Rheinland-Pfalz

Neue Übersicht über Beratungsstellen und Hilfe bei Übergriffen

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Die Landesregierung hat einen neuen Beratungskompass für Opfer von Diskriminierung online gestellt. Damit sollten Betroffene schnell und einfach "Unterstützung für ihre individuelle Notsituation" finden, teilte Familien- und Integrationsministerin Katharina Binz (Grüne) am Donnerstag mit - etwa nach Diskriminierungen am Arbeitsplatz oder bei der Wohnungssuche, rassistischen Übergriffen oder sexualisierter Gewalt. Solche Taten könnten traumatisierende Folgen haben und das Sicherheits- und Zugehörigkeitsgefühl verletzen, so Binz. "Der Bedarf ist da, wir wollen das Angebot sichtbarer machen."

Über die Internetseite https://beratungskompass-rlp.de/ sind rund 400 vom Ministerium überprüfte Adressen zu finden mit Hilfsangeboten, Notrufen oder Frauenhäusern. Wer in seinem Dorf noch keine Anlaufstelle finde, könne im Umkreis oder auf Landesebene ein Angebot entdecken. "Wir wollen mehr Menschen näherbringen, dass sie die Möglichkeit haben, Unterstützung zu bekommen", betonte Binz.

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