Ein Hinweisschild für eine Toilette. Als Piktogramme sieht man einen Mann, eine Frau und eines für halb Mann und halb Frau. (Foto: Imago, SWR, Foto: Horst Galuschka, Montage: SWR)

Diskriminierung von Transsexuellen vermeiden Schülervertreter fordern Unisex-Toiletten

Keine getrennten Toiletten mehr für Mädchen und Jungen - das fordert die Landeschülervertretung. So könne eine Diskriminierung von Transsexuellen vermieden werden.

Für transsexuelle Schüler sei der Gang aufs Klo oft schwierig, sagte Paula Ewald von der Schülervertretung am Donnerstag. Wer trans sei, wisse nicht, ob er aufs Klo seines biologischen oder seines gefühlten Geschlechts gehen solle - aus Angst, schräg angesehen zu werden.

Gäbe es genderneutrale Toiletten für alle, wäre das Problem gelöst, argumentiert die Schülervertretung. Im Zug würden es die Leute schließlich auch hinbekommen, Toiletten zu benutzen, die nicht speziell für ein Geschlecht ausgewiesen sind.

Bildungsministerium sieht Kommunen in der Pflicht

Das Bildungsministerium begrüßte den Vorschlag. Die Frage genderneutraler Toiletten müsse aber vor allem auch mit den Kommunen diskutiert werden. Sie sind für die Schulgebäude zuständig.

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