Eine FeuerwehrfrauSymbolbild (Foto: picture-alliance / dpa, Symbolbild)

Kritik an Ausbildung und Finanzierung AfD fordert mehr Engagement für Feuerwehren

Nach Ansicht der AfD liegt bei den Feuerwehren in Rheinland-Pfalz einiges im Argen. AfD-Fraktionschef Uwe Junge sagte, die Landesregierung lasse vor allem die Freiwilligen Feuerwehren im Stich.

Es arbeiteten zu wenig Ausbilder an der Landesfeuerwehrschule in Koblenz. In der Beantwortung einer Anfrage der AfD-Fraktion räumte das Innenministerium unter anderem ein, dass es derzeit zu wenige Ausbilder gibt, die Feuerwehrleute für den Einsatz nach einem Angriff mit atomaren, biologischen oder chemischen Stoffen schulen können. AfD-Landes- und Fraktionschef Junge begrüßte, dass das Land deshalb im nächsten Haushalt neue Stellen in dem Bereich schaffen will.

Kritik an fehlender Transparenz bei Finanzen

Er forderte allerdings mehr Transparenz bei den Feuerwehrfinanzen des Landes. Für die Millionen, die das Land aus der Feuerschutzsteuer beziehe, gebe es teilweise keine genauen Angaben, wo das Geld genau lande.

Um das Nachwuchsproblem bei den Freiwilligen Feuerwehren anzugehen, müsse das Land außerdem eine große Werbekampagne zu dem Thema starten, forderte Junge.

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