Gesa-Felicitas Krause (M) läuft die 3000 Meter Hindernis bei der EM in Berlin (Foto: picture-alliance / dpa)

Leichtathletik-EM in Berlin Krause im Hindernis-Finale

Titelverteidigerin Gesa Felicitas Krause (Trier) ist bei der Leichtathletik-EM in Berlin ohne große Mühe ins Finale über 3.000 Meter Hindernis eingezogen. Nicht so gut lief es für Stabhochspringer Raphael Holzdeppe.

Krause lief am Freitagmittag mit persönlicher Saisonbestleistung von 9:33,51 Minuten im zweiten Halbfinale auf Platz drei. "Es war in der Tat kontrolliert. Ich habe versucht, hinten raus ein paar Körner für das Finale zu sparen", kommentierte Krause ihren Lauf. "Ich möchte mir den Traum von einer Medaille im Finale auf jeden Fall erfüllen. Ich hatte richtig Bock, hierhin zu kommen."

Holzdeppe scheitert an Anfangshöhe

Für den früheren Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe war bereits in der Qualifikation Endstation. Der 28-Jährige aus Zweibrücken patzte am Freitagmorgen gleich bei seiner Einstiegshöhe von 5,51 Metern dreimal. Damit schied Holzdeppe ohne gültigen Versuch aus und verpasste das Finale am Sonntag. "Es nervt einfach. Diesmal war ich auch wieder vor den deutschen Meisterschaften in Nürnberg in Topform. Da dachte ich, es kommt alles genau rechtzeitig zur EM. Dann verletzt man sich, und dann geht es eigentlich nur darum, fit zu werden, um teilzunehmen", sagte Holzdeppe,

Holzdeppe hatte 2013 den WM-Titel gewonnen und bei Olympia 2012 in London Bronze geholt.

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