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Rund 2.500 Lehrer in Rheinland-Pfalz haben sich freiwillig gemeldet, während der Corona-Pandemie in der Gesundheitsvorsorge oder der Verwaltung auszuhelfen. Das hat die Aufsichts- und Dienstleistungdirektion (ADD) dem SWR mitgeteilt.

Die ADD hatte die Lehrer dazu aufgerufen, sich freiwillig zu melden. Zurzeit werden die Angebote der Freiwilligen erfasst und mit dem Bedarf abgeglichen, teilte das Gesundheitsministerium mit.

In einer Mitteilung an die 42.000 rheinland-pfälzischen Lehrer hieß es: "Jeder Mensch wird gebraucht - aus allen Bereichen, auch von Schulen. Sie als Lehrkraft sind für diese Aufgaben gut qualifiziert."

Hilfe in der Verwaltung oder Öffentlichkeitsarbeit

Auf einem Formular können die interessierten Leher ihren aktuellen Beschäftigungsumfang sowie Zusatzqualifikationen z.B. in der Pflege oder in der Öffentlichkeitsarbeit mitteilen. In Gesundheitsämtern oder Krankenhäusern kommen sie zum Beispiel bei Verwaltungsaufgaben oder der Nachverfolgung von Kontaktpersonen zum Einsatz.

Die ADD teilte mit, dass viele Lehrer durch die Schulschließungen zusätzliche Zeit hätten - beispielsweise Sportlehrer der Mittelstufe. Zudem organisierten sich Lehrer untereinander, um gemeinsam Unterrichtsmaterial zu verteilen.

Viele Rheinland-Pfälzer wollen helfen

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) lobte auch die Hilfsbereitschaft von anderen Freiwilligen. Ärzten im Ruhestand oder Studierenden können beispielsweise in Hotlines Fragen zum Corona-Virus von Bürgern beantworten und so das Land unterstützen.

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