Die Universität Koblenz-Landau in Koblenz (Foto: picture-alliance / Reportdienste)

Aktuelle Debatte über Hochschullandschaft CDU kritisiert Vorgehen bei Uni Koblenz-Landau

Die CDU-Fraktion hat das Vorgehen der Landesregierung hin zur Trennung der Uni Koblenz-Landau als undurchsichtig kritisiert. Die Entscheidung sei ohne die Betroffenen gefällt worden.

Die hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Marion Schneid, warf der Ampel-Koalition am Mittwoch vor, nicht das Gespräch mit den Personalvertretungen der Hochschulen, anderen Uni-Gremien, Studentenvertretungen und den betroffenen Städten gesucht zu haben. "Durch fehlende Kommunikation sind Verunsicherung und Verärgerung entstanden, wo eigentlich ein Miteinandergestalten sein müsste."

Dauer

Regierung steht zu Entscheidung

Die Regierung verteidigte dagegen ihr Vorgehen. Wissenschaftsminister Konrad Wolf (SPD) sagte, am Ende sei basierend auf Empfehlungen von Experten eine Grundsatzentscheidung getroffen worden, die für die Hochschulen und das ganze Land die besseren Entwicklungsmöglichkeiten biete.

Die Landesregierung hatte in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass die Universität Koblenz-Landau aufgeteilt werden soll. Koblenz soll eigenständig werden, Landau mit der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern zusammengehen.

Kritik auch von den Hochschulen

Kritik an der Maßnahme gab es auch von Seiten der beteiligten Hochschulen. So beklagte der Senat der TU Kaiserslautern, die Gremien der Uni seien in den Entscheidungsprozess nicht eingebunden worden.

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