Mainz Nachbesserung bei Umsetzung der Landarztquote

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) will die Umsetzung der Landarztquote noch einmal nachbessern. Das sagte sie am Donnerstag im Gesundheitsausschuss des Landtags. Insbesondere sollten eine stärkere Staffelung der Vertragsstrafen für Mediziner, die den Dienst auf dem Land doch nicht antreten, und die Auswahlverfahren für Bewerber nochmals geprüft werden. Nach den Plänen des Landes sollen pro Semester 16 oder 17 Medizin-Studienplätze an Bewerber vergeben werden, die sich verpflichten, später mindestens zehn Jahre in einer unterversorgten Region als Hausarzt oder in einer Gesundheitsbehörde zu arbeiten. Mediziner, die der Verpflichtung nicht nachkommen, können mit einer Vertragsstrafe von 250.000 Euro belegt werden.

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