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Die Terminvergabe für die Corona-Schutzimpfungen in den 31 Impfzentren des Landes soll besser werden. Das hat Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) angekündigt. Die Impfzentren öffnen offiziell am Donnerstag. Rund 70.000 Menschen haben bislang einen Termin.

Die telefonische Erreichbarkeit werde von diesem Donnerstag an ausgeweitet und die Online-Terminvergabe beschleunigt, so Bätzing-Lichtenthäler (SPD).

Die Telefonnummer 0800 / 57 58 100 ist ab Donnerstag werktags von 7 bis 23 Uhr geschaltet. Am Wochenende ist die Nummer von 10 bis 18 Uhr erreichbar und damit jeweils zwei Stunden länger als bisher. Zugleich werde daran gearbeitet, die Gespräche an der Hotline noch effektiver und damit schneller zu machen, sagte Bätzing-Lichtenthäler. Möglicherweise werde es auch noch einmal personelle Verstärkung geben. Bislang arbeiteten bis zu 70 Menschen in dem Call-Center. Zudem soll das Anmeldeformular vereinfacht werden.

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Am Donnerstag öffnen die Impfzentren für Menschen über 80 Jahren und für Mitarbeiter von Heimen oder ambulanten Diensten, die häufig mit alten oder pflegebedürftigen Menschen zu tun haben. Alle, die sich über die Internetseite www.impftermin.rlp.de registriert hätten, bekämen bis Ende der Woche ihre Impftermine, sagte Philipp Kachel von der Impfdokumentation des Landes. Von nächster Woche an solle es dabei gar keine Zeitverzögerung mehr geben, also auch online direkt ein Termin vereinbart werden können.

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Mehr als 70.000 Impftermine vereinbart

Einen Tag vor der Öffnung der rheinland-pfälzischen Impfzentren für bestimmte Bevölkerungsgruppen sind bereits über 100.000 Impftermine registriert und zu einem großen Teil vergeben worden. Bei 72.500 Menschen seien die Termine für die Corona-Schutzimpfung bereits vereinbart worden, in 32.500 Fällen müssten die Impfwilligen den Termin noch bestätigen (Stand Mittwoch, 12 Uhr).

Mehr als 12.000 Menschen sind laut Ministerium bislang geimpft worden. Darunter sind 5.121 Bewohner und 4.595 Mitarbeiter aus Pflegeeinrichtungen sowie 2.620 Beschäftigte von Krankenhäusern. Ziel sei es, bis Mitte Februar 120.000 Erstimpfungen in den Impfzentren durchzuführen, so die Ministerin.

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Lieferung des Corona-Impfstoffs muss verlässlich sein

Dafür sei es allerdings zwingend notwendig, dass es vom Bund planbare und verlässliche Zusagen zu den Lieferungen weiteren Impfstoffs gebe, betonte der Impfkoordinator des Landes, Gesundheitsstaatssekretär Alexander Wilhelm (SPD). "Für das schnelle Impfen vieler Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer brauchen wir verlässlich eine entsprechend große und zeitnahe Zulieferung von Impfstoff." Derzeit hat das Land gut 68.000 Dosen des Biontech-Impfstoffs in drei Lieferungen erhalten. Die nächste Lieferung von gut 34.000 Dosen ist vom Bund für den 8. Januar angekündigt.

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Moderna-Impfstoff bringt kaum Veränderung

Von der am Mittwoch erfolgten EU-weiten Zulassung eines weiteren Corona-Impfstoffs erwartet die rheinland-pfälzische Landesregierung zunächst keine wesentliche Veränderung der Situation. Der neue Impfstoff des US-Herstellers Moderna werde in Europa nur in geringer Menge verfügbar sein. Für Rheinland-Pfalz seien nach dem vereinbarten Verteilungsschlüssel 90.000 Impfdosen im ersten Quartal vorgesehen, sagte Gesundheitsstaatssekretär Wilhelm. Nach den Plänen des Ministeriums soll der etwas einfacher zu handhabende Moderna-Impfstoff vorrangig bei älteren Menschen zum Einsatz kommen, die zu Hause leben, aber nicht mehr mobil sind. Der Moderna-Impfstoff gilt als ähnlich wirksam wie der von Biontech/Pfizer, muss aber nicht so stark gekühlt werden.

"Impfstart in anderen Bundesländern besser und reibungsloser"

Kritik kam vom CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl und Fraktionschef Christian Baldauf. Der Impfstart sei in anderen Bundesländer eindeutig besser und reibungsloser verlaufen. "Nach den vorliegenden Zahlen lag Rheinland-Pfalz mit Stand 5. Januar bei der Impfquote ledglich auf Platz 12 von 16 Bundesländern", so Baldauf. Zudem seien von den 68.750 zur Verfügung stehenden Impfdosen nur 12.336 verimpft worden. Das seien gerade einmal rund 18 Prozent. "Hier zeigt sich, dass das Problem nicht in fehlendem Impfstoff, sondern vielmehr in der mangelhaften Vorbereitung der Landesregierung liegt."

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