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Der Vorstoß von CDU-Spitzenkandidat Christian Baldauf, Vorschulen in Rheinland-Pfalz zu etablieren, stößt bei Gewerkschaften und Fachleuten überwiegend auf Skepsis.

Extra Vorschulgruppen widersprächen den allermeisten Kita-Konzepten, kritisiert der neu gegründete Verband der Kita-Fachkräfte. "Schulkindergärten, wie wir sie schon mal hatten, sind grandios gescheitert", erinnert auch Ingo Klein von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Rheinland-Pfalz (GEW). Statt "Testeritis" brauche es mehr Personal in den Kitas.

Verbindliche Deutschtests und Förderhilfen

"Den Grundgedanken unterstützen wir", sagt dagegen der stellvertretende Vorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) in Rheinland-Pfalz, Lars Lamowski. Über Einzelheiten müsse aber noch gesprochen werden.

Baldauf hatte angekündigt, er wolle im Falle eines Wahlsiegs am 14. März "Starterklassen" einrichten. Dies sei eine reguläre Vorschule im letzten Kindergartenjahr mit verbindlichen Deutschtests für alle Vorschulkinder und mit verpflichtenden Förderhilfen.

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