Hubschraubereinsatz mit Schädlingsbekämpfungsmitteln (Foto: Pressestelle, Landratsamt Ostalbkreis)

Hubschrauber einsatzbereit Schnakenbekämpfer gehen wieder in die Luft

Den Rheinschnaken geht es voraussichtlich ab Sonntag wieder aus der Luft an den Kragen. Vor zwei Wochen waren beide Hubschrauber der Kabs ausgefallen. Einer von ihnen brannte aus.

Wie Norbert Becker, Direktor der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs), am Mittwoch sagte, sind die Hubschrauber wieder startklar. Der eine Hubschrauber sei repariert, der andere umgebaut. Außerdem sei ein dritter Hubschrauber zur Bekämpfung der Stechmücken bestellt.

Vor dem nächsten Einsatz müssten zunächst die Brutstätten der Schnaken kontrolliert werden, so Becker. Erst dann könne entschieden werden, wann und wo genau die nächste Generation der Schnakenlarven bekämpft werden solle. Voraussichtlich sei das ab kommendem Sonntag möglich. Die Entscheidung sei auch abhängig vom Rheinpegel.

Rheinschnaken in Scharen

In den nächsten Tagen könnten die Rheinschnacken jedoch vermehrt auftreten. Schon jetzt sind viele der Plagegeister in den Rheinauen unterwegs. Von einer Schnakenplage will er jedoch noch nicht sprechen. Mit der jetzigen Generation der Stechmücken müssen die Rhein-Anlieger noch vier bis sechs Wochen leben.

Zwischen Rastatt und Mainz sind besonders viele Stechmücken geschlüpft, weil zwei Hubschrauber ausfielen, die normalerweise zur Bekämpfung der Schnakenbrut eingesetzt werden.

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