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Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in Rheinland-Pfalz steigt. Veranstaltungen werden abgesagt, Schulen vorsorglich geschlossen. Die Entwicklungen vom 9. bis 14. März hier im Überblick.

Wir habe einen neuen Blog mit allen aktuellen Entwicklungen ab 15. März. Sie finden ihn jetzt hier.

+++ Polizei warnt vor Falschmeldungen zu Coronavirus +++
21:00 Uhr

Die Polizei warnt vor Falschmeldungen in sozialen Netzwerken zum Coronavirus. So berichteten die Beamten in Bitburg am Sonntagabend über einen gefälschten Artikel, dem zufolge sich mehr als 40 Menschen in einem Club in der Region mit dem Erreger infiziert hätten. Ermittlungen und die Rücksprache mit dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich hätten aber eindeutig ergeben, dass es sich um eine Falschinformation handele, teilte die Polizei mit. Der angebliche Artikel eines Nachrichtenmagazins sei professionell gefälscht und über einen Messengerdienst verbreitet worden.

+++ Dreyer zu Grenzschließungen: Schutz der Menschen im Vordergrund +++
18:30 Uhr

Einschränkungen im Grenzverkehr können nach Auffassung der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) im Kampf gegen eine Ausbreitung des Coronavirus ein wichtiger Schritt sein. Bei Einschränkungen des Grenzverkehrs sei ein abgestimmtes Vorgehen der Länder und des Bundes notwendig. "Deswegen ist es wichtig, dass wir heute eine gemeinsame Lösung der Anrainerländer mit der Bundesregierung finden und dass diese Lösung mit unseren Nachbarstaaten abgestimmt ist", sagte Dreyer. Der Schutz der Menschen stehe im Vordergrund.

+++ SWR-Info: EKHN plant die Absage aller Gottesdienste +++
17:30 Uhr

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) plant nach SWR-Informationen wegen des Coronavirus die Absage aller Gottesdienste ab Montag. Das geht demnach aus internen Dokumenten hervor. Am Freitag hatten bereits die Bistümer in Rheinland-Pfalz einen Großteil ihrer Gottesdienste vorerst abgesagt.

+++ Bildungsministerin appelliert an Eltern / Schülerbusse sollen verkehren
16:15 Uhr

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) hat nochmals eindringlich an die Eltern appelliert, ihre Kinder morgen möglichst nicht in die Schule oder den Kindergarten zu schicken. Die Notfallbetreuung in Kitas und Schulen sei nur für bestimmte Berufsgruppen gedacht - nämlich für Eltern, deren Arbeit zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung nötig ist und die keine andere Betreuungsmöglichkeit finden. Hubig erklärte in Mainz, einige Kommunen hätten "etwas vorschnell" die Schülerbeförderung abbestellt. Inzwischen sei aber geregelt, dass die Schülerbusse grundsätzlich weiter verkehren sollen. Regional könne es dennoch zu Ausfällen kommen - auch, weil Fahrer sich krankgemeldet hätten.

+++ Gesundheitsministerium zählt 200 Fälle +++
15:30 Uhr

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz nach Angaben des Gesundheitsministeriums insgesamt 200 bestätigte Coronavirus-Fälle. Gestern waren es noch 162 Fälle. Die meisten werden derzeit für die Landkreise Mainz-Bingen, Bad Dürkheim und Rhein-Hunsrück sowie für die Stadt Mainz aufgeführt.

+++ Eil: Deutschland schließt wohl teilweise Grenzen +++
15:19 Uhr

Wegen des Coronavirus schließt Deutschland ab Montagmorgen, 8.00 Uhr, weitgehend seine Grenzen zu Frankreich, Österreich und zur Schweiz. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Regierungskreisen, zuvor hatte die "Bild-Zeitung" dies berichtet.

+++ BASF produziert Desinfektionsmittel +++
15:15 Uhr

Wie das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium mitteilt, wird der Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen dringend benötigte Desinfektionsmittel herstellen. Das sei in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium beschlossen worden. Die Desinfektionsmittel für Haut und Flächen würden dann vorrangig im medizinischen und Pflege-Bereich in Rheinland-Pfalz eingesetzt, teilte das Ministerium weiter mit. Die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen würden schriftlich über die neue Bezugsquelle informiert.

+++ Quarantäne in Bopparder Seniorenheim aufgehoben +++
14.15 Uhr

Das Seniorenheim in Boppard steht nicht mehr unter Quarantäne. Das teilte der Leiter der Einrichtung dem SWR mit. Die Quarantäne sei fernmündlich aufgehoben worden, mit einer schriftlichen Bestätigung werde am Montag gerechnet. Das Gesundheitsamt des Rhein-Hunsrück-Kreises hatte das Seniorenheim am Freitag vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Hintergrund war ein Corona-Verdachtsfall einer dort arbeitenden Person gewesen.

+++ CDU-Fraktion im Landtag fordert flächendeckende Fieberambulanzen +++
13.45 Uhr

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Christian Baldauf, setzt sich für flächendeckende Fieberambulanzen ein. Die Landesregierung müsse dafür die Voraussetzungen schaffen. In einer Pressemitteilung der Fraktion heißt es: "Es bedarf einer geordneten und belastbaren Struktur, die es ermöglicht, solche Anlaufstellen zügig in ganz Rheinland-Pfalz aufzubauen, um Patienten mit Corona-Symptomen unkompliziert zu helfen. In den Anlaufstellen muss die Testung und Akutbehandlung möglich sein."

+++ Mainzer Uni sagt Prüfungen ab +++
13:15 Uhr

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz sagt alle Prüfungen ab. Das teilte die Hochschule am Sonntag auf ihrer Webseite mit. Die Leitung reagiere damit auf die sich "verschärfende aktuelle Lage".

+++ Bahn schränkt Regionalverkehr in der kommenden Woche ein +++
12:30 Uhr

Die Deutsche Bahn wird ihren Regionalverkehr deutlich einschränken. Wie eine Sprecherin dem SWR sagte, geschehe das wohl ab Donnerstag. Das Angebot bleibe in den ersten Wochentagen aber nahezu unverändert bestehen. Der Fernverkehr innerhalb Deutschlands laufe bislang weitgehend unverändert. Fahrten in andere Länder würden aber zurückgefahren, da immer mehr Länder die Einreise erschweren. Mit den angekündigten Einschränkungen im Regionalverkehr reagiert die Bahn auf die wahrscheinlich geringe Zahl an Fahrgästen als Folge der Coronavirus-Krise. Außerdem würden in den Regionalzügen bis auf weiteres die Fahrkarten nicht mehr kontrolliert, um Mitarbeiter und Fahrgäste vor Ansteckung zu schützen, hieß es. Dies solle aber nicht zum Schwarzfahren einladen, so die Bahn.

+++ Starker Anstieg der Infektionen im Kreis Bad Kreuznach +++
11:30 Uhr

Im Kreis Bad Kreuznach ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen zuletzt stark angestiegen: Nach Angaben des Gesundheitsamtes waren am Freitag 16 Personen nachweislich mit dem Erreger infiziert. Am Samstag seien fünf weitere positive Befunde hinzugekommen. Das untersuchende Labor habe jedoch bereits telefonisch mitgeteilt, dass über 20 weitere Erkrankungsfälle nachgewiesen worden seien. Sobald man die Bestätigungsfaxe des Labors erhalten habe, würden auch diese Zahlen in die offizielle Statistik einfließen.

+++ SWR ändert TV-Programm +++
11:00 Uhr

Schulen und Kitas geschlossen - und nun? Der SWR ändert ab morgen seinen Sendeablauf. Ab 8 Uhr läuft ein Extra-Programm. Hier gibt's mehr Infos:

+++ Hygienehinweise bei Verbandsbürgermeisterwahl +++
10:45 Uhr

In der Verbandsgemeinde Alzey-Land wird ein neuer Bürgermeister gewählt. Das Wahlprozedere wird auch durch die Ausbreitung des Coronavirus beeinflusst. Überall würden Spender mit Desinfektionsmitteln aufgestellt, heißt es aus der Verwaltung. Wer erkrankt sei, könne auch morgen noch per Briefwahl abstimmen. Im Wahllokal selbst dürfen eigene Stifte genutzt werden, was normalerweise verboten ist.

+++ Erster Fall auf Airbase Ramstein +++
10:15 Uhr

Das US-Militär auf der Airbase Ramstein hat einen ersten bestätigten Corona-Fall. Eine Zivilbeschäftigte sei positiv getestet worden. Auch eine Angestellte des benachbarten US-Hospitals in Landstuhl habe sich mit dem Virus infiziert. Sie befinde sich zusammen mit ihrer Familie zu Hause in Quarantäne.

+++ Bistum Limburg sagt Gottesdienste ab +++
09:45 Uhr

Das katholische Bistum in Limburg hat alle öffentlichen Gottesdienste für die nächsten Wochen abgesagt. Bis zum 4. April soll dies als Maßnahme zur Vorbeugung gegen die Ausbreitung des Coronavirus gelten. Das persönliche Gebet sei aber weiter möglich. Auch Taufen und Beerdigungen könnten im kleinen Rahmen stattfinden.

Samstag (14. März)

+++ Mainzer Wochenmarkt trotzt dem Virus +++
18:30 Uhr

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
18:00 Uhr
Sender
SWR Fernsehen RP

+++ Klöckner: "Haben in Deutschland genügend Lebensmittel"+++
18:00 Uhr

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) appelliert an die Bevölkerung, bei den Lebensmitteleinkäufen solidarisch mit anderen Verbrauchern zu sein. Beim Blick auf halbleere Regale kaufe man mehr, als man müsse und brauche. "Das führt häufig dazu, dass sehr viele Lebensmittel dann auch weggeworfen werden. Eines ist klar: Wir haben in Deutschland genügend Lebensmittel."

+++ Feuerwehr Koblenz baut Hochwasserschutzmauer auf +++
16:30 Uhr

Auch wegen des Coronavirus hat die Feuerwehr in Koblenz schon die mobile Hochwasserschutzmauer fertig aufgebaut. Noch könne man nicht abschätzen, wie hoch das Wasser voraussichtlich ab Mitte nächster Woche steige, sagte der diensthabende Zugführer der Feuerwehr Koblenz, Olav Kullak. Es sei aber davon auszugehen, dass "wir das Coronavirus demnächst beim Personal zu spüren bekommen". Grund dafür seien nicht nur mögliche Krankheits- oder Quarantänefälle. Die Feuerwehr werde auch beim Aufbau von Versorgungsstrukturen im Zuge der Corona-Epidemie gebraucht.

+++ Fieberambulanzen Mayen/Koblenz: Ergebnisse nach drei Tagen +++
16:15 Uhr

Wegen der hohen Patientenzahl in den Fieberambulanzen in Mayen und Koblenz dauert es länger, bis Testergebnisse aus dem Labor vorliegen. Getestete Personen müssen bis zu drei Tage auf das Ergebnis warten. Es werden außerdem nur noch diejenigen mit positivem Befund informiert. Das teilte die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz mit.

+++ Abiturprüfungen nicht generell verschoben +++
15:15 Uhr

Der Philologenverband Rheinland-Pfalz macht darauf aufmerksam, dass die mündlichen Abiturprüfungen in Rheinland-Pfalz wegen der Corona-Krise nicht generell um eine Woche verschoben sind. Seinen Angaben zufolge sind viele Eltern verunsichert, ob die mündliche Abiprüfung am Montag wie geplant beginnt oder nicht. Wie der Philologenverband Rheinland-Pfalz mitteilt, entscheiden die Schulen selbst, ob sie verschieben oder nicht. Die Abiturienten sollten sich auf der Homepage ihrer Schule informieren oder Kontakt mit ihrer Schule aufnehmen. Am Montag trotz eventuell angesetzter Prüfung nicht zu erscheinen, wäre fatal, heißt es in der Mitteilung.

+++ Gesundheitsministerium zählt 162 Fälle +++
14:30 Uhr

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz nach Angaben des Gesundheitsministeriums insgesamt 162 bestätigte Coronavirus-Fälle. Gestern waren es noch 101 Fälle. Die Kapazitäten für die Untersuchung von Proben auf das Virus beim Institut für Hygiene und Infektionsschutz beim Landesuntersuchungsamt wurden erhöht. Aktuell können dort nach Ministeriumsangaben täglich 120 Proben auf das Coronavirus untersucht werden.

+++ Coronakrise lähmt Kulturleben in Rheinland-Pfalz +++
14:00 Uhr

Mit der Einschränkung von Veranstaltungen wegen der Corona-Krise kommt auch das kulturelle Leben in Rheinland-Pfalz weitgehend zum Erliegen. Landesweit kündigten Theater an, ihren Spielbetrieb vorübergehend einzustellen. Das Staatstheater Mainz und das Theater im Pfalzbau in Ludwigshafen teilten mit, das gelte zunächst "bis auf Weiteres". Das Pfalztheater Kaiserslautern strich seine Vorstellungen bis zum 19. April, die Theater Koblenz und Trier bis zum 20. April.

+++ Vorbereitungen für Testcenter in Zweibrücken +++
13:15 Uhr

Das Nardini-Klinikum in Zweibrücken wird ab Montag eine eigene Ambulanz für Corona-Verdachtsfälle eröffnen. Nach Angaben der Stadtverwaltung wurden auf dem Parkplatz des Krankenhauses ein Untersuchungs-Container sowie ein Warte-Zelt aufgebaut. Auch der Kaiserslauterer Landrat Ralf Leßmeister kündigte für Stadt und Landkreis ein solches Testcenter an. Es soll bis Mitte nächster Woche wohl im Stadtteil Erfenbach errichtet werden.

+++ Defender-Übung wegen Corona unterbrochen +++
12:30 Uhr

Die Militärübung "Defender Europe 20" wird nach Angaben der Bundeswehr unterbrochen. Die US-Truppenbewegungen seien aufgrund des Coronavirus ausgesetzt, weil derzeit keine weiteren Soldaten nach Deutschland eingeflogen werden. Eigentlich koordiniert die Panzer-Kaserne in Kaiserslautern die Logistik der Defender-Übung. Insgesamt sollten etwa 20.000 Soldaten bis Mai nach Europa verlegt werden.

+++ Ab Montag vielerorts Notbetreuung für Kinder +++
11:00 Uhr

Angesichts der Schließung von Schulen und Kitas ab Montag werden vielerorts Notbetreuungen für Kinder eingerichtet. Sie richten sich vor allem an Eltern, die in Berufen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Versorgung tätig sind und keine alternative Betreuung finden. Dazu zählen Mitarbeiter im Gesundheitswesen und in der Pflege, bei Polizei und Feuerwehr oder bei Ordnungsbehörden. In Trier etwa werde die Notbetreuung von Kliniken und der Stadt eingerichtet, hieß es. In Ludwigshafen bietet die Stadt diese mit freien Trägern in den städtischen Kitas an. Andere Städte müssen die Notbetreuung zunächst noch planen und organisieren. Daher blieben zum Beispiel in Speyer am Montag alle Einrichtungen noch komplett zu, teilte die Stadt am Samstag mit.

+++ Verband: Hunderte Klassenfahrten in Jugendherbergen abgesagt +++
09:45 Uhr

Die Coronakrise trifft auch die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz hart: Mit den Schließungen der Schulen seien mehrere hundert Klassenfahrten abgesagt worden, sagte der Vorstandsvorsitzende der Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland, Jacob Geditz, am Samstag. "Das ist für uns ein Riesenproblem. Die Einnahmen brechen weg." Eigentlich sei vor und nach Ostern für die Jugendherbergen Hauptsaison. Die jetzige Situation gefährde deren Bestand und Existenz.

+++ Corona-Informationsportal der Landesregierung +++
09:30 Uhr

Die Landesregierung informiert auf der Internetseite http://www.corona.rlp.de über das Coronavirus und die Folgen der Ausbreitung.

+++ Erster Corona-Toter in Luxemburg +++
09:15 Uhr

In Luxemburg gibt es einen ersten Corona-Todesfall. Eine 94-jährige Person sei an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben, teilte die luxemburgische Regierung mit. Der Fall zeige, dass vor allem ältere Menschen besonders geschützt werden müssten.

+++ IHK: Wirtschaftliche Auswirkungen von Corona enorm +++
08:45 Uhr

Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben wegen der Corona-Krise enorme wirtschaftliche Einbußen, teilweise bis zu 100 Prozent. Das hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) in einer Blitzumfrage erhoben. Besonders Messebauer, Hotels, Gastronomie und Schausteller sind demnach betroffen. Für Messebauer in der Region Rheinhessen etwa geht die Auftragslage gegen null - nicht zuletzt wegen der Absage der Rheinland-Pfalz-Ausstellung. In allen Branchen fielen laut IHK im Schnitt die Hälfte der Umsätze aus. Der Verband des Hotel- und Gastgewerbes Dehoga spricht ebenfalls von einer verheerenden Situation. Viele Tische und Hotelbetten in Mainz blieben leer.

+++ Verstärkte Kontrollen an der Grenze zum Elsass +++
07:00 Uhr

Beamte der Bundespolizei werden am Wochenende an der südpfälzischen Grenze zum Elsass verstärkt patrouillieren. Hintergrund ist, dass die französische Region inzwischen zum Corona-Risikogebiet erklärt wurde. Laut einem Sprecher handelt es sich dabei jedoch nicht um Grenzkontrollen. Die Beamten würden lediglich nach Reisenden suchen, die einen kranken oder fiebrigen Eindruck machten. Von ihnen würden die Personalien ermittelt und an das Gesundheitsamt Landau weitergeleitet. Die Mitarbeiter des Gesundheitsamts setzen sich dann nach Angaben eines Sprechers der Stadt Landau mit den Reisenden in Verbindung und geben Anweisungen, wie sie sich verhalten müssen.

Freitag (13. März)

+++ Die wichtigsten Infos zu den Schulschließungen zusammengefasst +++
21:45 Uhr

  • Ab Montag, 16. März, werden alle Schulen und Kindergärten bis zum Ende der rheinland-pfälzischen Osterferien am 17. April geschlossen
  • Wenn es keine anderen Betreuungsmöglichkeiten gibt, wird eine Notbetreuung gewährleistet.
  • Förderschulen für besonders beeinträchtigte Schüler werden nicht geschlossen
  • Lehrkräfte müssen weiterhin ihrer Dienstpflicht nachkommen. 
  • Am Montag wird an allen Schulen die Notfallbetreuung geplant.
  • Abitur- und alle anderen Abschlussprüfungen werden durchgeführt - aber je nach Lage möglicherweise eine Woche später als geplant.
  • Die Schülerinnen und Schüler müssen mit Lernmaterial zum Selbststudium versorgt werden.
  • Auch in Kitas werden Notbetreuungen angeboten.

+++ Mediziner beklagen Rückgang an Blutspenden durch Corona-Krise +++
20:30 Uhr

Durch die Coronavirus-Krise kommt es derzeit offenbar zu Engpässen bei Blutspenden. Dabei geht der Besuch eines Blutspendetermins nicht mit einem erhöhten Risiko für eine Corona-Ansteckung einher, sagen Experten.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen RP

+++ Ministerpräsidentin wendet sich an Rheinland-Pfälzer +++
19:45 Uhr

Dauer

+++ Mit Drive-in-Testzentren gegen den Coronavirus +++
19:15 Uhr

Für die Erkennung von Coronavirus-Patienten entstehen in Rheinland-Pfalz sogenannte Drive-in-Testzentren. Das Angebot wird im Rhein-Lahn-Kreis gut angenommen.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
18:00 Uhr
Sender
SWR Fernsehen RP

+++ Polizei warnt vor Corona-Betrugsmasche mit Atemschutzmasken +++
18:30 Uhr

Ein Senior aus dem Kreis Kaiserslautern hat im Internet für rund 100 Euro Atemschutzmasken bestellt - und ist dabei wohl auf einen Betrüger hereingefallen. Der 71-Jährige aus Enkenbach-Alsenborn hatte das Geld Anfang des Monats überwiesen, war aber immer wieder vertröstet worden. Daraufhin schöpfte er Verdacht und zeigte den mutmaßlichen Betrüger bei den Beamten an.

+++ Pensionierte Ärzte und Medizinstudierenden sollen helfen +++
18:00 Uhr

Die Gesundheitsämter der Kommunen benötigen im Kampf gegen den Coronavirus dringend personelle Unterstützung. Das Ministerium habe deshalb zusammen mit der Landesärztekammer pensionierte Ärzte angeschrieben, sagte Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler (SPD) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). "Des Weiteren läuft eine Ausschreibung zur Gewinnung von fortgeschrittenen Medizinstudierenden zwecks Unterstützung, beispielsweise bei den diversen Hotlines", so Bätzing-Lichtenthäler.

+++ Bestimmte Berufsgruppen mit Anspruch auf Betreuung +++
17:15 Uhr

Menschen, die in ihren Berufen gebraucht werden, sei es im medizinischen Feld oder beim Lebensmittelverkauf, haben Anspruch auf die Notfallbetreuung, so Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD).

+++ Notbetrieb in Schulen und Kitas +++
17:00 Uhr

In Schulen und Kitas soll es auch während der Schließung wegen des Coronavirus' einen Notbetrieb geben, teilte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) mit. Das gelte für alle Schulen und Kitas, die nicht durch Einzelverfügungen bereits geschlossen wurden.

Für Schulen gelte außerdem, dass die Lehrkräfte weiterhin dienstverpflichtet sind und auch zur Anwesenheit verpflichtet sind. Das heißt, Lehrerinnen und Lehrer gehen am Montag ganz regulär weiterhin in ihre Schulen. Diejenigen, die auf Grund einer Vorerkrankung gefährdet sind, sollen nach Rücksprache nicht am Arbeitsplatz erscheinen.

+++ Mainzer Gutenberg-Marathon fällt aus +++
16:00 Uhr

Die Stadt Mainz hat nun wegen des Coronavirus auch den Gutenberg-Marathon abgesagt. Das hat der Verwaltungsstab beschlossen. Zudem werden alle städtischen Verwaltungsgebäude für den Publikumsverkehr geschlossen. Nur in dringenden Fällen sei, mit vorheriger telefonischer Absprache, eine Terminvereinbarung möglich, heißt es in einer Mitteilung.

+++ Auch im Bistum Mainz keine Gottesdienste mehr +++
15:45 Uhr

Das Bistum Mainz hat wegen des Coronavirus alle Gottesdienste bis zum 27. März abgesagt. In einer Mitteilung heißt es, auch alle weiteren Veranstaltungen sowie Versammlungen und Zusammenkünfte von Gruppen, Gremien und Kreisen in den Pfarreien fänden nicht statt. Geschlossen ist auch der Mainzer Dom, nur die Gotthard-Kapelle bleibt für das persönliche Gebet offen.

+++ Bistum Trier sagt ebenfalls Gottesdienste ab +++
14.30 Uhr

Das Bistum Trier hat alle Gottesdienste ab Samstag abgesagt. Nach Angaben des Bistums gilt die Regelung bis auf weiteres - mindestens aber bis Ende März. Darunter fallen auch Taufen, Hochzeiten, Erstkommunionsfeiern und Firmungen. Auch Tagungen oder Wallfahrten werden in der Katholischen Kirche nicht stattfinden.

+++ Landesregierung will Veranstaltungen mit mehr als 75 Teilnehmern verbieten +++
14.15 Uhr

Nach SWR-Informationen plant die rheinland-pfälzische Landesregierung, Veranstaltungen mit mehr als 75 Teilnehmern zu verbieten. Veranstaltungen mit weniger Teilnehmern sollen nur stattfinden, wenn sie zwingend erforderlich sind. Zur Stunde trifft sich die Landesregierung zu einer Sondersitzung.

+++ Eil: Schulen in Rheinland-Pfalz bis Mitte April geschlossen +++
14:03 Uhr

Die Schulen und Kitas in Rheinland-Pfalz bleiben ab Montag wegen des Coronavirus bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Das hat das rheinland-pfälzische Bildungsministerium am frühen Nachmittag mitgeteilt. Die ab Montag geplanten Prüfungen für das mündliche Abitur würden erst in der Woche ab dem 23. März 2020 stattfinden, so das Ministerium in einer Mitteilung.

+++ Der SWR überträgt die Pk mit Malu Dreyer zu bevorstehenden Schul- und Kitaschließungen live um 16.30 Uhr +++
13.45 Uhr

+++ Bistum Speyer sagt Gottesdienste ab +++
13:15 Uhr

Das Bistum Speyer stellt sämtliche Gottesdienste mit sofortiger Wirkung ein. Die Regelung gelte zunächst bis zum 31. März 2020, hieß es am Freitag. Das Bistum will bekanntgeben, ob Gläubige den Gottesdienst etwa via Fernsehen, Radio oder Internet mitfeiern können. Eine Entscheidung über die Kar- und Ostertage im April soll später getroffen werden. Die Kirchen sollten nach Möglichkeit für das persönliche Gebet geöffnet bleiben. Auch sämtliche pfarrliche Veranstaltungen wie Gruppentreffen mit Erstkommunionkindern würden abgesagt.

+++ Hunderte Opelaner im Homeoffice +++
12:30 Uhr

Opel hat nach einer Coronavirus-Infektion in der Belegschaft Hunderte Mitarbeiter vorübergehend ins Homeoffice geschickt. Am Standort Rüsselsheim sei ein Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Es handele sich um Mitarbeiter in der Verwaltung, die Produktion sei nicht betroffen.

+++ Landtag verkürzt Sitzungswoche +++
12:00 Uhr

Die für die kommende Woche geplante dreitägige Sitzung des rheinland-pfälzischen Landtags soll auf eine einzige, rund zweistündige Sitzung am Mittwoch beschränkt werden. Auf der stark zusammengestrichenen Tagesordnung bleibt eine Regierungserklärung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) zur Epidemie. Auch über Gesetze, die in zweiter Lesung verabschiedet werden sollen, werde das Parlament abstimmen, teilte Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD) am Freitag mit.

+++ Bistum Mainz äußert sich am Nachmittag zum Thema Gottesdienste +++
11:45 Uhr

+++ Eil: Landesregierung will Schulen ab Montag schließen +++
10:39 Uhr

Auch Rheinland-Pfalz wird seine Schulen und Kitas nach SWR-Informationen von Montag an schließen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Ministerpräsidentin Dreyer hat für den Nachmittag zu einer Sondersitzung des Kabinetts eingeladen, auf der der Beschluss gefasst werden soll. Die mündlichen Abiturprüfungen, die am Montag in Rheinland-Pfalz beginnen, sollen stattfinden. Auch auf die staatlichen Hochschulen wirkt sich die Corona Krise aus. Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministeriums verschiebt sich der Start des Sommersemesters voraussichtlich auf den 20. April.

+++ Sondersitzung der Regierung +++
10:00 Uhr

In Mainz kommt nach SWR-Informationen um 14 Uhr das Landeskabinett zu einer Sondersitzung zusammen. Es gehe um eine Reaktion auf die Corona-Krise.

+++ Landmaschinenhersteller will Produktion drosseln +++
09:30 Uhr

Der Landmaschinenhersteller John Deere lässt in seinem Zweibrücker Werk seine französischen Mitarbeiter zu Hause. Während 35 Angestellte von zu Hause aus arbeiten können, fehlen über 90 technische Mitarbeiter in der Produktion, so ein Sprecher. Daher werde John Deere die Produktion von Mähdreschern und Feldhäckslern wahrscheinlich drosseln.

+++ Lehrerverband fordert Schließung aller Schulen im Land +++
09:15 Uhr

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) hat die Schließung aller Schulen in Rheinland-Pfalz gefordert, um die Ausbreitung der Coronavirus-Epidemie einzudämmen. Der Landesvorsitzende Gerhard Bold appellierte an Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD): "Handeln Sie verantwortungsvoll und schließen Sie präventiv alle Schulen, um dem Virus Räume zu entziehen, sich ungehindert und noch schneller ausbreiten zu können!" In Rheinland-Pfalz sind zur Zeit zwölf Schulen wegen konkreter Infektionen geschlossen.

+++ Landtag soll Sitzungswoche verkürzen +++
09:00 Uhr

Wegen des Coronavirus wird der rheinland-pfälzische Landtag in der kommenden Woche voraussichtlich nur an einem Tag zusammenkommen. Das hat die Grünen-Fraktion dem SWR mitgeteilt. Ursprünglich sollte die Sitzung an drei Tagen stattfinden. Demnach würde die Sitzung des Landtags am Mittwochnachmittag stattfinden. Auf dem Programm stünden neben einer Regierungserklärung zum Coronavirus nur noch Gesetzesinitiativen. Ein Sprecher der Landtagsverwaltung bestätigte, dass es entsprechende Gespräche gebe. Am Vormittag solle entschieden werden.

+++ Treffen von Ministern und Vertretern der Gesundheitsämter im Land +++
07:45 Uhr

Bundesinnenminister Roger Lewentz (SPD) und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) kommen heute mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände und der Gesundheitsämter im Land zusammen. Es geht voraussichtlich um den Umgang mit Veranstaltungen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Donnerstag die Bevölkerung wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus dazu aufgerufen, auf Sozialkontakte weitgehend zu verzichten. Auch "alle nicht notwendigen" Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmern sollten demnach abgesagt werden.

+++ Krisenstab und getrenntes Mittagessen bei Schott +++
06:15 Uhr

Große Unternehmen haben wegen des Corona-Virus ihre internen Abläufe angepasst. Der Mainzer Spezialglas-Hersteller Schott hat zum Beispiel einen betriebsinternen Krisenstab gegründet. Neben den üblichen Hygienemaßnahmen wurde die Zahl der Tische in der Kantine reduziert und die Mitarbeiter essen im Schichtbetrieb – Verwaltungs- und Produktionsmitarbeiter voneinander getrennt. Sollte die Produktion wegen zu vieler kranker Mitarbeiter nicht weiter gehen können, könnte das Schott Millionen Kosten.

+++ Saarland schließt Schulen und Kitas+++
01:00 Uhr

Das benachbarte Bundesland Saarland hat in der Nacht die Schließung aller Schulen und Kindertageseinrichtungen ab Montag bekannt gegeben. Wegen seiner Grenznähe zu Frankreich und Luxemburg stehe das Land vor besonderen Herausforderungen, sagte Ministerpräsident Tobias Hans. Auch in Bayern bleiben ab kommender Woche alle Schulen bis zum 6. April geschlossen.

Donnerstag (12. März)

+++ Kultusminster schließen Schulschließungen nicht aus +++

Die Kultusminister der Bundesländer schließen eine flächendeckende Schließung von Schulen und Kitas wegen des Coronavirus nicht aus. Das sagte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin und Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, Stefanie Hubig (SPD). Letztlich hänge dies aber von den Bewertungen des Robert-Koch-Instituts ab. Die Kultusminister empfehlen jedoch, den Schulbetrieb stark herunterzufahren.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen RP

+++ Klinikum Hetzelstift nimmt wieder Patienten auf +++

Der Notbetrieb des Klinikums Hetzelstift in Neustadt ist seit dem Donnerstagmittag beendet. Das Krankenhaus nimmt wieder Patienten auf. Die Notaufnahme ist wieder geöffnet, planbare Operationen werden nach Klinikangaben weiterhin zumindest bis morgen verschoben. 30 Ärzte und Pfleger befinden sich derzeit wegen Coronavirus-Verdachts in häuslicher Quarantäne.

+++ Ab Samstag öffnen Busse in Mainz nur noch die Hintertür +++

Wegen des Coronavirus' bleiben ab Samstag die vorderen Türen von Bussen in Mainz geschlossen. Auch Tickets können nicht mehr beim Fahrer gekauft werden. Das Fahrpersonal soll durch die Maßnahme geschützt werden, teilte die Mainzer Verkehrsgesellschaft mit. Dieselbe Regelung gilt nach Angaben der Verkehrsgesellschaft ESWE ab Montag auch in Wiesbaden.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen RP

+++ Zahl der bestätigten Fälle steigt auf 52 +++

In Rheinland-Pfalz gibt es inzwischen 52 bestätigte Corona-Fälle. Gestern waren es nach offiziellen Angaben noch 29 Fälle. Das teilte Bätzing-Lichtenthäler bei einer Pressekonferenz mit. Außerdem stellte sie Empfehlungen für besonders gefährdete Personengruppen wie ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen vor.

+++ In Worms nun alle Schulen und Kitas geschlossen +++

Der Wormser Oberbürgermeister Adolf Kissel (CDU) sagte am Donnerstagmittag, dass bis zum Wochenende wegen eines Corona-Falls alle Schulen und Kitas geschlossen bleiben. Dann werde neu entschieden. Über Nacht war in Worms zuvor ein Schulzentrum geschlossen worden. 

+++ Ministerin: Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne meiden +++

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) ruft Menschen zur Vorsicht auf, die beruflich ins Elsass, nach Lothringen oder in die Champagne-Ardenne pendeln. Das Robert-Koch-Institut stufte das Gebiet als Risikogebiet im Kampf gegen Corona ein. Bätzing-Lichtenthäler sagte, Arbeitnehmer, die in den betroffenen Gebiet arbeiten, sollten bis auf weiteres von zu Hause aus arbeiten. Ebenso sollten Menschen, die in dem Risikogebiet wohnen, möglichst nicht nach Rheinland-Pfalz kommen.

+++ Gesundheitsamt Trier mahnt Prostituierte zur Vorsicht +++

Das Gesundheitsamt Trier forderte Prostituierte in Trier und Umgebung auf, besonders vorsichtig gegenüber Freiern aus Risikogebieten zu sein. Wie ein Sprecher der Behörde mitteilte, gelte dies insbesondere, weil nun auch das französische Grenzgebiet betroffen sei. In Frankreich, Belgien, Luxemburg sind Bordelle nicht üblich bzw. verboten. Aufgrund seiner geographischen Nähe wird Trier von Freiern aus diesen Ländern verstärkt aufgesucht.

+++ Hubig: Abitur soll trotz Corona stattfinden +++

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz, Stefanie Hubig (SPD), hat bekräftigt, dass die bevorstehenden Abitur-Prüfungen trotz der Corona-Krise stattfinden sollen. Hubig sagte SWR Aktuell, in Rheinland-Pfalz würden die mündlichen Prüfungen vom 16. bis 25. März planmäßig abgehalten: „Dort, wo Schulen geschlossen sind und sie das Abitur verschieben müssen, muss es einfach nachgeholt werden. Wir sind auch da ganz eng in Abstimmung mit den Schulen.“

Das ganze Interview mit Stefanie Hubig zum Nachhören:

Dauer

+++ Schüler positiv getestet - Schulzentrum in Worms geschlossen +++

Nach dem positiven Testergebnis auf das Coronavirus bei einem Schüler ist ein Schulzentrum in Worms mit rund 4.500 Schülern geschlossen worden. Der Schüler besuche das Gauß-Gymnasium, teilte die Stadt Worms mit. Aus diesem Grund habe ein städtischer Krisenstab noch am frühen Donnerstagmorgen entschieden, das Schulzentrum, in dem das Gauß-Gymnasium liege, bis zum 20. März vorsorglich zu schließen. Die Mitschüler in der Klasse des Jungen werden nun vom Gesundheitsamt untersucht.

Mittwoch (11. März)

+++ Mit dem SWR-Newsletter auf dem Laufenden bleiben +++

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+++ Notbetrieb im Hetzelstift in Neustadt/Weinstraße +++

In Neustadt an der Weinstraße ist das örtliche Hetzelstift-Krankenhaus für 24 Stunden auf Notbetrieb heruntergefahren worden. Das Krankenhaus teilte mit, ein Mitarbeiter habe sich mit dem Coronavirus infiziert. 30 Mitarbeiter, die Kontakt zu ihm hatten, müssten deshalb in häuslicher Quarantäne bleiben. Geplante Operationen seien abgesagt, Besuche nur in Ausnahmefällen möglich.

+++ Mainz verbietet Versammlungen mit mehr als 1.000 Menschen +++

Ab Donnerstag werden auch in der Landeshauptstadt Mainz alle Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern verboten. Davon betroffen seien unter anderem die Bundesliga-Heimspiele des FSV Mainz 05, das "Mainzer Marktfrühstück" und das Volksfest "Mainzer Rheinfrühling", kündigte Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) an. Zudem werde das Gutenberg-Museum geschlossen. Ob das Mainzer Staatstheater weiter geöffnet bleibt, solle eine noch zu erstellende Risikoanalyse zeigen.

+++ Ludwigshafen schließt öffentliche Einrichtungen +++

Die Stadt Ludwigshafen schließt wegen des Coronavirus ab Donnerstag eine ganze Reihe von Einrichtungen. Sporthallen, Bäder, Bibliotheken, Museen und Theater blieben geschlossen, teilte die Stadtverwaltung mit. Auch eine Kindertagesstätte bleibe wegen eines Verdachtsfalls zu.

+++ Zahl der registrierten Fälle steigt auf 29 +++

In Rheinland-Pfalz gibt es vier weitere bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit steigt die Zahl landesweit auf 29 Fälle. Die Betroffenen zeigten unterschiedliche Symptome, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwochmittag mit. Aktuell sei aber niemand schwerwiegend erkrankt.

+++ Rheinland-Pfalz-Ausstellung wird verschoben +++

Die Rheinland-Pfalz-Ausstellung, die in gut drei Wochen auf dem Messegelände in Mainz-Hechtsheim stattfinden sollte, wird wegen des Coronavirus verschoben. Nach Angaben der Messeleitung soll die Verbraucherausstellung nun im Sommer stattfinden.

+++ CDU-Landtagsvorsitzender Baldauf für virtuelle Klassenzimmer +++

Wenn Schulen wegen des Coronavirus geschlossen werden, soll in Bayern vermehrt in sogenannten virtuellen Klassenzimmern unterrichtet werden. Diese Vorkehrungen brauche man auch in Rheinland-Pfalz, fordert Christian Baldauf (CDU). Die Landesregierung müsse dazu die Voraussetzungen schaffen und die Schulen bestmöglich unterstützen.

+++ Aktuelle Vorsorgemaßnahmen des Landtags +++

Der rheinland-pfälzische Landtag hat weitergehende Maßnahmen ergriffen, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. "Hierzu zählt insbesondere, dass wir ab sofort alle Besuchergruppen abgesagt haben", sagt Landtagspräsident Hendrik Hering. Dies gelte vorerst bis zum 19. April. Auch alle geplanten Veranstaltungen des Landtags seien abgesagt oder verschoben worden. Die Ausschusssitzungen und die Plenarsitzung in der kommenden Woche könnten jedoch stattfinden.

+++ Wissing lockert Sonntagsfahrverbot für Lkw +++

In Rheinland-Pfalz und Hessen wird das Sonntagsfahrverbot für Lkw gelockert. Damit soll die Belieferung der Supermärkte und Drogerien mit Hygieneartikeln und haltbaren Lebensmitteln sichergestellt werden, teilt das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium mit. Die Lockerung soll ab sofort bis Ende Mai gelten.

+++ SWR-Bürgertalk zum Coronavirus im Livestream +++

Am Mittwochabend war das Coronavirus Thema im SWR Bürgertalk "mal ehrlich". Moderator Florian Weber sprach mit Betroffenen, Experten und der Politik. Hier können Sie sich die Sendung anschauen: "mal ehrlich...wie gefährlich ist Corona?"

+++ Rheinland-Pfalz-Tag in Andernach abgesagt +++

Der Rheinland-Pfalz-Tag 2020 in Andernach wird abgesagt. Das Landesfest sollte vom 19. bis 21. Juni stattfinden. Alle Kräfte seien im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus gebunden.

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16:00 Uhr
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SWR Fernsehen RP

+++ Stadt Trier untersagt Großveranstaltungen bis Ende April +++

Die Stadt Trier untersagt Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern bis Ende April. Von der Absage betroffen sind mehrere Konzerte in der Arena Trier und der Europahalle. Auch der für den 29. März geplante verkaufsoffene Sonntag wurde abgesagt, weil er auch überregional viele Besucher anzieht.

+++ Landkreistag fordert Verbot statt Empfehlungen +++

Der rheinland-pfälzische Landkreistag fordert die Landesregierung auf, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern zu verbieten. Die Landesregierung hatte wegen des Coronavirus am Dienstag lediglich empfohlen, solche Veranstaltungen abzusagen.

+++ Hausbesuche in der Pfalz +++

Die Kassenärztliche Vereinigung bietet ab sofort in der Pfalz einen Hausbesuchsdienst für Corona-Tests an. Dabei können Menschen, die nicht mobil sind, sich von Ärzten in Schutzkleidung zu Hause auf das Virus testen lassen.

+++ Uni Mainz verlängert Einschreibefristen teilweise +++

An der Universität in Mainz ist bei bestimmten Studiengängen eine Verlängerung der Einschreibefrist für das Sommersemester möglich. Das teilte die Universität dem SWR mit. Da die Abiturzeugnisse wegen des Coronavirus in Ausnahmefällen später vergeben werden dürfen, will die Universität in Einzelfällen bei zulassungsfreien Studiengängen die Frist über den 6. April verlängern.

+++ Stadt Wörth schließt alle städtischen Hallen +++

Die Stadt Wörth schließt wegen des Coronavirus bis auf weiteres alle städtischen Hallen und Veranstaltungsräume. Betroffen sind alle acht Hallen sowie zahlreiche Veranstaltungs- und Seminarräume im Stadtgebiet. Theater- oder Konzertaufführungen, aber auch beispielsweise Hochzeitsfeiern in von der Stadt gemieteten Räumen sollen ausfallen. Sportveranstaltungen in Hallen dürften vorerst nur ohne Publikum stattfinden. Training und Schulsport dagegen könnten uneingeschränkt durchgeführt werden.

+++ Öffnungszeiten der Fieberambulanzen Mayen und Koblenz +++

In den Fieberambulanzen in Koblenz und Mayen sind am Dienstag die ersten Patienten getestet worden. Die Öffnungszeiten der Einrichtungen sind in Koblenz von Montag bis Sonntag von 8 bis 17.30 Uhr, in Mayen jeweils von 10 bis 15 Uhr.

+++ Wissing: "Veranstalter sollten Risiko selbst einschätzen" +++

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) hat sich gegen eine generelle Absage von Großveranstaltungen in Rheinland-Pfalz wegen der Ausbreitung des Coronavirus ausgesprochen. Dem SWR sagte er, man müsse an die Veranstalter und Besucher der Veranstaltungen appellieren, eigene Risiko-Einschätzungen vorzunehmen.

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+++ Mannheimer Maimarkt fällt aus +++

Der Mannheimer Maimarkt fällt in diesem Jahr wegen des Coronavirus aus. Das bestätigte die Geschäftsleitung dem SWR. Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) hatte angekündigt, wegen der Corona-Infektionen Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern zu verbieten. Der Maimarkt ist die größte regionale Verbraucherausstellung in Deutschland mit jährlich 350.000 Besuchern.

Dienstag (10. März)

+++ Coronavirus-Fall im Rhein-Hunsrück-Kreis +++

Im Rhein-Hunsrück-Kreis gibt es den ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Nach Angaben einer Kreissprecherin handelt es sich um einen 24 Jahre alten Mann aus dem Hunsrück, der vor kurzem aus einem Italienurlaub zurückgekehrt sei. Der Mann zeige derzeit nur geringfügige Symptome der Corona-Erkrankung und habe einen stabilen Allgemeinzustand, so die Sprecherin.

Der Coronavirus-Fall im Rhein-Hunsrück-Kreis, sowie zwei Fälle im Landkreis Vulkaneifel und ein Fall im Landkreis Bad Kreuznach wurden bis Dienstagabend ausschließlich von den jeweiligen Kreisverwaltungen gemeldet. Das rheinland-pfälzische Sozialministerium hat die Fälle noch nicht in der Gesamtzahl aller Erkrankten im Land gelistet.

+++ Dreyer sagt wegen Coronakrise Bürgerempfang ab +++

Wegen der Coronavirus-Epidemie hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) ihren für Samstag geplanten Bürgerempfang in der Staatskanzlei abgesagt. Sie äußerte Bedauern über diesen Schritt und nannte als neuen Termin den 5. September.

+++ Wissing spricht mit Unternehmern über Coronavirus-Folgen +++

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) ist heute mit Unternehmern und Verbandsvertretern zusammengekommen, um über die Auswirkungen der Coronavirus-Infektionen zu sprechen. "Es besteht kein Grund zur Panik, wir sollten aber auch nicht einfach zusehen, dass die Verunsicherung im Zusammenhang mit den Corona-Infektionen auf die Wirtschaft und damit auf die Arbeitsplätze durchschlägt", sagte Minister.

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16:00 Uhr
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+++ Bundesligaspiel 1. FC Köln gegen Mainz 05 ohne Zuschauer +++

Das Bundesliga-Spiel des FSV Mainz 05 beim 1. FC Köln wird wegen des Coronavirus am Wochenende ohne Zuschauer ausgetragen. Dies teilte der Fußballclub aus Köln mit. 

+++ Neue Infektionen in Rheinland-Pfalz +++

Die Zahl der Infektionen in Rheinland-Pfalz steigt auf 25. Bei den am Dienstag vom Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz bestätigten Fällen handelt es sich um eine erkrankte Person im Landkreis Bernkastel-Wittlich, eine weitere Person im Landkreis Mayen-Koblenz und eine weitere Person in Neuwied

Derweil melden auch der Rhein-Hunsrück-Kreis, der Landkreis Vulkaneifel und der Landkreis Bad Kreuznach erste Infektionen. Das rheinland-pfälzische Sozialministerium hat die Fälle aber noch nicht in der Gesamtzahl aller Erkrankten im Land gelistet.

Bei einem Mann aus Langenlonsheim im Kreis Bad Kreuznach weisen auch seine Ehefrau und sein Sohn Symptome der Krankheit auf. Bei ihnen steht das Ergebnis aber noch aus. Weil der Sohn das Gymnasium am Römerkastell besucht, werde dieses vorsorglich geschlossen bleiben, so die Kreisverwaltung. Gleiches gelte für die benachbarte IGS Sophie-Sondhelm.

+++ Drive-in-Labor in Trier +++

Seit heute können sich Patienten in Trier in einem sogenannten Drive-In-Labor auf den Corona Virus untersuchen lassen. Ein Trierer Großlabor nimmt den Abstrich in seiner Tiefgarage beim Klinikum Mutterhaus. Patienten, die Symptome zeigen und aus einem Risikogebiet kommen oder mit einem infizierten Menschen Kontakt hatten, können sich von ihrem Arzt dorthin überweisen lassen. Dieser faxt die Überweisung zum Labor. Die Patienten kommen so mit niemandem im Kontakt.

+++ Land empfiehlt Absage von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern in geschlossenen Räumen +++

Die rheinland-pfälzische Landesregierung empfiehlt, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern in geschlossenen Räumen abzusagen. Ministerpräsidentin Dreyer sagte dem SWR, die Empfehlung gelte bis Ende April. Die 1.000 seien allerdings keine starre Grenze.

Die Stadt Ludwigshafen untersagt nun bereits bis auf Weiteres Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 1.000 erwarteten Teilnehmern. Das teilte die Stadt am Dienstag mit. Für alle anderen Veranstaltungen gelte, dass die Organisatoren sicherstellen und bestätigten müssten, die Veranstaltungen nach den Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts durchzuführen.

+++ Ryanair streicht Flüge von und nach Italien - Flughafen Hahn im Hunsrück betroffen +++

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair streicht ab Freitag alle internationalen Flüge von und nach Italien – und zwar vorläufig bis zum 8. April. Der Grund sei die Corona-Krise in Italien, teilte Ryanair mit. Von der Entscheidung ist auch der Flughafen Hahn in Rheinland-Pfalz betroffen, Ryanair bietet von hier aus normalerweise diverse Italienverbindungen an.

+++ Spitzengespräch des Wirtschaftsministerium +++

Die Bundesländer sind nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) stark betroffen von der Ausbreitung des Coronavirus. Das sagt er nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus den 16 Bundesländern. Laut Altmaier stehen mehrere Milliarden Euro zur Verfügung, um die ökonomischen Folgen abzufedern. Die Ausbreitung des Virus bereitet auch der rheinland-pfälzischen Wirtschaft Sorgen. In Mainz findet am Nachmittag ein Spitzengespräch des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums mit Wirtschaftsvertretern statt.

+++ Alle Bundesländer nun vom Virus betroffen +++

Vom Coronavirus-Ausbruch sind nun alle Bundesländer betroffen - auch Sachsen-Anhalt. Am Vormittag meldeten die Behörden hier vier Fälle. Am Morgen hatte das Sozialministerium in Magdeburg bestätigt, dass das Virus bei einem Mann aus Halle nachgewiesen wurde. Das Spiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Magdeburg muss ohne Zuschauer oder zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Es war für Samstag geplant. Der FCK stoppt zudem den Vorverkauf für alle weiteren Partien.

Insgesamt geht das Robert-Koch-Institut (RKI) nun von bundesweit gut 1.140 Erkrankten aus. Zwei Menschen sind an den Folgen der Ansteckung mit dem Virus gestorben. Der Chef des RKI forderte die Krankenhäuser auf, sich auf eine größere Zahl schwer erkrankter Patienten vorzubereiten.

+++ Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach (Kreis Mayen-Koblenz) länger geschlossen +++

Das Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach bleibt wegen des Coronavirus länger geschlossen als bisher geplant. Wie der Kreis Mayen-Koblenz mitteilt, öffnet die Schule bis zum 20. März nicht. Alle Lehrer und ein Teil der Schüler gelten als Kontaktperson einer erkrankten Lehrkraft und müssen deshalb 14 Tage in häuslicher Isolation bleiben, so das zuständige Gesundheitsamt. Die Behörden besprechen derzeit, wie die anstehenden mündlichen Abiturprüfungen verschoben werden. Die anderen Schulen des Schulzentrums in Andernach werden ihren Betrieb nach Angaben des Kreises am kommenden Freitag wieder aufnehmen.

+++ Firma in Ingelheim (Kreis Mainz-Bingen): Täglich 1.000 Tests +++

Der Labordienstleister Bioscientia untersucht derzeit täglich etwa 1.000 Corona-Tests. Auf seiner Internetseite hat das Unternehmen die häufigsten Fragen beantwortet. Zum Beispiel, welche Patienten sich an das Labor wenden dürfen.

+++ Coronavirus setzt Messebauern in der Region Trier zu +++

Das Trierer Unternehmen Pro Musik veranstaltet und organisiert im Jahr rund 1.500 Veranstaltungen. Doch wegen der Verunsicherung in Bezug auf das Coronavirus häufen sich derzeit die Absagen. Geschäftsführer Winfried Kornberg zufolge gibt es jetzt schon ein Minus von etwa 20 Prozent, man werde voraussichtlich Kurzarbeit anmelden müssen.

+++ Rheinhessen-Tag in Saulheim (Kreis Alzey-Worms) abgesagt +++

Der Rheinhessen-Tag in Saulheim Ende April ist wegen des Coronavirus vorsorglich abgesagt worden. Die Veranstalter wollen damit eigenen Aussagen zufolge vermeiden, dass es zu einer kurzfristigen Absage kommt.

+++ Stadt Landau sagt Großveranstaltungen ab +++

Die Stadt Landau und der Kreis Südliche Weinstraße haben sich dazu entschlossen, wegen des Coronavirus zwei Großveranstaltungen abzusagen: den Lätare-Umzug (22. März) und den Deutsch-Französischen Bauernmarkt samt Verkaufsoffenem Sonntag (29. März). Außerdem bitten sie auch private Veranstalter, die Notwendigkeit ihrer Termine zu überprüfen. Abgesagt wurde bereits der "Volksmusikabend Südtiroler Heimatsterne" (11. März), der verschoben werden soll, da Musiker aus dem Krisengebiet Südtirol in der Landauer Festhalle auftreten sollten.

Bereits am Wochenende hatte Gesundheitsminister Spahn auf Twitter dazu geraten, "Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern mit auf Weiteres abzusagen." Die bayrische Staatsregierung hat hierauf beispielsweise bereits reagiert und heute alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern bis einschließlich 19. April verboten.

Montag (9. März)

+++ Neue Infektionen +++

Die Zahl der Infektionen in Rheinland-Pfalz steigt auf 22 - drei mehr als am Sonntag. Bei den nun bestätigten Fällen handelt sich dem Gesundheitsministerium zufolge um drei Personen aus einer Familie im Kreis Mayen-Koblenz. Nach wie vor zeigen alle 22 Betroffenen unterschiedliche Symptome, aktuell sei keiner schwerwiegend erkrankt. "Das oberste Ziel der Landesregierung ist es, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen", sagt Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD).

+++ Gesundheitsministerium: Weitere Testcenter in Planung +++

Zusätzlich zu dem bereits am Wochenende in Neustadt eröffneten Testcenter sollen in Rheinland-Pfalz weitere "Fieberambulanzen" in entstehen. Die Vorbereitungen dafür liefen derzeit in Koblenz, Ludwigshafen und Mayen, wie das das Ministerium mitteilte. Sie sollen - nach telefonischer Anmeldung unter der Rufnummer 116117 - als erste Anlaufstelle für Patienten aus der Umgebung dienen, die Symptome wie Husten, Halsschmerzen oder Fieber aufweisen. Ziel dieser Maßnahme sei es, die Arztpraxen zu entlasten.

+++ 23 Schüler aus Bitburg in Quarantäne +++

Eine Schulklasse der Otto-Hahn-Realschule in Bitburg ist nach einer Skifreizeit in Südtirol in häuslicher Quarantäne. Südtirol gilt seit Freitag als Corona-Risikogebiet.

+++ Notfallplan für mündliches Abitur +++

Die Landesregierung hat einen Notfallplan ausgearbeitet, falls die Abiturprüfungen an einer Schule nicht stattfinden können. An G9-Gymnasien finden die mündlichen Prüfungen eigentlich vom 16. bis 25. März statt. Die Schüler sollen notfalls auch an anderen Orten getestet oder die Prüfung verschoben werden können. Rheinland- pfälzischen Schülern, die das Zeugnis verspätet erhalten, soll außerdem kein Nachteil beim Übergang zur Universität entstehen.

+++ Hochschule schließt +++

Die erste Hochschule in Rheinland-Pfalz hat ihren kompletten Campus geschlossen. Ein Student der privaten Wirtschaftshochschule WHU in Vallendar hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Bis einschließlich Freitag gibt es keine Lehrveranstaltungen.

Sonntag (8. März)

+++ Neue Infektionen +++

Die Zahl der Infektionen in Rheinland-Pfalz steigt auf 19. Zwei Fälle in Koblenz und Neustadt an der Weinstraße werden bekannt. Bei der infizierten Person in der Pfalz handelt es sich um einen Lehrer. Die Integrierte Gesamtschule Deidesheim bleibt auf Anweisung des Gesundheitsamts für eine Woche geschlossen. Auch die im gleichen Gebäude untergebrachte Grundschule bleibt zu.

+++ Schulen geschlossen +++

Wegen der Zunahme der Coronavirus-Infektionen wurden fünf weitere Schulen geschlossen. Wie lange die Schließung dauern soll, wurde zunächst nicht mitgeteilt:

  • Kurfürst-Salentin-Gymnasium Andernach
  • Bertha-von-Suttner-Gymnasium Andernach
  • Geschwister-Scholl-Realschule plus Andernach
  • Realschule plus St. Thomas Andernach
  • Grundschule Ehrenbreitstein Koblenz
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