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Die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz ist im Zuge der Corona-Krise im August weiter gestiegen. Insgesamt waren 129.600 Menschen ohne Job und 200.300 in Kurzarbeit.

Das waren 900 arbeitslose Menschen oder 0,7 Prozent mehr als im Juli, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Dienstag mitteilte. Gegenüber dem August des Vorjahres stieg die Arbeitslosigkeit um 30,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag unverändert zum Vormonat bei 5,7 Prozent. Im August 2019 hatte sie 4,4 Prozent betragen.

In der Corona-Pandemie haben laut Regionaldirektion bislang 41.500 Betriebe im Land Kurzarbeit angemeldet, angegeben waren in diesen Anzeigen über 481.000 Beschäftigte. Das heißt aber nicht, dass in allen Firmen auch Kurzarbeit umgesetzt wurde. Nach den aktuellsten Hochrechnungen haben laut Regionaldirektion im Mai 25.200 Betriebe für 200.300 Mitarbeiter Kurzarbeit umgesetzt.

Tausende Ausbildungsstellen unbesetzt

Etwa 7.200 gemeldete Ausbildungsstellen waren den Angaben zufolge im August noch nicht vergeben, insbesondere als Verkäufer/in, zahnmedizinische/r Fachangestellte/r oder als Koch beziehungsweise Köchin. Dem stünden 4.700 Bewerber ohne Ausbildungsplatz gegenüber.

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