Zahl der Wildunfälle zurückgegangen (Foto: dpa Bildfunk, dpa)

Rückgang um sechs Prozent Weniger Wildunfälle in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz hat es im vergangenen Jahr weniger Wildunfälle gegeben. Der Landesjagdverband weist aber darauf hin, dass die Gefahr nach der Zeitumstellung Ende März besonders hoch sei.

2018 seien mehr als 23.000 Wildunfälle im Land registriert worden, teilte der Landesjagdverband am Freitag mit - sechs Prozent weniger als im Jahr davor. Vor allem Rehe kamen den Angaben zufolge unter die Räder, rund 10.000 dieser Tiere starben bei Kollisionen mit Fahrzeugen. Der Jagdverband beruft sich bei den Zahlen auf die Verkehrsstatistik und Angaben der Polizeipräsidien.

Problem Zeitumstellung

Der Verband appellierte erneut an die Autofahrer, in den Wochen nach der Zeitumstellung Ende März besonders in der Dämmerung vorsichtig zu fahren. Die Tiere würden in dieser Zeit aktiver werden. Und Vegetarier wie das Reh seien vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung auf Futtersuche.

Zudem empfiehlt der Verband, aus Sicherheitsgründen keinesfalls Wildtieren auf der Fahrbahn auszuweichen. Autofahrer sollten das Licht abblenden, hupen und bremsen. Nach einem Wildunfall müsse die Unfallstelle abgesichert und die Polizei gerufen werden. Ist das Tier noch am Leben, verständigen die Beamten den zuständigen Jäger. Mitgenommen werden darf ein totes Tier nicht, dies gilt als Wilderei.

STAND