STAND

Angehende Lehrerinnen und Lehrer können künftig entscheiden, ob sie nach einer länderübergreifenden Ausbildung in Deutschland oder in Frankreich arbeiten wollen. Die beiden Partnerregionen Rheinland-Pfalz und Burgund-Franche-Comté vereinbarten am Montag, dass die Lehrbefähigung auch im jeweils anderen Land anerkannt wird. In der Lehramtsausbildung können Studierende aus Dijon und Mainz schon seit 2000 einen Teil ihres Studiums an der jeweiligen Partneruniversität absolvieren. Bisher mussten sie sich nach einer solchen binationalen Ausbildung aber entscheiden, ob sie in Deutschland oder Frankreich unterrichten wollen. Mit der jetzt getroffenen Vereinbarung steht ihnen der Weg in die Schulsysteme beider Länder offen. Die gemeinsame Lehrerausbildung ist eingebettet in das Projekt der Deutsch-Französischen Hochschule mit insgesamt 186 Studiengängen. Jährlich erwerben rund 1.500 Studierende in einem dieser Studienabgänge einen Doppelabschluss.

Gestiegene Geburtenraten und Zuwanderung Schülerzahlen und Lehrerbedarf in Rheinland-Pfalz höher als erwartet

Es werden künftig mehr neue Lehrer gebraucht als geplant. Das zeigen Berechnungen. Rheinland-Pfalz will deshalb bei der Ausbildung mehr tun.  mehr...

STAND
AUTOR/IN