die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz und der Gouverneur der Provinz Fujian unterschreiben Kooperationsverträge.  (Foto: SWR)

Positive Bilanz nach Reise Dreyer plant gemeinsame Projekte mit China

Die Chinareise der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Malu Dreyer geht zu Ende. Sie zieht eine positive Bilanz für die vergangenen sieben Tage und plant gemeinsame Projekte mit der Volksrepublik.

Zum Abschluss unterzeichnete Malu Dreyer (SPD) eine Absichtserklärung, die unter anderem gemeinsame Projekte bei der beruflichen Bildung, der Kunststoffstrategie und der Kreislaufwirtschaft beinhalten. Zudem sei ein gemeinsames Start-Up-Center der Universitäten Koblenz-Landau und Fuzhou geplant, sagte am Samstag eine Regierungssprecherin.

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19:30 Uhr
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SWR Fernsehen RP

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin hatte seit dem vergangenen Sonntag mit einer 25-köpfigen Delegation China bereist. Mit dabei waren nach Angaben der Mainzer Staatskanzlei Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, darunter Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD).

Besuche bei Lenovo & BASF

Die Delegation besuchte unter anderem den Computerhersteller Lenovo, die Softwareschmiede ByteDance (TikTok) und den Fahrdienstanbieter Didi. Auch Werke der rheinland-pfälzischen Unternehmen BASF und Boehringer Ingelheim waren Ziele der Rundreise.

Dreyer zeigte sich beeindruckt vom Tempo der wirtschaftlichen Entwicklung in der Volksrepublik. "Wir haben in China sehen können, wie ein Land in kurzer Zeit unheimliche Technologiesprünge machen konnte und zu einem dynamischen Treiber insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz geworden ist", sagte sie.

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