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In verschiedenen Regionen in Rheinland-Pfalz startet heute ein neuer ärztlicher Bereitschaftsdienst für Hausbesuche. Das Pilotprojekt soll den Bereitschaftsdienst reformieren - unter anderem in Rheinhessen und an der Nahe.

Bisher gibt es zum Beispiel in Mainz, Worms und Alzey Bereitschaftspraxen. Dort werden abends, nachts und an Wochenenden akute Erkrankungen, jedoch keine lebensbedrohlichen Notfälle behandelt. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) kommen aber sehr wenig Patienten dort hin - so wenige, dass im Juli bereits die Praxen in Ingelheim, Kirn, Rockenhausen und Wissen geschlossen werden mussten.

Patienten sollen zentrale Nummer wählen

Seit Donnerstag erprobt die KV nun ein Pilotprojekt, das das bisherige System ersetzen könnte. Bei diesem rufen alle Patienten zuerst die zentrale Nummer 116117 an. Dann wird entschieden, ob sie in der Bereitschaftspraxis behandelt werden oder ob ein Arzt einen Hausbesuch macht. Das Projekt startet zunächst in den Kreisen Mainz-Bingen, Alzey-Worms, Donnersberg, Bad Kreuznach sowie in der Stadt Mainz.

Schnellere Hausbesuche Neuer ärztlicher Bereitschaftsdienst im Donnersbergkreis

Im Donnersbergkreis ist am Donnerstag ein ärztlicher Bereitschaftsdienst für Hausbesuche gestartet. Das Pilotprojekt soll Hausbesuche schneller möglich machen.  mehr...

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