Eine Familie sammelt Müll am Rheinufer (Foto: picture-alliance / Reportdienste, David Young/dpa)

Rund 50 Kommunen machen mit Freiwillige sammeln tonnenweise Müll am Rheinufer

Mehr als 20.000 Freiwillige, darunter auch Ministerpräsidentin Dreyer, haben an beiden Rheinufern tonnenweise Müll gesammelt. Etwa die Hälfte der Aufräum-Aktionen fand in Rheinland-Pfalz statt.

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Mit Müllsäcken, Handschuhen und Greifern räumten bei fast 200 Aktionen entlang des Flusses von der Quelle bis zur Mündung Freiwillige Abfall weg - etwa Glasflaschen, Windeln oder Plastiktüten. Insgesamt beteiligten sich einhundert Kommunen an der Aufräum-Aktion, 50 davon in Rheinland-Pfalz. Die Zahl der Teilnehmer hat sich nach Angaben der Initiative "Rhine Clean Up" im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

2018 hatten Helfer 100 Tonnen Müll weggeschafft. "So viel war es wohl auch dieses Jahr, der Müll ist aber viel kleinteiliger geworden", sagte der Sprecher. Das sei ein gutes Zeichen: "Das Rheinufer ist deutlich sauberer geworden." Jedes Jahr landen rund 1.000 Tonnen Müll über den Rhein in die Nordsee.

Dreyer und Höfken sammeln mit

Landesumweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) half in Vallendar bei Koblenz. Die Politikerin übernahm zusammen mit ihrer hessischen Amtskollegin Priska Hinz (Grüne) die Schirmherrschaft. Sie betonte, die Freiwilligen zeigten, wie wichtig es sei, Müll zu vermeiden, damit er nicht in die Flüsse gelangt. "Wir brauchen hier ein Umdenken."

In Mainz packte zudem die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) gemeinsam mit Stadtoberhaupt Michael Ebling (SPD) an. Der Müll müsse weniger werden. "Das ist unsere Verantwortung", sagte Dreyer.

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