Seenotrettungsschiff in der Nordsee. (Foto: dpa Bildfunk, DPA-picture-alliance / dpa | Frm)

Zahl der Seenot-Rettungen nimmt zu: "Es ist einfach nicht ungefährlich - vor allem an der Nordsee"

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Florian Rudolph

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Im vergangenen Jahr hat es an Nord- und Ostsee deutlich mehr Fälle von Seenot gegeben als im Jahr davor. Mitglieder der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger haben rund 400 Menschen gerettet - darunter Seeleute, Fischer, Schiffspassagiere und Wassersportler. Der erfolgreiche Kite-Surfer Linus Erdmann, neuer Botschafter der deutschen Seenotretter, erklärt sich das so: "Coronabedingt haben immer mehr Menschen Wassersport betrieben und sich deshalb Auszeiten am Meer gegönnt". Um eine weitere Zunahme von Unglücksfällen zu verhindern, fordert Erdmann mehr Aufklärung, etwa durch Wassersportvereine. "Es ist einfach nicht ungefährlich, grade an der Nordsee, wo es hohe Brandung und starke Strömungen gib"“, sagte Erdmann im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Florian Rudolph. Hören Sie im Interview, wie lang die Tradition der Seenotrettung an Deutschlands Küsten ist und warum Linus Erdmann Botschafter der "Schutzengel" von Nord- und Ostsee wurde.

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