Schüler mit Tablets (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Online-Plattform für Antragsverfahren Digitalpakt startet in Rheinland-Pfalz

Die Schulen in Rheinland-Pfalz haben bald mehr Geld für ihre digitale Ausstattung zur Verfügung. Ab sofort können Schulträger Mittel aus dem Digitalpakt der Bundesregierung beantragen.

Die Online-Plattform für das Antragsverfahren sei nun am Start, teilte das Mainzer Bildungsministerium mit. Antragsberechtigte Schulträger können etwa Verbands- oder Ortsgemeinden sein, Städte, private oder kirchliche Träger von Schulen. Der Digitalpakt Schule sieht vor, dass der Bund in den kommenden Jahren insgesamt fünf Milliarden Euro für die digitale Infrastruktur von Schulen gibt. Etwa 240 Millionen entfallen davon auf Rheinland-Pfalz. Mit dem Geld sollen unter anderem interaktive Tafeln im Klassenzimmer, WLAN-Anschlüsse und Tablets angeschafft werden.

Grundgesetz wurde für Digitalpakt geändert

Für den Digitalpakt war eine Änderung des Grundgesetzes nötig, damit der Bund diese direkte finanzielle Förderung möglich machen kann, obwohl Bildung Ländersache ist. Die einzelnen Länder mussten Bedingungen zum Abruf des Geldes festlegen. Die rheinland-pfälzischen Förderregeln waren im Juli festgezurrt worden. Gefördert werden kann demnach, was nicht vor dem 17. Mai dieses Jahres begonnen wurde sowie Maßnahmen, deren vollständige Abnahme bis Ende 2024 gesichert erscheint.

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