Mainz DRK: Zahl der Blutspender dürfte weiter zurückgehen

Angesichts der älter werdenden Gesellschaft sieht das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Probleme bei den Blutspenden auf sich zukommen. Die älteren Stammspender brächen zunehmend weg, sagte der Sprecher des DRK-Blutspendedienstes West. Neue Spender rückten nicht in dem Maße nach wie bisher und spendeten nicht so regelmäßig. Auch 2018 habe sich der leichte Rückgang der vergangenen Jahre fortgesetzt. In Rheinland-Pfalz und Saarland zusammen habe es etwas über 180.000 Blutspenden gegeben, rund vier Prozent weniger als im Vorjahr. Der Direktor der Transfusionszentrale an der Universitäts-Klinik in Mainz, Professor Walter Hitzler, sieht die Lage nicht ganz so schlimm: "Man darf das nicht dramatisieren, muss aber etwas dagegen tun."

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