Wandern im Wattenmeer kann  gefährlich sein (Foto: picture-alliance / Reportdienste, SodapixAG/ Olaf Scheller)

Ferien an den Nordseeküste So verhalten sich Touristen im Watt richtig

Viele Rheinland-Pfälzer zieht es im Sommer an die Nordseeküste: Fischbrötchen essen, Sandburgen bauen - und im Watt wandern locken. Doch die Gefahr des Watts unterschätzen viele.

So wie eine 48 Jahre alte Frau und ihre zwölf Jahre alte Tochter. Sie wurden in Hooksiel bei einer Wattwanderung von der Flut überrascht und steckten plötzlich hüfttief im Schlick. Ein Großaufgebot von Rettungskräften musste die beiden am Montag aus ihrer misslichen Lage befreien.

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) empfiehlt, niemals alleine ins Watt zu gehen. Wer das Naturereignis erleben will, sollte auf das Wetter achten. Am besten ist es bei ruhigem Wetter, guter Sicht und generell nur im Sommer. Bei Dämmerung, Dunkelheit, Sturm, Nebel und Gewitter wird es den Angaben zufolge lebensgefährlich.

Zeit für Rückweg zur Küste einplanen

Ein wichtiges Gebot laut DLRG: Wattwanderer sollten sich genau über die Gezeiten informieren, also wann Ebbe und Flut auftreten. Für den Rückweg sollte genug Zeit eingeplant werden - nicht, dass die Dunkelheit einbricht.

Am besten informieren Wanderer Menschen an Land, dass sie unterwegs sind. So kann gegebenenfalls schnell Hilfe verständigt werden.

Notfälle im Watt kommen häufiger vor

Immer wieder geraten Wanderer im Watt in Not. Allein in den vergangenen Tagen gab es drei Rettungseinsätze, wie der Norddeutsche Rundfunk berichtet. Alle gingen glimpflich aus.

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