Zukunft der britischen Monarchie: Warum Charles III. Schottland braucht

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AUTOR/IN
Arne Wiechern

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Die Königin ist tot. Lang lebe der König! Charles III. hält sich in Schottland auf, wo ihn die Bevölkerung zu sehen bekommt. Der Monarch wird den Sarg seiner verstorbenen Mutter, Elisabeth II., bei einer Trauerprozession durch die Straßen von Edinburgh begleiten.
Vor dem neuen König liegen große Herausforderungen, ist Alexander Clarkson, Politikwissenschaftler am King’s College in London, überzeugt. Der Fortbestand der Monarchie sei keineswegs gewährleistet. "Innerhalb Großbritanniens ist Schottland der Schlüsselstaat." Es sei von großer Bedeutung, ob die Schotten im Vereinigten Königreich verbleiben oder den Weg der Unabhängigkeit wählen würden. Bis zu 50 Prozent der Schotten befürworteten einen eigenen Staat. König Charles III. müsse deshalb das Gespräch mit den schottischen Nationalisten suchen. Er brauche deren Unterstützung. "Wenn das nicht passiert, werden die Stimmen für eine schottische Republik lauter."
Wie der Politikwissenschaftler die Zukunft des Commonwealth einschätzt, erläutert er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Arne Wiechern.

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