"Aktion Tagwerk" (Foto: SWR)

Etikettieren für "Aktion Tagwerk"

Ministerinnen und Schüler packen beim Traubensaft mit an

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Ministerinnen und Schüler etikettieren Flaschen mit Traubensaft - der ungewohnte Arbeitseinsatz in Mainz am Dienstag unterstützt die bundesweite "Aktion Tagwerk".

In diesem Jahr gibt es etwas zu feiern - die "Aktion Tagwerk" begeht ihr 20-jähriges Jubiläum. Deshalb gibt es in Mainz auch eine besondere Aktion.

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Jubiläums-Traubensaft für den guten Zweck

Einige Schülerinnen und Schüler verkorken, etikettieren und verpacken mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) in Mainz 500 Flaschen Jubiläums-Traubensaft - denn Dreyer ist bundesweite Schirmherrin der Aktion. Mit dabei sind auch die Ministerinnen Stefanie Hubig und Doris Ahnen (beide SPD). Der Lohn für die Arbeit wird für soziale Projekte in Afrika gespendet.

50.000 Kinder und Jugendliche packen mit an

Mit Arbeitseinsätzen von rund 50.000 Schülerinnen und Schülern in ganz Deutschland hat sich die Kinderhilfsorganisation "Aktion Tagwerk" zum Jubiläum neu aufgestellt. Bildungsministerin Hubig sagte, bundesweit wirkten 250 Schulen mit und brächten 500.000 Euro in die Spendenkasse.

Zum Aktionstag sind Schülerinnen und Schüler aufgerufen, sich für andere zu engagieren und Spenden zu sammeln. Wer nicht in Mainz Jubiläums-Saft etikettiert, arbeitet an diesem Tag in Kneipen, im Einzelhandel oder in Museen. Den Tagesverdienst spenden die Kinder und Jugendlichen für Bildungs-, Ernährungs- und Klimaschutzprojekte in Ruanda, Uganda und anderen Ländern.

Ernährung sichern und Hunger bekämpfen

Das neue Motto des Aktionstages heißt: "Dein Einsatz zeigt Wirkung". Kampagnenleiterin Katharina Hösler sagte, die Arbeitseinsätze würden im Unterricht begleitet. In diesem Jahr liege der Schwerpunkt darauf, Ernährung zu sichern und Hunger zu beenden. Dies habe mit dem Krieg in der Ukraine und der Verknappung von Getreide eine traurige Aktualität erhalten, so Finanzministerin Ahnen. Wieder sei der globale Süden besonders stark betroffen.

Nach Corona-Zwangspause nimmt Aktionstag Fahrt auf

"Ich bin froh, dass wir wieder zurück sind", sagte der Gründer der Kinderhilfsorganisation Human Help Network, Ewald Dietrich. Das Mitarbeiten als Kernidee der Aktion sei wegen der Pandemie zwei Jahre lang nicht möglich gewesen. Der Erlös geht unter anderem an ein Landwirtschaftsprojekt in Ruanda. In Uganda wird eine Kita mit Kindern von Geflüchteten sowie ein Projekt für die Ausbildung von Frauen gefördert.

Die Aktion will künftig auch junge Menschen in afrikanischen Ländern direkt mit Gleichaltrigen in Deutschland zusammenbringen, etwa über Videokonferenz im Unterricht. Die Kampagne "Aktion Tagwerk" hat in den vergangenen 20 Jahren mehrere Millionen Euro an Spenden gesammelt.

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