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Von Geschäften über Museen und Spielplätzen bis hin zum Sport: Die seit dem 20. April in Rheinland-Pfalz gelockerten Regelungen in der Corona-Krise werden erneut erweitert.

Wieder erlaubt seit Sonntag, 3. Mai

  • Spielplätze: Spielplätze in Rheinland-Pfalz dürfen wieder öffnen. Allerdings obliegt es den Kommunen, wann genau die Flächen wieder freigegeben werden.
  • Musikunterricht: Das Lehren von Instrumenten darf wieder aufgenommen werden. Dabei darf die Gruppengröße von drei Menschen (einschließlich des Lehrers) jedoch nicht überschritten werden.
  • Gottesdienste: Gottesdienstbesuche und religiöse Feste dürfen ebenfalls wieder stattfinden. Jedoch gibt es auch dort strenge Richtlinien: Chöre und Orchester sind verboten. Auf Singen sollte verzichtet werden. Gottesdienste in geschlossenen Räumen dürfen nicht mehr als 60 Minuten dauern.

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Wieder erlaubt seit Montag, 4. Mai

  • Einzelhandel: Alle Geschäfte, unabhängig ihrer Größe, dürfen ihre Türen wieder öffnen. Dennoch gilt die Maskenpflicht und eine Begrenzung der Menschen pro Quadratmeter.
  • Friseure und Fußpflege: Dem Wildwuchs kann ein Ende gesetzt werden. Die Mitarbeiter der Betriebe und die Kunden müssen aber Regeln befolgen.

Nach Zwangspause wegen Corona Großer Andrang bei Friseuren in Rheinland-Pfalz

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Wieder erlaubt ab Montag, 11. Mai

  • Museen und Galerien: Unter Auflagen dürfen spätestens am 11. Mai Museen und Galerien öffnen.

Verboten bleibt

  • Kontaktbeschränkungen: Menschen, die nicht zusammen leben, dürfen sich weiterhin nur zu zweit in der Öffentlichkeit bewegen. Der Mindestabstand von 1,5 Metern und die Hygieneregeln müssen eingehalten werden. Auch der Bußgeldkatalog bei Verstößen bleibt in Kraft.
  • Gastronomie, Freizeiteinrichtungen: Orte, an denen viele Menschen zusammenkommen können, bleiben geschlossen. Das umfasst Klubs, Bars, Restaurants und Sportplätze. Betroffen sind außerdem Freizeiteinrichtungen sowie Veranstaltungen wie Konzerte und Fußballspiele.
  • Kosmetik- und Tattoostudios: Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege bleiben weiterhin zu, ausgenommen Friseure und Fußpflege.
  • Großveranstaltungen: Alle Veranstaltungen, bei denen viele Menschen aufeinander treffen, bleiben bis zum 31. August verboten. Die genaue Definition, was unter diese Kategorie fällt, wird noch erarbeitet.
  • Fahrschulen: Der Führerschein muss weiterhin warten. Dazu zählen auch die Theorieprüfungen.
  • Urlaub: Der Betrieb von Hotels und Herbergen und die Zurverfügungstellung jeglicher Unterkünfte zu touristischen Zwecken ist verboten. Dies gilt auch für Wohnmobilstell- und Campingplätze.

Regelungen für Bildungseinrichtungen

  • Schulen, Hochschulen, Kindergärten: Es gibt eine stufenweise Wiedereröffnung der Schulen. In Rheinland-Pfalz starteten am 27. April die Schüler, die vor einem Abschluss stehen. Am 4. Mai folgten die Schüler, die kommendes Jahr einen Abschluss machen und die Grundschüler der vierten Klassen. Hygienestandards sind einzuhalten. An den Hochschulen und Universitäten finden die Sommersemester digital statt. Prüfungen werden vor Ort abgenommen und Einrichtungen, die eine Präsenz voraussetzen, wie Labore, sollen ebenfalls wieder geöffnet werden. Alle anderen Schüler und Studierenden sowie die Kindergartenkinder müssen weiter zuhause bleiben. Die Ausbildung in überbetrieblichen Ausbildungsstätten ist möglich.

Ausblick

Am 6. Mai treffen sich die Regierungschefs wieder, um über die Schulen und Kindertagesstätten zu sprechen. Die Kultusministerkonferenz soll bis dahin ein Konzept vorlegen. Außerdem wird es an diesem Termin um Sport und Großveranstaltungen gehen. Dazu gibt es das Vorhaben, die Situation der Gastronomie und der Hotellerie zu thematisieren.

Die Landesregierung erklärt in der Fünften Corona-Bekämpfungsverordnung im Detail die Verbote.

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