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Die rheinland-pfälzische CDU geht mit sogenannten Expertenteams zu sieben politischen Themen in die Landtagswahl im März. Als erstes Team präsentierte CDU-Spitzenkandidat Baldauf vier Experten für Umweltpolitik.

Bei der Vorstellung eines ersten Teams zur Umweltpolitik sagte CDU-Landtagsfraktionschef Christian Baldauf am Montag in Mainz, damit gehe die Partei neue Wege. Die Frage eines Schattenkabinetts mit Kandidaten und Kandidatinnen für Kabinettsstellen stelle sich zurzeit nicht. Um Posten werde es erst gehen, "wenn das Fell des Bären zu verteilen ist und vorher nicht".

Dem Beraterteam zur Umweltpolitik gehören der Binger Biologe Michael Rademacher, die beiden Landwirtinnen Rita Lanius-Heck aus Oberwesel und Magdalena Zelder aus Wittlich sowie der Bürgermeister von Wittlich und ehemalige Förster, Joachim Rodenkirch, an.

Neue Steuerungsstelle soll "Herzkammer" werden

Rademacher soll nach Angaben Baldaufs eine neu zu schaffende Steuerungsstelle für Bioökonomie in der Staatskanzlei leiten. Die Staatskanzlei solle "Herzkammer einer Politik" werden, "die Umweltschutz mit der Erhaltung des Wohlstands in Rheinland-Pfalz in Einklang bringt".

Der parteilose Wissenschaftler Rademacher sagte während einer Online-Pressekonferenz, Klimaschutz und biologische Vielfalt müssten Vorrang haben. Dabei sollten zentrale Akteure wie Landwirtschaft und Industrie mehr als bisher mit einbezogen werden. Auch die Landwirtin Zelder sagte, in der Diskussion über Naturschutz seien zu sehr Fronten aufgebaut worden. Jetzt müsse es darum gehen, Verbraucher, Landwirtschaft und Politik an einen Tisch zu bekommen.

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