Energieversorgung in Rheinland-Pfalz

Dreyer informiert sich über Flüssiggas aus Belgien

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Nach dem Stopp russischer Gaslieferungen hat sich die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) in Belgien über die Flüssiggas-Kapazitäten des Nachbarlandes informiert. Sie besuchte unter anderem den Hafen Zeebrugge-Antwerpen und die Niederlassung der BASF in Antwerpen.

An deutscher Küste geplante Termins weit entfernt

Die an der deutschen Nordseeküste geplanten Terminals für Flüssiggas - auch bekannt als LNG - seien von Rheinland-Pfalz relativ weit entfernt, sagte Dreyer am Montag bei einem Besuch in Belgien. Deswegen sei die Anbindung an den Hafen Zeebrugge-Antwerpen sehr wichtig. Wieder in Gas umgewandeltes Flüssiggas werde eine immer wichtigere Rolle spielen.

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Dreyer trifft Premierminister

Bei ihrer Reise nach Belgien traf sich Dreyer zudem mit dem belgischen Premierminister Alexander De Croo in Brüssel. Auch im Gespräch der beiden ging es um das Thema Energiesicherheit, wie die Staatskanzlei mitteilte. Dreyer betonte die Bedeutung, die Belgien für die Energieversorgung in Rheinland-Pfalz habe. "Das Land ist eine Gasdrehscheibe und zweit größter Gasimporteur in Europa. Für Rheinland-Pfalz mit seiner energieintensiven Industrie ist die Versorgungssicherheit von besonderer Bedeutung. In einer verstärkten Zusammenarbeit liegen deswegen auch Chancen für beide Seiten“, so Dreyer nach dem Treffen.

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SWR