Mobilitätsministerin Eder hat sich dafür ausgesprochen, dass die Mehrkosten beim 49-Euro-Ticket gemeinsam von Bund und Ländern getragen werden.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Michael Matthey)

Streit um Mehrkosten

49-Euro-Ticket - Eder will Finanzzusage von Wissing

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Der Streit zwischen Bund und Ländern über die Kosten des 49-Euro-Tickets geht weiter. Die rheinland-pfälzische Mobilitätsministerin Eder verlangte erneut, Mehrkosten gemeinsam zu tragen.

Es könne nicht sein, "dass ein Partner am Ende sagt: Es kostet jetzt mehr, dann seht mal zu, wie ihr es finanziert", sagte Katrin Eder (Grüne) am Sonntag dem SWR. Wenn alle dieses Ticket wollten, müssten die Mehrkosten auch gemeinsam getragen werden. Der geplante Nachfolger des 9-Euro-Tickts sei eine Revolution für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

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Wissing will sich nicht festlegen

Eder reagierte damit auf Bundesverkehrsminister Volker Wissing, der zuvor erneut eine Hilfszusage bei möglichen Mehrkosten verweigert hatte. "Niemand weiß heute exakt, was die Einführung des 49-Euro-Tickets im nächsten Jahr genau kosten wird", sagte der FDP-Politiker der "Welt am Sonntag". Das werde man erst 2024 wissen. "Dann wollen wir ohnehin über das Ticket und die weitere Entwicklung mit den Ländern reden."

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