STAND

Bei den Corona-Regeln ist die Landesregierung für die grobe Linie verantwortlich. Die Maßnahmen vor Ort sollen aber von den Kommunen kommen. Dazu gibt es ein gemeinsames Konzept.

Die Verordnungen des Landes regeln die Schutzmaßnahmen, die in ganz Rheinland-Pfalz gelten. Die örtlichen Behörden sind aber befugt - und im Bedarfsfall verpflichtet - über die Verordnung hinausgehende Maßnahmen anzuordnen. Dazu hat die Landesregierung ein Konzept vorgelegt, den "Corona Warn- und Aktionsplan RLP".

Das Konzept ist als Empfehlung für das Handeln der kommenden Wochen zu verstehen. Ziel ist es laut Land, "Handlungsempfehlungen zu entwickeln, wie passgenau auf wieder steigende Infektionszahlen regional reagiert werden kann, um die daraus resultierenden negativen wirtschaftlichen, sozialen und gesundheitlichen Folgen für die Gesellschaft so gering wie möglich zu halten". So solle verhindert werden, dass es bei regionalen Infektionsherden zu Einschränkungen im ganzen Land kommt.

Drei Stufen, drei Farben

Der Plan sieht eine allgemeine Regelung sowie drei Stufen vor, die sich an der 7-Tage-Inzidenz orientieren - also der Zahl der neuen Corona-Fälle innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner. Hier die Vorgaben im Detail:

Neuer Corona-Warn- und Aktionsplan für Rheinland-Pfalz Begrenzungen bei Feiern und Bußgeld bei Falschangaben

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat ein dreistufiges Corona-Warnsystem beschlossen. Außerdem gibt es neue Begrenzungen für private Feiern und ein Bußgeld bei falschen Personenangaben auf Corona-Listen.  mehr...

Rheinland-Pfalz

Aktuelle Lage im Land Corona-Live-Blog in RP: Erste Apotheken stellen digitale Impfpässe aus

Die Sieben-Tage-Inzidenz geht in Rheinland-Pfalz deutlich zurück, doch das Coronavirus ist weiter das bestimmende Thema im Land. Die aktuelle Entwicklung hier im Blog.  mehr...

STAND
AUTOR/IN