Mainz Schüler in RP sollen mehr mitbestimmen dürfen

Kurz vor den Sommerferien hat sich das rheinland-pfälzische Kabinett mit Änderungen am Schulgesetz beschäftigt. Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) stellte dazu einen Entwurf vor. In Zukunft soll es an allen Schulen im Land Schülervertretungen geben, auch in den Grundschulen. So könnten Schülerinnen und Schüler schon von klein auf stärker mitsprechen und mitwirken, sagte Hubig. In Zukunft soll es einen Mitbestimmungskatalog geben, der festlegt, bei welchen Fragen die Schüler mitentscheiden dürfen: zum Beispiel, wenn es um Klassenfahrten oder die Hausordnung geht, aber auch, wenn das Schulgebäude verändert werden soll. Nach den Plänen des Bildungsministeriums sollen die Gesetzesänderungen nach den Sommerferien 2020 in Kraft treten.

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