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Die rheinland-pfälzische SPD-Spitze hat die Nominierung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten ihrer Partei begrüßt. Ministerpräsidentin Malu Dreyer lobte die Fähigkeiten ihres Parteikollegen.

Scholz ist am Montag vom Parteivorstand der SPD einstimmig zum Kanzlerkandidat für die Bundestagswahl 2021 nominiert worden. "Er ist ein Politiker, dem die Menschen vertrauen und der die starke und verlässliche Regierungsarbeit der SPD ideal verkörpert", sagte Dreyer. Dies habe er als Erster Bürgermeister von Hamburg, als Bundesfinanzminister und Vizekanzler unter Beweis gestellt. Sie kündigte ihre Unterstützung für Scholz an.

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Dreyer sagte, Scholz habe die Fähigkeiten, Deutschland als Bundeskanzler in eine sozial gerechte und wirtschaftlich starke Zukunft zu führen. "Kurz gesagt: Er ist der Richtige!"

Lewentz: Scholz wäre "hervorragender Bundeskanzler"

Der SPD-Landesvorsitzende Roger Lewentz sagte über Scholz, er habe "das nötige Können, die notwendige Erfahrung und das richtige Format." Scholz wäre in seinen Augen ein "hervorragender Bundeskanzler". Wenn den Menschen bewusst werde, dass Angela Merkel nicht mehr zur Wahl stehe, schauten sie sich nach einer starken Führungspersönlichkeit um. Scholz biete alles, was ein Kanzlerkandidat bieten muss, sagte Lewentz dem SWR: große Regierungserfahrung und Entscheidungsfähigkeit. Scholz habe gerade jetzt in der Coronazeit gezeigt, dass er anpacken kann und dass er gute Dinge für Deutschland auf den Weg bringt.

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Scholz ist bei der Bevölkerung Umfragen zufolge der beliebteste SPD-Politiker und hatte sich in der Corona-Krise mit beherztem Handeln und dem Schnüren milliardenschwerer Hilfspakete profiliert. In der SPD selbst ist er allerdings umstritten - vor allem beim linken Flügel.

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