Wie hier in Mainz gingen heute weltweit Schüler auf die Straße, um für einen besseren Klimaschutz zu demonstrieren. (Foto: SWR)

"Fridays for Future" Hunderte Schüler aus Rheinland-Pfalz rufen zur Teilnahme an Europawahl auf

In Rheinland-Pfalz sind wieder zahlreiche Schüler auf die Straße gegangen, um für einen besseren Klimaschutz zu demonstrieren. In mehr als 120 Ländern beteiligten sich Jugendliche an den Protesten.

Die Demonstrationen sind Teil der weltweiten "Fridays-for-Future"-Bewegung. Nach einer ersten Auflage im März initiierte die Bewegung um die Schwedin Greta Thunberg zum zweiten Mal einen "globalen Klimastreik".

In Mainz nahmen nach Angaben der Polizei rund 1.000 Menschen an dem Protest teil, die Veranstalter zählten bis zu 2.000. Die Demonstration stand heute im Zeichen der Europawahl am kommenden Sonntag. "Diese Wahl ist eine Klimawahl", sagte Maurice Conrad von der Mainzer Ortsgruppe der "Fridays-for-Future"-Bewegung.

Auch in Trier, Kaiserslautern und Koblenz gingen Schüler auf die Straße. An den Protesten schlossen sich Teilnehmer der Aktionen "Scientists for Future" und "Parents for Future" an. In Rheinland-Pfalz war es das sechste Mal in diesem Jahr, dass Schüler nicht am Unterricht teilnahmen und stattdessen demonstrierten.

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