Messaktion "Hier ist es zu laut" Wissing will strengere Lärmgrenzwerte

Verkehrsminister Wissing (FDP) will strengere Lärmgrenzwerte für Sportwagen und Motorräder. Vor dem Hintergrund der SWR-Messaktion "Hier ist es zu laut" sagte er, unnötiger Lärm müsse vermieden werden.

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Er wolle sich für Änderungen auf EU-Ebene einsetzen, so Volker Wissing. Für unnötigen Krach im Verkehr sorgten beispielsweise getunte Autos, Motorräder mit extra lautem Auspuff oder auch der Schwerlastverkehr.

Wenn die Verursacher nicht einsichtig seien, müssten Verstöße nach Ansicht des FDP-Politikers mit entsprechenden Bußgeldern geahndet werden.

Einen Lärmschutzbeauftragten in Rheinland-Pfalz einzuführen wie es ihn beispielsweise im Nachbarland Baden-Württemberg gibt, hält Wissing nicht für erforderlich. Er sei als Minister mit dem Lärmschutz unmittelbar befasst und wolle dieses wichtige Thema nicht an einen Beauftragten delegieren.

Lärm-Spitzenreiter in Rheinland-Pfalz ist die Gemeinde Straßenhaus: Hier lagen von 10.794 Messungen 5.165 Werte (48 %) Ÿüber dem 24-Stunden-Richtwert für Lärmsanierung in Rheinland-Pfalz (67 dBA). © SWR (Foto: SWR)
Lärm-Spitzenreiter in Rheinland-Pfalz ist die Gemeinde Straßenhaus: Hier lagen von 10.794 Messungen 5.165 Werte (48 %) Ÿüber dem 24-Stunden-Richtwert für Lärmsanierung in Rheinland-Pfalz (67 dBA). © SWR

Die Messaktion des SWR hatte ergeben, dass es aufgrund des Verkehrslärms in vielen Orten zu laut ist, beispielsweise in Kirburg im Westerwald oder in Bobenheim-Roxheim in der Pfalz.

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