Sicherheitskonzept in Rheinland-Pfalz Massive Polizeipräsenz an Fastnacht

Die Polizei soll bei den kommenden großen Fastnachtsumzügen mit großer Präsenz für Sicherheit sorgen. In Mainz und Trier wird es zudem ein Lkw-Fahrverbot geben.

Innenminister Roger Lewentz (SPD) kündigte an, dass die Bereitschaftspolizei mit insgesamt rund 1.000 Kräften die Beamten der Polizeipräsidien unterstützen werde.

Bei den großen Umzügen im Land seien an den Hauptzufahrtsrouten Betonpfeiler sowie Fahrzeuge als mobile Sperren vorgesehen. Das gilt etwa für Mainz, Trier, Wittlich, Dahn und Zweibrücken. An ausgewählten Plätzen setze die Polizei auf Videoüberwachung, sagte der SPD-Politiker weiter.

Auch Anreisewege werden überwacht

Auch plane die Polizei bei großen Umzügen Anlaufstellen, etwa für Opfer von Straftaten. Außerdem sei ein intensiver Austausch mit der Bundespolizei und der Polizei in Nachbarländern geplant, um die Anreisewege zu überwachen.

Fastnacht und Sicherheit (Foto: dpa Bildfunk)
Müllwagen als Straßenblockade an Fastnacht (Archivbild)

"Wir gehen aber davon aus, dass wir in Rheinland-Pfalz und in Deutschland unbeschwert Karneval feiern können", sagte der Innenminister bei der Vorstellung des Sicherheitskonzepts in Mainz. Weder dem Bundeskriminalamt noch dem Landeskriminalamt lägen konkrete Erkenntnisse auf geplante Anschläge vor.

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