Ein Handydisplay, auf dem oben links eingeblendet ist "Kein Netz". (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / Inga Kjer/dpa)

Mobilfunkpläne der Bundesregierung Wo es in Rheinland-Pfalz noch Funklöcher gibt

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Mit mehr als einer Milliarde Euro will die Bundesregierung die letzten Mobilfunklöcher stopfen. In einigen rheinland-pfälzischen Regionen ist das dringend notwendig.

Vor allem im Süden von Rheinland-Pfalz gibt es immer noch sehr viele Funklöcher. So ist etwa der Pfälzerwald auf der Funkloch-Karte der Bundesnetzagentur sehr fleckig. Problemzonen sind die Gegenden um Bad Bergzabern, östlich von Neustadt an der Weinstraße sowie rund um Trippstadt.

Auch im Nordwesten teils schlechter Empfang

Ähnlich schlecht sieht es im Nordwesten des Landes aus. So ist der Empfang rund um Bitburg, Mettendorf oder Neuerburg nicht gut. Allerdings sind es nicht nur kleine Gemeinden, die Probleme mit dem Mobilfunknetz haben. Auch in der Nähe von größeren Städten lässt der Empfang bisweilen zu Wünschen übrig. Die Funkloch-Karte weist zum Beispiel auch in der Nähe von Bad Kreuznach, Mainz oder Trier dunkle Flecken auf.

5.000 neue Masten in Deutschland geplant

Wie viele von den geplanten 5.000 neuen Masten in Rheinland-Pfalz stehen werden, ist noch unklar. Denn auch in anderen Bundesländern ist die Mobilfunkversorgung häufig nicht gut. Die bisherigen Funkmasten stehen eher in der Nähe von größeren Städten oder entlang der Autobahnen und ICE-Trassen. Die neuen Masten müssen dort aufgestellt werden, wo der Empfang extrem schlecht ist - also auch an Landstraßen oder an Wald- und Wiesenflächen.

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