Ministerpräsidentin Dreyer (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Dreyer zu Grundgesetzänderung Rheinland-Pfalz will Digitalpakt zügig umsetzen

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat angekündigt, den Digitalpakt in Rheinland-Pfalz schnell umzusetzen und das Geld an die Schulen weiterzuleiten.

Die Länder im Bundesrat hatten am Freitag für eine Grundgesetzänderung gestimmt. Damit kann der Bund den Ländern nun Milliarden für die Digitalisierung an den Schulen zur Verfügung stellen.

Dreyer sagte, der Digitalpakt sei wichtig und notwendig, um die großen Bildungsanstrengungen des Landes zu ergänzen. Digitale Bildung mache die Kinder fit für die Zukunft.

Zahlreiche Forderungen von Schülern und Lehrern

Von den mehr als fünf Milliarden Euro des Bundes fließen in den kommenden Jahren rund 241 Millionen nach Rheinland-Pfalz. Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) sagte, das Geld solle für eine bessere Anbindung der Schulen ans Internet ausgegeben werden, etwa durch leistungsstarkes WLAN. Auch die Anschaffung von Tablets oder Laptops könne finanziert werden. Die Landesregierung selbst hatte bereits 34 Millionen Euro für die technische Grundausstattung der Schulen bereit gestellt.

Die Erwartungen von Schülervertretern in Rheinland-Pfalz sind zahlreich. Sie fordern erst einmal WLAN für alle Schulen, dann Endgeräte. Außerdem wünschten sich Schüler digital "fitte" Lehrer. Die Lehrer fordern professionelle Unterstützung wie zum Beispiel Systemadministratoren und Mittel für anfallende Folgekosten etwa für Wartung und Updates der Technik.

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