Trockenheit setzt dem Getreide zu  (Foto: Imago, Ralph Peters)

Dürre-Problem hält laut Wetterdienst an Im Süden von Rheinland-Pfalz noch trockener als 2018

Auch wenn es zuletzt vergleichsweise häufig geregnet hat, ist es weiter viel zu trocken. Laut Deutschem Wetterdienst hat sich die Lage in Teilen von Rheinland-Pfalz sogar verschärft.

Wie die Daten belegten, dauere die Dürre des vergangenen Jahres in einigen Regionen Deutschlands an und sei teilweise noch schlimmer geworden, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Wie Andreas Becker von der DWD-Niederschlagsüberwachung sagte, gelte das auch für den Süden von Rheinland-Pfalz.

Hier sei es zwischen 1. Januar und 13. Juni 2019 noch trockener gewesen als im Vorjahreszeitraum. Es fiel laut der DWD-Radardaten nur 50 bis 70 Prozent der Regenmenge des Vorjahreszeitraums, teilweise sogar noch weniger. Andernorts in Deutschland war es demnach nasser, beispielsweise im Süden Sachsens oder im Südosten Bayerns.

Im Bundesmittel liegt 2019 nur leicht unter dem Durchschnitt

Der bundesweite Durchschnitt lag ausweislich der vom DWD am Boden gemessenen Werte zwischen Januar und Ende Mai bei 290,6 Liter Regen pro Quadratmeter. 2018 waren es mit 254,3 Liter deutlich weniger. Das Mittel der Jahre 1971 bis 1990 liegt bei 291,8 Liter, das der Jahre 1981 bis 2010 bei 302,6.

"Demnach sind die Werte in diesem Jahr genau im Schnitt oder leicht unterdurchschnittlich", sagte Becker. Das Thema Dürre könne deshalb noch nicht für beendet erklärt werden.

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