Fluggäste laufen im Flughafen Berlin Brandenburg (BER) an einem Schild mit der Aufschrift "Covid-19 Test Center" vorbei. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Fabian Sommer)

Coronatests, ihre Kosten und Einreiseanmeldung

Das müssen Reiserückkehrer jetzt wissen

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Seit dem 1. August brauchen Rückkehrer aus dem Ausland einen negativen Corona-Test bei der Einreise nach Deutschland. Aber wo können sie diese Tests machen und was kosten sie? Was muss bei der Rückkehr außerdem beachtet werden?

Seit dem 1. August gelten in Deutschland neue Einreiseregeln. Bei der Rückreise nach Deutschland - egal aus welchem Land - müssen alle Menschen ab zwölf Jahren einen negativen Test, einen Impf- oder einen Genesenennachweis vorlegen.

Für die Rückreise aus Virusvariantengebieten gilt für alle, unabhängig von etwa dem Impfstatus, eine Testpflicht. Beim Robert-Koch-Institut (RKI) werden alle Virusvariantengebiete und Hochrisikogebiete hier aufgezählt. Ob ein Reiseland Hochrisikogebiet ist oder nicht, hat keinen Einfluss auf die Testpflicht, allerdings auf eine mögliche Quarantäne:

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Wann muss die Anreise vorher angemeldet werden?

Reisende, die sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen sich vor ihrer Ankunft in Deutschland digital registrieren und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen. Ausgenommen davon sind zum Beispiel Personen, die ohne Zwischenaufenthalt durch ein solches Gebiet durchgereist sind oder Grenzpendler.

Über das digitale Formular wird ermittelt, ob die Einreiseanmeldung auszufüllen ist oder gar nicht benötigt wird, wenn darüber Unsicherheit besteht.

Coronatest jetzt auch bei Landreisen

Der Coronatest muss unabhängig vom Verkehrsmittel vorgelegt und vor der Einreise nach Deutschland gemacht werden. Testnachweise dürfen bei der Einreise aber höchstens 48 Stunden (Antigentest) bzw. 72 Stunden (PCR-Test) alt sein. Wenn es im Reiseland keine kostenlosen Tests gibt, müssen Einreisende die Kosten selbst tragen. In vielen beliebten Urlaubsländern wie Spanien, Griechenland oder Frankreich muss man für die Tests bezahlen.

Tests teilweise mit hohen Kosten verbunden

Im bei Deutschen beliebten Urlaubsland Spanien sind Coronatests nur bei Symptomen oder bei Kontakt mit Infizierten kostenlos, sonst kosten sie im Durchschnitt knapp 50 Euro. Teststationen auch für Kanaren und Balearen sind hier gesammelt. In Griechenland gibt es Testzentren laut den Angaben des Verbraucherschutzzentrums zum Beispiel in Kliniken und an Flughäfen. Die Kosten für Schnelltests liegen zwischen 15 und 40 Euro, für PCR-Tests zwischen 40 und 70 Euro. Hier kann nach Testzentren gesucht werden.

In Italien müssen Einwohner wie Touristen für die Tests zahlen. Ein Antigen-Test kostet zwischen 20 und 50 Euro, ein PCR-Test zwischen 50 und 120 Euro. Das Italienische Rote Kreuz (Croce Rossa Italiana) hat in zwölf Bahnhöfen Stände eingerichtet, an denen man sich bis September 2021 kostenlos testen lassen kann.

Kostenfreie Coronatests zum Teil auch für Touristen

In anderen europäischen Urlaubsländern sind Coronatests dagegen auch für Touristen kostenfrei: In Dänemark gibt es nach Angaben des ADAC im ganzen Land kostenfreie Corona-Teststationen. In den Niederlanden ist es genauso. Hier werden Gratis-Tests jedoch nur bis Ende August angeboten. In Österreich gibt es kostenlose Schnelltests auch für Touristen bei sogenannten Teststraßen und in Apotheken.

Hier gibt es Informationen über alle Ziele

Das Europäische Verbraucherschutzzentrum und der ADAC zählen die Regelungen für zahlreiche weitere EU-Länder und auch weltweit auf. Diese Angaben erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit: Reisende sollten sich deshalb immer auch beim Auswärtigen Amt informieren. Und das, bevor sie ihre Reise antreten und bevor sie zurückkehren - auch für den Fall, dass es zu Änderungen der Bestimmungen kommt.

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