt geht davon aus, dass viele Testzentren schließen werden. In der Verbandsgemeinde Birkenfeld werden ab Montag die Testzentren in Niederbrombach, Brücken und Birkenfeld vorerst schließen. Nach Angaben der Verwaltung soll es aber bald ein neues Testzentrum geben. Die Johanniter teilten mit, ihr Testzentrum in Trier- Nord mittwochs bis sonntags, also fünf Tage pro Woche offen zu halten. Die Stadt Trier und einige Kreise in der Region Trier teilten mit, dass die von ihnen oder Tochtergesellschaften betriebenen Testzentren zunächst bis Ende Oktober weiterbetrieben werden sollen.

Samstag, 9. Oktober

+++ Inzidenz sinkt wieder leicht - zwei Todesfälle +++
12:30 Uhr

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist am Samstag leicht gesunken. Auch die Hospitalisierungs-Inzidenz ging etwas runter. Das Landesuntersuchungsamt hat am Samstag 213 (Vortag: 391) bestätigte Neuinfektionen registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 53,2 - nach 53,9 am Vortag. Zwei neue Todesfälle wurden im Zusammenhang mit Covid-19 seit gestern registriert. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz ist die Zahl der Covid-Krankenhausfälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Sie sinkt am Samstag auf 1,4 (Vortag: 1,6). Bundesweit lag der bisherige Höchstwert um die Weihnachtszeit bei rund 15,5. Am Samstag sind noch immer 3,85 Prozent (Vortag: 3,85 Prozent) der Intensivbetten in Rheinland-Pfalz mit Covid-19-Erkrankten belegt.

+++ Martinsumzüge in Bingen - keine in Alzey und Mainz +++
9:00 Uhr

Trotz Corona werden in Bingen am 11. November Martinsumzüge stattfinden. Das hat die Stadt mitgeteilt. Insgesamt werde es acht Laternenzüge in Bingen und den Stadtteilen geben. Dabei würden jedoch Abstandsregelungen gelten, Singen sei nur eingeschränkt möglich. In Alzey wird es nach Angaben des katholischen Dekanats dagegen coronabedingt keine Martinsumzüge geben. Gottesdienste könnten an St. Martin jedoch stattfinden. Auch in Mainz finden nach jetzigem Stand keine Martinsumzüge statt. Bislang seien von den Kindertagesstätten nur Absagen gekommen, so das Dekanat Mainz.

+++ Sportbund startet Impfkampagne für junge Menschen +++
7:00 Uhr

Der Landessportbund und der Sportbund Pfalz starten heute gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium eine Corona-Impfkampagne in der Westpfalz für 12- bis 17-Jährige. Auftakt der Impfaktion ist beim VfB Reichenbach-Steegen. An der Aktion beteiligen sich auch die Vereine TSG Kaiserslautern, der SC Siegelbach und der SV Ixheim. Ziel der Kampagne sei es, Vereinsmitgliedern und anderen Interessierten ein einfaches und unbürokratisches Impfangebot zu machen. Mit der Kampagne möchte der Landessportbund nach eigenen Angaben die Impfquote bei 12- bis 17-Jährigen steigern. Es sollen aber auch ältere Menschen geimpft werden. Bisher gibt es 15 Vereine aus Rheinland-Pfalz, die sich an der Impfaktion beteiligen. Weitere sollen folgen.

Freitag, 8. Oktober

+++ Maskenproduktion aus Rheinland-Pfalz +++
20:15 Uhr

Fast jeder trägt sie, fast alle brauchen sie: Masken sind in dieser Pandemie zum Alltagsgegenstand geworden. Und inzwischen bekommt man sie ja auch an jeder Ecke. Am Anfang mussten sie erst aufwändig eingekauft werden, zum Beispiel in China. Dann entstanden aber Produktionsstätten auch in Rheinland-Pfalz.

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+++ Corona-Bekämpfungsverordnung wird verlängert +++
17:30 Uhr

Die rheinland-pfälzische Landesregierung wird die jetzige Corona-Bekämpfungsverordnung bis Anfang November verlängern. Das teilte das Gesundheitsministerium mit. Auch werde es in diesem Jahr wieder Martinsumzüge geben können. Diese würden als Veranstaltung ohne Kontakterfassungspflicht ermöglicht und könnten auch von Musikgruppen begleitet werden. Außerdem können sich die Menschen in Rheinland-Pfalz auch auf Weihnachtsmärkte freuen. Das Land arbeite mit den Kommunen an Konzepten, um Weihnachtsmärkte zu ermöglichen.

Rheinland-Pfalz

Einige Märkte abgesagt oder abgebrochen Corona-Regeln auf den Weihnachtsmärkten in Rheinland-Pfalz

Die Landesregierung hatte für die Weihnachtsmärkte in Rheinland-Pfalz ursprünglich weitgehende Lockerungen zugelassen. Doch dann kam die vierte Corona-Welle und alles sah anders aus.

+++ Aktionswoche der seelischen Gesundheit startet +++
17:30 Uhr

Am Pfalzklinikum startet die Aktionswoche der seelischen Gesundheit. Unter dem Motto "Gemeinsam über den Berg“ beschäftigen sich verschiedene Veranstaltungen im Landkreis mit der psychischen Lage vieler Familien durch die Corona-Pandemie. Die Aktionswoche, an der sich neben dem Pfalzklinikum und dem Netzwerk "Kinder psychisch belasteter Eltern“auch die Stadt Kaiserslautern und der Landkreis beteiligen, geht noch bis zum 18.Oktober.

+++ Ludwigshafener Weihnachtsmarkt soll stattfinden +++
17:00 Uhr

Der Weihnachtsmarkt in Ludwigshafen soll in diesem Jahr wieder stattfinden. Nachdem der Markt im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie ausgefallen war, sollen nun vom 10. November bis zum 23. Dezember die Hütten öffnen, wie die Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft am Freitag mitteilte. Für den Weihnachtsmarkt würden "sämtliche pandemiebedingte Rahmenbedingungen" sowie Abstände zwischen den einzelnen Angeboten eingehalten.

+++ Luxemburg verschärft 3G-Regel +++
16:45 Uhr

Die luxemburgische Regierung will mit neuen Regeln den Druck auf Ungeimpfte erhöhen, sich gegen Corona impfen zu lassen. Ab dem 1. November werde in der Gastronomie die 3G-Regel verpflichtend, nach der nur Geimpfte, Genesene und negativ Getestete Zugang hätten, kündigte Premierminister Xavier Bettel am Freitag in Luxemburg an. Dabei reiche ein negativer Selbsttest nicht mehr aus, um im "Covid-Check-System" grünes Licht zu bekommen - man brauche dann ein zertifiziertes Testergebnis. "Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss sich ab dem 1. November regelmäßig testen lassen für den Covid-Check, und zwar auf eigene Kosten und außerhalb der Arbeitszeit", sagte Bettel. Auch Arbeitgeber könnten das strengere Covid-Check-System dann anwenden. Das solle aber jeder Betrieb selbst entscheiden.

+++ 391 Corona-Neuinfektionen, sechs weitere Tote +++
15:00 Uhr

In Rheinland-Pfalz ist die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz seit gestern wieder leicht gestiegen - von 52,3 pro 100.000 Einwohner auf jetzt 53,9. Leicht gesunken ist dagegen die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz - von 2,0 gestern auf jetzt 1,6. Seit gestern gibt es 391 Corona-Neuinfektionen. Sechs weitere Personen starben im Zusammenhang mit einer Infektion. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hat die Stadt Frankenthal mit 121,0 - die niedrigste der Kreis Kusel mit 14,9.

+++ Lüftungsanlagen für Schulen in Verbandsgemeinde Landstuhl +++
13:30 Uhr

Die Verbandsgemeinde Landstuhl stattet alle ihre neun Grundschulen und die Realschule Plus in Queidersbach mit Lüftungsanlagen aus. Das hat Bürgermeister Peter Degenhardt mitgeteilt. Die Kosten für die insgesamt 104 Schulsäle betragen rund zwei Millionen Euro. Davon übernimmt die Verbandsgemeinde als Schulträger etwa 400.000 Euro, der Rest kommt von einem Förderprogramm des Bundes.

+++ Kultusminister wollen Schulen weiter offenhalten +++
10:00 Uhr

Die Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder setzen sich weiterhin dafür ein, dass es in der Corona-Pandemie nicht zu erneuten Schulschließungen kommt. Es sei "unerlässlich, die Schulen offen zu halten und den Präsenzunterricht dauerhaft zu sichern", heißt es in einem Beschluss, den die Minister nach Beratungen in Potsdam fassten. Im aktuellen Schuljahr sei es gelungen, trotz Pandemie und Delta-Variante durchweg in allen Ländern vollständigen und kontinuierlichen Präsenzunterricht sicherzustellen.

Donnerstag, 7. Oktober

+++ Biontech/Pfizer beantragen Notfallzulassung für Kinder-Impfung in USA +++
16:30 Uhr

Das Pharmaunternehmen Pfizer und sein Mainzer Partner Biontech haben in den USA eine Notfallzulassung ihres Corona-Impfstoffs für fünf- bis elfjährige Kinder beantragt. Das US-Unternehmen Pfizer erklärte auf Twitter, der Zulassungsantrag liege der US-Arzneimittelbehörde vor. Im September haben die beiden Unternehmen bereits Studiendaten eingereicht. Demnach ist der Impfstoff bei Kindern "sicher und wirksam".

+++ Hospitalisierungsinzidenz leicht gestiegen +++
14:45 Uhr

Die landesweite 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz ist am Donnerstag in Rheinland-Pfalz auf 2,0 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 1,7) gestiegen. 3,67 Prozent der Intensivbetten in Rheinland-Pfalz sind mit Covid-19-Erkrankten belegt (Vortag: 3,79). Die landesweite 7-Tagesinzidenz gibt das Landesuntersuchungsamt am Donnerstag mit 52,3 an (Vortag: 50,8). Das Amt meldet zudem 476 bestätigte Neuinfektionen. Vier weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Frankenthal hat mit 102,6 die höchste Inzidenz in Rheinland-Pfalz, Zweibrücken mit 17,6 die niedrigste.

+++ Stiko empfiehlt Corona-Auffrischungsimpfung für über 70-Jährige +++
14:30 Uhr

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat grundsätzlich eine Corona-Auffrischungsimpfung für Menschen ab 70 Jahren empfohlen. Zudem soll Bewohnerinnen und Bewohnern von Altenheimen sowie Pflegepersonal und anderen Mitarbeitern mit direktem Kontakt zu Betreuten in Pflegeeinrichtungen eine Auffrischungsimpfung angeboten werden. Gleiches gelte für das Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt, hieß es.

+++ 3G-Kontrollen an Unis und Hochschulen in Rheinhessen +++
12:45 Uhr

An der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz darf wieder vor Ort studiert werden. Aber dazu sind Kontrollen nötig. Kurz vor Semesterbeginn starten die Vorbereitungen. Im Gegensatz zur Uni haben die Vorlesungen an den Hochschulen in Rheinhessen bereits begonnen. Auch in Bingen und Worms wird stichprobenartig kontrolliert.

Mainz

Vor Semesterbeginn Uni Mainz bereitet sich auf 3G-Corona-Kontrollen vor

An der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz darf wieder vor Ort studiert werden. Aber dazu sind Kontrollen nötig.

+++ RKI: Mehr Geimpfte als offiziell bekannt +++
10:45 Uhr

Das Robert Koch-Institut (RKI) geht von mehr Corona-Geimpften als in der offiziellen Statistik aus. Es sei anzunehmen, dass unter Erwachsenen in Deutschland bis zu 84 Prozent mindestens einmal geimpft sind und bis zu 80 Prozent bereits die zweite Dosis erhalten haben (Stichtag 5.10.), heißt es in einem aktuellen RKI-Bericht. Die Schätzung beruht auf Bürgerbefragungen und Meldedaten. Laut offizieller Impfquoten-Statistik haben bislang knapp 80 Prozent der Menschen ab 18 Jahren eine erste Dosis bekommen, gut 75 Prozent bereits die Zweite.

+++ Gassen für Aufhebung der Maskenpflicht in Schulen +++
9:45 Uhr

In der Debatte um Corona-Schutzmaßnahmen in Schulen hat sich Kassenärztechef Andreas Gassen für eine Aufhebung der Maskenpflicht ausgesprochen. Gassen verwies zur Begründung für seinen Vorstoß auf die regelmäßigen Corona-Tests in den Schulen und auf unerwünschte gesundheitliche Folgen der Schutzmaßnahmen. Durch die lange Phase des Lockdowns, Social Distancing und des Maskentragens seien die Immunsysteme der Kinder mittlerweile so untrainiert, dass sie an Viren erkrankten, die ihnen früher nichts anhaben konnten. Besonders auffällig sei die hohe Zahl von Kindern, die wegen Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege im Krankenhaus behandelt werden müssten, so der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

+++ Rhein-Pfalz-Kreis stattet alle Schulen mit Luftfiltern aus +++
9:30 Uhr

Der Rhein-Pfalz-Kreis hat alle Schulen, für die er zuständig ist, mit mobilen Luftfiltergeräten ausgestattet. Den Angaben zufolge handelt es sich um mehr als 260 Geräte. Damit sei jetzt jedes Klassenzimmer der zehn Schulen mit einem Luftfilter versehen. Die Kosten von rund 560.000 Euro trägt bislang der Kreis. Das Land zahlt derzeit nur Zuschüsse, wenn Klassenräume nicht ausreichend gelüftet werden können und deshalb nur Filtergeräte die Luft nahezu virenfrei halten können.

+++ Was ist dran an den Bedenken gegen eine Corona-Impfung? +++
7:15 Uhr

Inzwischen sind Millionen Menschen in Deutschland gegen Covid-19 geimpft. Doch die Zahl derer, die einer Impfung skeptisch gegenüberstehen, ist auch noch relativ hoch. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Rheinland-Pfalz

Impfmüdigkeit und Herdenimmunität Was ist dran an den Bedenken gegen eine Corona-Impfung?

Corona-Impfung ja oder nein? Rund 14 Prozent der Bevölkerung lehnt eine Impfung ab, steht ihr zögerlich oder unsicher gegenüber. Was sind die Bedenken und sind sie berechtigt?

Mittwoch, 6. Oktober

+++ Aufruf zu Grippe- und Coronaimpfung +++
19:00 Uhr

Bundesgesundheitsminister Spahn hat die Menschen dazu aufgerufen, sich neben Corona auch gegen Grippe impfen zu lassen. Er befürchtet neben einer Coronawelle eine Grippewelle im Herbst.

+++ Inzidenz und Hospitalisierung steigen leicht +++
14:45 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt meldet für Rheinland-Pfalz am Mittwoch 478 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Es gab demnach seit gestern keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Infektion. Die landesweite 7-Tages-Inzidenz (+ stationierte U.S. Streitkräfte) steigt auf 50,8 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 50,0). Die landesweite 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 1,7(Vortag: 1,6). 3,79 Prozent der Intensivbetten in Rheinland-Pfalz sind mit Covid-Patienten belegt (Vortag: 3,54 Prozent).

+++ Bürgertest nicht mehr kostenlos - trotzdem noch 1.500 Teststellen ++++
13:00 Uhr

Wenige Tage vor dem Ende der kostenlosen Bürgertests auf das Coronavirus sind noch immer mehr als 1.500 Teststellen in Rheinland-Pfalz registriert. "Ich gehe davon aus, dass sich die Anzahl der Teststellen reduzieren wird und vermutlich insbesondere größere Anbieter, die eine Vielzahl an Teststellen im Land betreiben, den Betrieb einstellen werden", sagte der Koordinator des Projektes "Testen für All", Detlef Placzek. Wie viele Teststellen es ab Montag noch geben werde, lasse sich nicht vorhersagen. Die Stellen seien informiert, sich ordnungsgemäß abzumelden, sobald sie ihren Betrieb einstellten. An diesem Montag (11. Oktober) laufen die kostenlosen Bürgertests aus. Wie viel die Bürger künftig für einen Test bezahlen müssen, ist auch noch unklar. Die Stellen können die Preise selbst festlegen.

+++ RKI-Chef Wieler gegen Aufhebung der Maskenpflicht an Schulen +++
12:45 Uhr

Der Chef des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, hat sich gegen ein Ende der Maskenpflicht an Schulen ausgesprochen. Mehrere Bundesländer haben den Wegfall der Maskenpflicht für viele Schüler schon umgesetzt oder angekündigt - heute auch Nordrhein-Westfalen. Wieler sagte, mindestens bis zum Frühjahr gebe es keinen Anlass für eine neue Empfehlung. Im Winter sei mit steigenden Corona-Infektionszahlen zu rechnen. Gleichzeitig warben Wieler und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für die Grippe-Impfung. Der Bund haben 27 Millionen Dosen bestellt. Sie seien dieses Jahr früher verfügbar als sonst, nämlich schon im Oktober und November. Mit Blick auf die Corona-Impfungen sagte Spahn, doppeltes Impfen führe auch zu doppeltem Schutz.

Dienstag, 5. Oktober

+++ Sportbünde im Land starten Impfkampagne +++
21:15 Uhr

Der Landessportbund und die regionalen Sportbünde starten am Samstag gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium eine Impfkampagne in Rheinland-Pfalz - insbesondere für 12- bis 17-jährige Sportlerinnen und Sportler. Dabei werde an die jungen Menschen bis Ende des Monats ausschließlich mRNA-Impfstoff des Herstellers Biontech verabreicht, da dieser für die Altersgruppe von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen sei.

+++ "Indoorair" präsentiert Luftreiniger +++
18:45 Uhr

Vor der Corona-Pandemie hat sich kaum jemand für Luftfilter interessiert. Jetzt ist das anders. Die Messe "Indoorair" in Frankfurt zeigt die neuesten Modelle in diesem Bereich. Einer der vorgestellten Luftfilter steht bereits in einer Schule in Speyer.

+++ Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 50 +++
15:00 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt hat binnen eines Tages 413 Neuinfektionen registriert. Zwei weitere Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank von 52,4 am Montag auf jetzt 50,0. Die Hospitalisierungsrate stieg dagegen von 1,5 gestern auf heute 1,6. Von den Intensivbetten im Land sind 3,54 Prozent mit Covid-19-Patienten belegt (Vortag: 3,79 Prozent). Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Land hat Frankenthal mit 110,8, die niedrigste der Kreis Kusel mit 16,2.

+++ Der 11.11. soll in Mainz unter Auflagen gefeiert werden +++
13:30 Uhr

In diesem Jahr soll in Mainz der 11.11. gefeiert werden - trotz Corona. Nach Angaben eines Sprechers soll die Verkündung des närrischen Grundgesetzes um 11:11 Uhr am Schillerplatz stattfinden. Allerdings gibt es Auflagen.

Mainz

Mit Ticket und 2G-Regel Der 11.11. soll in Mainz gefeiert werden

Im vergangenen Jahr durfte der 11.11. in Mainz wegen Corona nicht gefeiert werden. Dieses Jahr ist das anders.

+++ Virologe Plachter empfiehlt Grippe-Impfung mit Corona-Impfung +++
11:45 Uhr

Zweifach Corona- und jetzt noch die Grippeimpfung? Professor Bodo Plachter von der Universität Mainz hält sie für wichtig. Der Virologe äußert sich dazu im SWR1-Interview.

+++ Städtetagspräsident fordert mehr Impf-Anstrengung der Bundesländer +++
9:00 Uhr

Städtetagspräsident Burkhard Jung ruft alle Bundesländer zu größeren Anstrengungen bei den Corona-Impfungen auf. "Vor dem Winter müssen wir noch mehr Menschen zur Impfung motivieren, nur dann können wir relativ sicher durch die kalte Jahreszeit kommen", sagte Jung den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Deshalb müssten die Impfangebote der Städte in Einkaufszentren oder bei Sportveranstaltungen weiter laufen. Schulen und Kitas müssten unbedingt offen bleiben, doch für mehr Sicherheit seien weitere 2G-Regeln erforderlich. Wer auf den Weihnachtsmarkt, in Kinos, Clubs oder in ein Fitnessstudio gehen wolle, solle sich impfen lassen.

Montag, 4. Oktober

+++ Lautern stellt für nächsten beiden Heimspiele auf 2G-Modell um +++
18:15 Uhr

Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern (FCK) stellt für die Heimspiele gegen den SC Freiburg II am 15. Oktober und die Würzburger Kickers am 29. Oktober auf das 2G-Modell um. Damit erhalten nur noch geimpfte und genesene Fans Zutritt zum Fritz-Walter-Stadion. Tickets für beide Partien sind ab sofort erhältlich. Durch die neue Regelung entfallen für alle Zuschauer die Maskenpflicht sowie die Abstandsregelungen für den Umlauf, in den Fanhallen und auf den Tribünen. Während Kinder bis einschließlich elf Jahre vom 2G-Nachweis befreit seien und mit geimpften und genesenen Personen gleichgestellt werden, müssten Kinder ab 12 Jahren ebenfalls geimpft oder genesen sein. Bis zu 25.000 Zuschauer sind bei den Heimspielen des FCK zugelassen.

+++ EMA genehmigt Auffrischungsimpfungen mit Biontech/Pfizer +++
16:30 Uhr

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus mit dem Biontech-Impfstoff genehmigt. Eine Booster-Impfung mit dem Corona-Vakzin des Mainzer Unternehmens und seines US-Partner Pfizer komme für Menschen ab 18 Jahren in Betracht, so die EMA am Montag. Die dritte Impfung soll demnach frühestens sechs Monate nach Verabreichung der zweiten Dosis erfolgen.

+++ Corona-Tests an Schulen auch nach den Herbstferien +++
16:15 Uhr

An Schulen in Rheinland-Pfalz werden auch nach den Herbstferien Corona-Tests gemacht. Das Bildungsministerium teilte mit, in den ersten beiden Wochen nach den Ferien gebe es zwei Tests pro Woche. Damit solle das Einschleppen von Corona durch Reiserückkehrer aufgefangen werden. Ab der 3. Woche nach den Herbstferien sollen die Schülerinnen und Schüler einmal pro Woche getestet werden, so das Ministerium. Auch die Regeln zur anlassbezogenen Testung von Schülerinnen und Schülern gälten weiter. Das bedeute: die Schülerinnen und Schüler müssten sich bei einem positiven Fall in ihrer Lerngruppe weiterhin fünf Tage am Stück jeden Tag mit einem Selbsttest auf das Corona-Virus testen und eine Maske tragen. Die Maskenpflicht an Schulen orientiere sich weiter am Warnstufensystem.

+++ Landesweite Inzidenz sinkt, auch weniger Intensivbetten belegt +++
14:45 Uhr

Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist am Montag erneut gesunken. Wie das Landesuntersuchungsamt mitteilte, gab es 214 bestätigte Neuinfektionen, vier weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Die Inzidenz sank auf 52,4 (Vortag: 54,4). Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz stieg auf 1,5 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 1,4). 3,79 Prozent der Intensivbetten in Rheinland-Pfalz sind mit Covid-19-Erkrankten belegt (Vortag: 4,03 Prozent). Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet die Stadt Frankenthal (108,7) vor Speyer (100,5). Alle anderen Kommunen liegen unter 100. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Donnersbergkreis mit 13,1. 58 Menschen liegen derzeit auf Intensivstation, 33 von ihnen müssen beatmet werden. 256 Intensivbetten sind frei.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Sieben-Tage-Inzidenz in RLP steigt weiter

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat am Montag 3.781 (Freitag: 2.588) neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist im Vergleich zu vergangener Woche erneut gestiegen.

+++ Maskenhersteller aus dem Land unter Preisdruck aus Asien +++
12:15 Uhr

Produzenten von Atemschutzmasken im nördlichen Rheinland-Pfalz sehen zunehmend Wettbewerbsnachteile durch ausländische Konzerne. Anbieter aus Asien könnten Atemschutzmasken oft deutlich kostengünstiger produzieren und anbieten, was sich im Absatz heimischer Firmen bemerkbar mache. So teilte das Unternehmen EPG Pausa aus Eichelhardt im Westerwald dem SWR mit, die Auslastung liege derzeit bei etwa zehn Prozent. Die Firma hatte für ihre Maskenproduktion landesweit die erste TÜV-Zertifizierung erhalten und produziert normalerweise Bauteile für die Automobilindustrie. Auch der Maskenhersteller Skylotec aus Neuwied bestätigte dem SWR, dass es viele sehr günstige Angebote aus Asien gebe; bei manchen entstehe der Eindruck von Dumpingpreisen. Bei Skylotec stünden die Anlagen jedoch nicht still, die Produktion sei voll ausgelastet. Auch das Bundeswirtschaftsministerium bestätigte dem SWR, dass die Marktlage für deutsche Maskenhersteller derzeit schwierig sei.

+++ Kein Medizin-Nobelpreis für die Mainzer Forscher von Biontech +++
11:45 Uhr

Die Forscher des Mainzer Unternehmens Biontech waren Anwärter für den Medizin-Nobelpreis. Doch dieser geht in diesem Jahr an die US-Forscher David Julius und Ardem Patapoutian. Sie werden damit für ihre Entdeckungen von Rezeptoren für Temperatur und Berührungen ausgezeichnet, wie das Nobelkomitee in Stockholm mitteilte.

+++ Medizin-Nobelpreis wird in Stockholm bekanntgegeben +++
8:30 Uhr

In Stockholm wird heute bekanntgegeben, wer in diesem Jahr den Nobelpreis für Medizin erhält. Drei Forscherinnen und Forscher des Mainzer Impfstoff-Herstellers Biontech werden als heiße Kandidaten gehandelt.

Mainz

Woche der Nobelpreise Kein Medizin-Nobelpreis für die Mainzer Forscher von Biontech

Es wäre zu schön gewesen: Die Forscher des Mainzer Unternehmens Biontech waren Anwärter für den Medizin-Nobelpreis. Doch dieser geht in diesem Jahr an die Forscher David Julius und Ardem Patapoutian.

Sonntag, 3. Oktober

+++ Biontech-Chef: 2022 könnten Impfstoff-Anpassungen notwendig sein +++
15:30 Uhr

Biontech-Chef Ugur Sahin hält es für möglich, dass im kommenden Jahr die Corona-Impfstoffe an neue Virusvarianten angepasst werden müssen. Das sagte Sahin der "Financial Times". Er erklärt weiter, dass das im laufenden Jahr noch unnötig sei, da die Impfstoffe auch gegen die bisherigen Varianten wirkten. "Aber Mitte nächsten Jahres könnte die Situation schon anders aussehen", fügte er hinzu. Das Virus werde mit der Zeit weitere Mutationen entwickeln. Möglicherweise könnte eine neue Variante der durch den bisherigen Impfstoff ausgelösten Immunantwort entgehen, so dass eine "maßgeschneiderte" Version erforderlich werden könnte, so Sahin. "Dieses Virus wird bleiben, und das Virus wird sich weiter anpassen."

+++ Hospitalisierungsinzidenz stagniert, Inzidenz der Neuinfektionen steigt +++
12:15 Uhr

Die Hospitalisierungsinzidenz - die Zahl der Krankenhausfälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - lag am Sonntag unverändert bei 1,4. Das geht aus den Daten des Landesuntersuchungsamts hervor. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steht bei 54,4. Am Vortag lag sie bei 52,6. Von den verfügbaren Betten auf Intensivstationen sind 4,03 Prozent im Bundesland mit Covid-19-Patienten belegt. Am Samstag waren es 4,22 Prozent gewesen. Den Angaben zufolge wurden innerhalb von 24 Stunden zudem 197 Neuinfektionen und ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit einer Infektion registriert. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Covid-19 gestorben sind, erhöhte sich damit seit Beginn der Pandemie in Rheinland-Pfalz auf 3.999.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Sieben-Tage-Inzidenz in RLP steigt weiter

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat am Montag 3.781 (Freitag: 2.588) neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist im Vergleich zu vergangener Woche erneut gestiegen.

+++ Jürgen Klopp: Impfung ist Schutz für andere +++
11:00 Uhr

Für den ehemaligen Mainzer Fußball-Trainer Jürgen Klopp ist die Verweigerung einer Corona-Impfung wie Alkohol am Steuer. Die gesetzlichen Bestimmungen dagegen seien auch "nicht dazu da, mich zu schützen, wenn ich zwei Bier trinke und fahren will, es ist zum Schutz anderer Leute, weil ich betrunken bin, und wir akzeptieren das als ein Gesetz", sagte der Trainer des FC Liverpool. Er habe sich nicht nur impfen lassen, um sich gegen das Virus abzusichern, sondern auch die Menschen um ihn herum, fügte Klopp hinzu. "Ich verstehe nicht, warum das eine Einschränkung der Freiheit ist. Wenn es so ist, dann ist das Verbot betrunken zu fahren auch eine Freiheitsbeschränkung", meinte er.

+++ Rumänien und Litauen neue Hochrisikogebiete +++
8:30 Uhr

Seit heute gelten die EU-Länder Rumänien und Litauen als Corona-Hochrisikogebiete. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und von dort nach Deutschland einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Mit Slowenien stehen damit insgesamt drei EU-Länder auf der Liste der Hochrisikogebiete.

+++ Lufthansa-Vorstand spricht sich für Impfpflicht aus +++
8:15 Uhr

Die Lufthansa fordert eine verpflichtende Corona-Schutzimpfung für ihr Flugpersonal in Deutschland. Lufthansa-Vorstand Kayser sagte der "Bild am Sonntag", als weltweit tätige Airline befürworte das Unternehmen eine Impfpflicht für die Crews. Hongkong habe schon eine Impfung für alle Piloten und Flugbegleiter vorgeschrieben. Lufthansa-Vorstand Detlef Kayser geht davon aus, dass die USA und Kanada bald ähnliche Regeln erlassen. Zuletzt hatte die Lufthansa-Tochter Swiss in der Schweiz ungeimpftem Flugpersonal mit der Kündigung gedroht.

Samstag, 2. Oktober

+++ 2G bei Ingelheimer Rotweinfest - Blaupause für Weihnachtsmarkt? +++
19:45 Uhr

Auf dem Ingelheimer Rotweinfest haben in den vergangenen Tagen zu viele Menschen die Masken- und Abstandsregeln missachtet. Deshalb ist der Einlass jetzt nur noch für Geimpfte und Genesene möglich. Ein Test reicht nicht mehr. Besucher zeigen Verständnis für die Verschärfung - und die Bürgermeisterin sieht das als Testlauf für den Weihnachtsmarkt.

+++ 157 Neuinfektionen, zwei Leitindikatoren steigen +++
12:15 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt hat am Samstag 157 Neuinfektionen registriert - nach 334 am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 52,6 (Vortag: 54,5). Es gibt keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Der Indikator für die Belegung der Intensivbetten und die Hospitalisierungsrate stiegen im Vergleich zum Vortag dagegen an. Es gilt weiter Warnstufe 1.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Sieben-Tage-Inzidenz in RLP steigt weiter

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat am Montag 3.781 (Freitag: 2.588) neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist im Vergleich zu vergangener Woche erneut gestiegen.

+++ Debatte um Maskenpflicht im Unterricht +++
10:00 Uhr

Die Bundesärztekammer und der Verband der Kinder- und Jugendärzte fordern, die Maskenpflicht im Unterricht aufzuheben. Ärztepräsident Klaus Reinhardt sagte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland", es sei völlig unangemessen, dass Kinder und Jugendliche im Unterricht eine Maske tragen müssten, während die Erwachsenen ohne Maske ins Lokal gehen könnten. Ähnlich äußerte sich der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Dem widerspricht die Virologin Melanie Brinkmann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Der "Rheinischen Post" sagte sie, bei der Anzahl an Nicht-Geimpften - und dazu zählten auch Kinder - halte sie eine Abschaffung der Maskenpflicht für verfrüht und "auch für ziemlich dumm". In Rheinland-Pfalz gilt in der aktuellen Warnstufe schon jetzt keine Maskenpflicht mehr im Unterricht.

Freitag, 1. Oktober

+++ 334 Neuinfektionen, Hospitalisierungsrate gestiegen +++
15:00 Uhr

In Rheinland-Pfalz gibt es seit gestern 334 bestätigte Corona-Fälle und vier weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Die landesweite 7-Tages-Inzidenz (+ stationierte U.S. Streitkräfte) sank auf 54,5 (Vortag: 56,3). Die landesweite 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz stieg auf 1,3 (Vortag: 1,1). 4,03 Prozent der Intensivbetten in Rheinland-Pfalz sind mit Corona-Erkrankten belegt (Vortag: 4,22 Prozent).

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Sieben-Tage-Inzidenz in RLP steigt weiter

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat am Montag 3.781 (Freitag: 2.588) neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist im Vergleich zu vergangener Woche erneut gestiegen.

+++ Saarland lockert massiv seit heute +++
13:00 Uhr

Volle Kinosäle, Tanzen in Clubs und Restaurantbesuch ohne Maske und ohne Abstand: All das ist seit Freitag im benachbarten Saarland wieder möglich. Nach einer neuen Verordnung der saarländischen Landesregierung fallen praktisch alle Einschränkungen für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) weg. Auch am Arbeitsplatz in geschlossenen Räumen gibt es keine Maskenpflicht mehr, wenn alle einen 3G-Nachweis vorlegen. Mit dem neuen "Saarland-Modell Plus" werde "das nächste Kapitel im Umgang mit Corona" aufgeschlagen, hatte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) gesagt.

+++ Trotz Corona - 30 neue Geschäfte in Mainzer Innenstadt +++
9:00 Uhr

In den vergangenen 13 Monaten sind nach Angaben von Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz (CDU) 30 neue Geschäfte in der Mainzer Innenstadt gegründet worden - auch wenn die Einzelhändler unter der Pandemie gelitten hätten. Die Stadt Mainz wolle es Gewerbetreibenden künftig einfacher machen, Geschäfte zu eröffnen. 

Mainz

Belebung der Innenstadt Mainz will neue Geschäfte willkommen heißen

Die Stadt Mainz will es Gewerbetreibenden künftig einfacher machen, Geschäfte zu eröffnen. Die Zeiten, in denen Neugründer argwöhnisch beäugt wurden, sollen vorbei sein.

+++ Homeoffice verändert Kaffeeverhalten +++
8:00 Uhr

Homeoffice zu Coronazeiten hat den Kaffeekonsum der Deutschen verändert. Der Deutsche Kaffeeverband beobachtet einen Trend zu teurerem Kaffee und besseren Maschinen. Von allen Beschäftigten im Homeoffice kauft inzwischen jeder oder jede dritte hochwertigen und damit teureren Kaffee als vor Corona. Ein Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Deutschen Kaffeeverbandes. Die Hälfte hat über eine neue Maschine nachgedacht und jeder fünfte eine gekauft. Meistens Vollautomaten oder Kapselmaschinen - sie liegen deutlich vor Filtergeräten. Im vergangenen Jahr ist der Kaffeekonsum in Deutschland trotz der Schließung von Läden oder Cafés noch einmal gestiegen, auf 212 Liter pro Kopf. Der Verband rechnet damit, dass das Niveau in diesem Jahr gehalten wird.

+++ Lohnfortzahlung bei Quarantäne nur noch für Geimpfte +++
4:00 Uhr

Ab heute erhalten die meisten Ungeimpften in Rheinland-Pfalz keine Lohnfortzahlung mehr, wenn sie wegen einer Corona-Erkrankung in Quarantäne müssen. Grund ist nach Angaben der Landesregierung, dass die Betroffenen mit einer Impfung die Quarantäne hätten vermeiden können. Von der neuen Regelung gibt es aber Ausnahmen.

Ab 1. Oktober nur noch für Geimpfte Was Sie zur Lohnfortzahlung bei Quarantäne in Rheinland-Pfalz wissen müssen

Die meisten Ungeimpften erhalten in Rheinland-Pfalz im Falle einer Corona-Quarantäne ab sofort keine Lohnfortzahlung mehr. Es gibt aber Ausnahmen, etwa für Beamte.

Donnerstag, 30. September

+++ Drei Viertel der Erwachsenen in Rheinland-Pfalz sind geimpft +++
16:15 Uhr

In Rheinland-Pfalz sind inzwischen über 75 Prozent aller Erwachsenen vollständig gegen Corona geimpft. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung bedeute das eine Impfquote von 64,4 Prozent, teilte Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) mit. Auch in der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen komme die Impfkampagne gut voran. Dort habe inzwischen rund ein Drittel bereits die zweite Impfung erhalten, bei den Erstimpfungen liege die Quote bei 42,8 Prozent.

+++ Landesregierung plant keine weiteren Lockerungen +++
15:15 Uhr

Die rheinland-pfälzische Landesregierung plant in den kommenden Wochen keine weiteren Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen. Die Regelungen der aktuellen Landesverordnung würden um vier Wochen bis Anfang November verlängert, kündigte Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) in Mainz an. Die Impfzentren im Land stellen aber planmäßig diesen Monat ihre Arbeit ein. Neun der Standorte sollen vorerst jedoch nicht abgebaut werden, damit sie beispielsweise beim Auftauchen einer neuen gefährlichen Virusvariante schnell wieder in Betrieb genommen werden könnten.

+++ Corona-Patienten in Krankenhäusern meist über 60 Jahre alt +++
15:00 Uhr

Die Mehrheit der Corona-Patienten in rheinland-pfälzischen Krankenhäusern und auf Intensivstationen ist älter als 60 Jahre und nicht vollständig geimpft. Das geht aus dem Covid-19-Wochenbericht des Landesuntersuchungsamtes (LUA) hervor. In dem Bericht steht auch, dass der Anteil der vollständig Geimpften an Intensivpatienten und Verstorbenen in den vergangenen zwei Monaten zugenommen hat. Elf Prozent der Covid-Patienten auf einer Intensivstation waren vollständig geimpft (89 Prozent nicht vollständig geimpft). Von den ursächlich an Corona Verstorbenen waren 29 Prozent vollständig geimpft (71 Prozent nicht vollständig geimpft). Diese vermehrten sogenannten Impfdurchbrüche zeigten sich insbesondere bei Menschen im Alter von 70 Jahren und älter, heißt es in dem Bericht.

+++ 420 neue Coronavirus-Fälle, ein weiteres Todesopfer +++
14:45 Uhr

Seit gestern sind in Rheinland-Pfalz 420 bestätigte Corona-Fälle gemeldet worden. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes (LUA) ist eine weitere Person im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Der Indikator für die Belegung der Intensivbetten fiel nach einem Anstieg am Vortag wieder. Wie das LUA mitteilte, sind 4,22 Prozent der Betten mit Covid-Patienten belegt (Vortag: 4,28). Die beiden anderen relevanten Indikatoren sind gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 56,3 (Vortag: 55,5), die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz bei 1,1 (Vortag: 1,0). Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz weist die Stadt Frankenthal auf (137,4), die niedrigste im Kreis Cochem-Zell (13,0).

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Sieben-Tage-Inzidenz in RLP steigt weiter

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat am Montag 3.781 (Freitag: 2.588) neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist im Vergleich zu vergangener Woche erneut gestiegen.

+++ Ludwigshafen plant Straßenfastnacht auf der Radrennbahn +++
11:30 Uhr

Die Ludwigshafener Karnevalsvereine wollen für die kommende Saison zumindest die Straßenfastnacht wieder feiern. Um bessere Kontrollen zu ermöglichen, ist dafür als Veranstaltungsort das Gelände der Radrennbahn des RSC Friesenheim vorgesehen. Das sei jetzt gemeinsam mit dem Radsportclub und der Guggemusik-Gruppe "Huddelschnuddler" vereinbart worden. Die zwölf Ludwigshafener Karnevalvereine könnten sich mit Fußgruppen und Bühnenprogramm beteiligen. Je nach Corona-Lage seien am Eingang Kontrollen möglich. Ob der gemeinsame Fastnachtsumzug der Städte Ludwigshafen und Mannheim im Februar 2022 stattfinden kann, ist weiter unklar. Darüber wollen die Vereine erst ab Ende Oktober beraten.

+++ Auch 2022 mehr Außengastronomie in Mainz erlaubt +++
11:15 Uhr

Der Mainzer Stadtrat hat sich am Mittwochabend dafür ausgesprochen, auch im nächsten Jahr mehr Außengastronomie in der Stadt zu erlauben. Wegen der Corona-Pandemie hatte die Stadtverwaltung den Gaststätten in diesem Jahr erlaubt, mehr Außenfläche zu bewirtschaften, etwa auch Parkplätze und Gehwege. Die Mainzer Wirtschaftsdezernentin Manuale Matz (CDU) kündigte allerdings an, dass die zusätzlichen Flächen ab 2022 wieder kostenpflichtig sein werden. In diesem Jahr hatte die Stadt auf Pachteinnahmen verzichtet.

+++ Impfzentren des Landes schließen heute +++
4:45 Uhr

Wer noch eine Corona-Impfung in einem der Impfzentren in Rheinland-Pfalz bekommen möchte, sollte sich beeilen. Mit dem Monatsende schließen sie. Aber es gibt weitere Optionen für die Impfung.

Rheinland-Pfalz

Ende am 30. September Corona-Impfzentren schließen - Arztpraxen und Impfbusse übernehmen

Am Donnerstag, 30. September, sind ein Großteil der 31 Einrichtungen im Land wie angekündigt geschlossen worden, einige hatten sogar schon früher dicht gemacht.

SWR Aktuell Rheinland-Pfalz SWR Fernsehen RP

Mittwoch, 29. September

+++ Fastnachtsumzug in Zweibrücken 2022 soll voraussichtlich stattfinden +++
17:30 Uhr

2021 war der Fastnachtsumzug durch Zweibrücken wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Im kommenden Jahr soll er aber wieder stattfinden - wenn die Pandemie es zulässt. Noch sei schwer abzuschätzen, welche Maßnahmen im Februar 2022 ergriffen werden müssten, so die Organisatoren. Nur geimpfte und genesene Besucher beim Umzug zuzulassen, sei organisatorisch aber nicht umsetzbar.

Zweibrücken

Narren in der Rosenstadt dürfen sich freuen Faschingsumzug in Zweibrücken soll stattfinden

Die Faschingszeit in diesem Jahr war in der Westpfalz ganz schön still. Die Corona-Pandemie hat den Narren einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch die Stadt Zweibrücken macht ihnen Hoffnung: Der Faschingsumzug im Februar soll stattfinden.

+++ Probleme wegen Corona - 14 Millionen Euro für Jugendhilfe +++
16:45 Uhr

Um die negativen Folgen der Coronavirus-Pandemie auf Kinder und Jugendliche abzumildern, hat sich das Land Rheinland-Pfalz mit den kommunalen Spitzenverbänden auf einen Ausbau der Jugendsozialarbeit verständigt. Aus einem Aktionsprogramm des Bundes fließen 2021 und 2022 dafür insgesamt rund 14 Millionen Euro an die Kommunen, wie Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) bekanntgab. Ein Teil der Mittel soll auch für Ferienbetreuungsmaßnahmen verwendet werden.

+++ Corona-Impfung per Pflaster in den USA entwickelt +++
16:30 Uhr

US-Wissenschaftler haben ein Corona-Impfpflaster entwickelt. Das tut nicht weh und soll gleich zehnmal so wirksam sein wie die Injektion eines Impfstoffes per Spritze. Bis das Impfpflaster tatsächlich auf den Markt kommt, kann es allerdings noch eine Weile dauern.

Medizin Corona-Impfung per Pflaster

US-Wissenschaftler*innen haben ein Corona-Impfpflaster entwickelt. Das tut nicht weh und soll gleich zehnmal so wirksam sein wie die Injektion eines Impfstoffes per Spritze.

+++ Wieder mehr Covid-Patienten auf der Intensivstation +++
15:00 Uhr

In Rheinland-Pfalz ist der Indikator für die Belegung der Intensivbetten gestiegen. Wie das Landesuntersuchungsamt (LUA) mitteilte, sind 4,28 Prozent der Betten mit Covid-Patienten belegt (Vortag: 3,97). Die beiden anderen relevanten Indikatoren sind gesunken. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 55,5 (Vortag: 55.6), die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 1,0 (Vortag: 1,5). Seit gestern sind 475 neue bestätigte Corona-Infektionen dazu gekommen, vier weitere Todesfälle wurden gemeldet.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Sieben-Tage-Inzidenz in RLP steigt weiter

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat am Montag 3.781 (Freitag: 2.588) neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist im Vergleich zu vergangener Woche erneut gestiegen.

+++ Kreis Südliche Weinstraße rechnet mit 230.000 Euro Mehrkosten +++
11:30 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie rechnet die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße in diesem Jahr mit 230.000 Euro Mehrkosten für zusätzliches Personal. Der Kreistag habe diesen Zusatzkosten in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt. Außerdem habe der Kreistag weitere Ausgaben bewilligt, falls die Infektionslage das erforderlich mache. Laut Landrat Dietmar Seefeldt (CDU) wird zusätzliches Personal auch bei der Kontaktnachverfolgung und am Bürgertelefon gebraucht.

+++ Weiterer Corona-Ausbruch in Altenheim +++
6:45 Uhr

Neben Frankenthal hat es letzte Woche auch in Weisenheim am Sand im Kreis Bad Dürkheim einen Corona-Ausbruch in einem Altenheim gegeben. Nach Angaben einer Sprecherin des Kreises sind 22 Bewohner und sechs Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden. Fast alle seien geimpft, die Symptome nur leicht. Bis zum 6. Oktober gilt in dem Weisenheimer Haus ein Besuchsverbot.

+++ Weihnachtsmärkte planen mit 2G +++
5:45 Uhr

Wegen Corona mussten im vergangenen Jahr Weihnachtsmärkte abgesagt werden. 2021 kommt der Budenzauber in die Städte zurück. Aber ganz so wie vorher wird es noch nicht.

Rheinland-Pfalz

Einige Märkte abgesagt oder abgebrochen Corona-Regeln auf den Weihnachtsmärkten in Rheinland-Pfalz

Die Landesregierung hatte für die Weihnachtsmärkte in Rheinland-Pfalz ursprünglich weitgehende Lockerungen zugelassen. Doch dann kam die vierte Corona-Welle und alles sah anders aus.

Dienstag, 28. September

+++ Dreyer weiter gegen Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen +++
16:00 Uhr

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat sich erneut gegen eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen ausgesprochen. Es sei der Öffentlichkeit nicht zu vermitteln, eine Pflicht erst auszuschließen und sie dann doch einzuführen, sagte sie. Die Landesregierung setze weiter darauf, dass sich mehr Menschen freiwillig für eine Impfung entscheiden. Mittlerweile hätten 80 Prozent der über 18-Jährigen mindestens eine Coronavirus-Schutzimpfung erhalten. Der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, hatte zuvor in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" eine Impfpflicht für Erzieherinnen, Lehrkräfte sowie Beschäftigte in Gesundheitsberufen und der Pflege ins Gespräch gebracht. Wer beruflich mit vulnerablen Gruppen zu tun habe und die eigene Immunisierung ablehne, habe "seinen Verstand ausgeschaltet".

Rheinland-Pfalz

Lehrkräfte, Kita-Personal und Pflegekräfte Impfpflicht für bestimmte Berufe? RLP-Verbände wollen lieber Freiwilligkeit

Der Präsident des Kinder- und Jugendärzteverbands spricht sich für eine Impfpflicht für Beschäftigte in Schulen, Kitas, in der Pflege und in Kliniken aus - in deutlichen Worten. In Rheinland-Pfalz stößt diese Forderung auf wenig Verständnis.

+++ Saarland lockert Corona-Regeln +++
15:45 Uhr

Die saarländische Landesregierung hat Lockerungen der Corona-Maßnahmen beschlossen. So werden ab Freitag die privaten Kontaktbeschränkungen aufgehoben, der Mindestabstand nur noch empfohlen. Damit berücksichtige man die großen Impf-Fortschritte und schlage das nächste Kapitel im Umgang mit Corona auf, sagte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU). Die neue Verordnung gilt zunächst für zwei Wochen. Auch die Maskenpflicht wird im Saarland gelockert. So kann sie in geschlossenen Räumen von Betrieben und anderen Arbeitsstätten künftig komplett entfallen, wenn für alle Anwesenden ein 3G-Nachweis vorliegt. In Schulgebäuden gilt sie künftig nicht mehr. Im öffentlichen Nahverkehr muss weiter eine Maske getragen werden, außerdem in geschlossenen Räumen mit Kunden oder Besuchern.

+++ Zwei relevante Inzidenzwerte sinken weiter +++
14:45 Uhr

In Rheinland-Pfalz sind zwei der drei Indikatoren, die für die Warnstufen relevant sind, gesunken. Die 7-Tage-Inzidenz sank auf 55,6 pro 100.000 Einwohner (Vortag: 59,0). Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt wie gestern bei 1,5. Und die Belegung der Intensivbetten mit Covid-Patienten ist mit 3,97 Prozent ebenfalls leicht zurück gegangen (Vortag: 4,03). Seit gestern wurden nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes 439 neue Corona-Infektionen gemeldet. Sechs weitere Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Sieben-Tage-Inzidenz in RLP steigt weiter

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat am Montag 3.781 (Freitag: 2.588) neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist im Vergleich zu vergangener Woche erneut gestiegen.

+++ Rotweinfest in Ingelheim nur noch mit 2 G +++
14:30 Uhr

Das Rotweinfest in Ingelheim ändert seine Zugangsberechtigung am kommenden Wochenende auf 2 G. Das bedeutet, dass am kommenden Freitag und Samstag nur Geimpfte und Genesene auf dem Festgelände sein dürfen. Bisher war das Rotweinfest auch für Getestete zugänglich. Am vergangenen Samstag habe sich gezeigt, dass die bisherige Regelung in der Praxis nicht vollständig umsetzbar sei, so der Veranstalter. Daher hab man sich mit dem Ingelheimer Stadtvorstand aus Sicherheitsgründen auf die Neuregelung verständigt. Das Rotweinfest dauert noch bis zum dritten Oktober.

+++ Landesgartenschau wegen Corona verschoben +++
13:15 Uhr

Die für 2026 vorgesehene Landesgartenschau wird um ein Jahr verschoben. Darauf habe sich das Mainzer Kabinett am Dienstag verständigt, teilte das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium mit. Die Corona-Pandemie habe die Bewerbungen zur Landesgartenschau erschwert, hieß es. Darum sei die Bewerbungsfrist bis 15. Oktober 2021 verlängert worden. Damit habe die Ausrichterkommune mehr Zeit zur Planung. Unter anderem Mainz, Speyer und Bitburg möchten die nächste Landesgartenschau ausrichten.

+++ Corona-Ausbruch in Frankenthaler Seniorenheim +++
10:30 Uhr

In Frankenthal hat es in einem Seniorenheim einen Corona-Ausbruch gegeben. Nach Angaben des Heimleiters sind dort bereits letzte Woche vier Bewohner und drei Mitarbeiter positiv getestet worden. Die vollständig geimpften Bewohner hätten allenfalls leichte Erkältungssymptome. Bei den Mitarbeitern, die alle drei nicht geimpft seien, seien die Symptome stärker. Insgesamt seien in dem Heim knapp 10 Prozent der Bewohner und über 15 Prozent der Mitarbeiter ungeimpft.

+++ Oktoberfeste im Raum Koblenz fallen aus +++
6:45 Uhr

Auch in diesem Jahr werden viele Oktoberfeste in der Region Koblenz wegen Corona nicht stattfinden. Das sagen etwa die Veranstalter des Fests in Horhausen im Kreis Altenkirchen. Auch die Veranstalter des Westerwälder Oktoberfestes im Kulturwerk in Wissen setzen in diesem Jahr nach eigenen Angaben erneut aus und hoffen stattdessen aufs kommende Jahr. Auch unter 2G-Bedingungen sei es keine Option gewesen, das Fest zu veranstalten. Ähnlich sieht es in Montabaur aus. Wie die Stadt mitteilt, gab es auch in diesem Jahr keine Planungssicherheit. Ein so großes Fest müsse immer mit genug Vorlauf geplant werden. Und auch das große Koblenzer Oktoberfest soll nach Auskunft der Veranstalter erst im kommenden Jahr wieder stattfinden.

Montag, 27. September

+++ Unter Corona-Auflagen: Hochschule Koblenz startet ins Wintersemester +++
23:00 Uhr

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+++ Inzidenz in Rheinland-Pfalz steigt, fünf neue Todesfälle +++
15:45 Uhr

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach Angaben des Landesuntersuchungsamts innerhalb von 24 Stunden von 57,6 auf 59 gestiegen. Die Hospitalisierungsinzidenz fiel von 1,6 auf 1,5. Von den verfügbaren Betten auf Intensivstationen waren in Rheinland-Pfalz 4,03 Prozent mit Covid-19-Patienten belegt (Vortag: 3,19 Prozent). Binnen eines Tages registrierte das Landesuntersuchungsamt 345 Neuinfektionen und fünf weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöhte sich die Zahl auf 3.983. Die Sieben-Tage-Inzidenz war am höchsten in Worms (135,4), am niedrigsten in Cochem-Zell (19,5).

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Sieben-Tage-Inzidenz in RLP steigt weiter

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat am Montag 3.781 (Freitag: 2.588) neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist im Vergleich zu vergangener Woche erneut gestiegen.

+++ Corona-Impfaktion auf Airbase Ramstein abgeschlossen +++
12:45 Uhr

Die Corona-Impfaktion für die aus Afghanistan ausgeflogenen Menschen auf der Air Base in Ramstein ist jetzt abgeschlossen. Das amerikanische Militär hatte nach Angaben eines Sprechers etwa 9.000 Menschen auf der Air Base und in den Rhine Ordnance Barracks in Kaiserslautern gegen Corona geimpft. Den Impfstoff hat das Land Rheinland-Pfalz besorgt. Verimpft wurde der Impfstoff von Johnson&Johnson, weil davon nur eine Dosis notwendig ist. Zuvor waren die Geflüchteten schon gegen Masern geimpft worden.

Ramstein

Geflüchtete aus Afghanistan Corona-Impfaktion auf der Air Base in Ramstein abgeschlossen

Nachdem die aus Afghanistan ausgeflogenen Menschen auf der Air Base in Ramstein zunächst gegen Masern geimpft wurden, haben sie nun auch noch eine Impfung gegen Corona erhalten. Auch diese Impfaktion ist jetzt abgeschlossen.

Am Nachmittag SWR4 Rheinland-Pfalz

Liveblog zum Nachlesen (bis Sonntag, 26. September)

Rheinland-Pfalz

Aktuelle Lage im Land Entwicklungen zur Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz bis 26. September

Das Coronavirus verändert das Leben im Land. Hier die Entwicklungen bis zum 26. September.

Rheinland-Pfalz

Entwicklung der Pandemie Sieben-Tage-Inzidenz in RLP steigt weiter

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) hat am Montag 3.781 (Freitag: 2.588) neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz ist im Vergleich zu vergangener Woche erneut gestiegen.

Rheinland-Pfalz

Keine Maske mehr im ÖPNV Corona-Regeln: Was gilt noch in Rheinland-Pfalz?

Corona beherrscht immer weniger den Alltag in Rheinland-Pfalz. Das zeigen die geltenden Corona-Regeln. Zuletzt wurde das Ende der Masken-Pflicht in Bussen und Bahnen angekündigt.

Der Vormittag SWR1 Rheinland-Pfalz

Südwesten

Wie schütze ich mich? Wie ist die Lage in meinem Heimatort? Coronavirus: Alles Wichtige für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Nachrichten, Zahlen, wissenschaftliche Erkenntnisse und Hintergründe zu Corona

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