Zurück zur Normalität: Wie sieht das Arbeiten nach der Pandemie aus?

STAND
AUTOR/IN
ONLINEFASSUNG

Die Grundstimmung ist gut in Deutschland: Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Corona-Virus sinkt, die Zahl der Geimpften steigt. Ein ganz normales Leben scheint nicht mehr so weit weg zu sein. Geht das tatsächlich so einfach? Oder brauchen wir so was wie eine Wiedereingliederung? "Zurück zur Normalität - schwerer als gedacht?" heißt unsere Serie. Wie bereiten sich Firmen auf diese Rückkehr in die Normalität vor?

Audio herunterladen (4,5 MB | MP3)

"Exit-Strategie sollte gut vorbereitet sein"

Firmen, die eine Rückkehr aus dem Krisenmodus zum Normalbetrieb planen, sollten diese "Exit-Strategie" gut vorbereiten, sagt Professorin Jutta Rump, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen in SWR Aktuell. Beim Thema Homeoffice sollte sich ein Unternehmen zum Beispiel überlegen, ob es wirklich zu 100 Prozent zum Präsenzbetrieb zurück will - oder ob es weiter den MItarbeitern flexibel Arbeit von zu Hause aus anbietet.

Dr Jutta Rump ist Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employabilty in Ludwigshafen (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Picture Alliance

Klare Grundlagen, klare Vereinbarungen für künftiges Arbeiten schaffen

Rump hält es für wichtig, dass sich Firmen und Beschäftigte auf klare Regeln einigen, wie und wo die Arbeit nach Corona geleistet werden soll. Dafür müsse auch klar sein, welche Arbeitsplätze unbedingt im Betrieb bleiben müssen und welche Homeoffice-Potential haben.

"Nicht jeder liebt dieses Modell!"

Homeoffice sei längst nicht für alle Beschäftigten ein Arbeitsmodell, schränkt Rump ein. Wenn jemand sage " ich habe das jetzt 15 Monate gemacht - ganz unter uns: Die Präsenz im Betrieb ist mir das Liebste", dann sollte ein Unternehmen das auch zulassen.

STAND
AUTOR/IN
ONLINEFASSUNG