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Einfache Maßnahmen können Leben retten. Darauf macht die „Woche der Wiederbelebung“ jedes Jahr im September aufmerksam. 2020 fällt sie mitten in die Corona-Pandemie mit Kontakteinschränkungen und Abstandsgebot.
Christian Hermanns, Notarzt von der Deutschen Gesellschaft für Anästesiologie und Intensivmedizin, hat in SWR Aktuell darauf hingewiesen, dass die Corona-Regelungen die Standard-Maßnahmen bei Erster Hilfe nur wenig einschränken. So sollte man sich beim Ansprechen der Person nur so weit nach unten beugen, wie unbedingt nötig. Bei einer Herzdruckmassage sollte man dem Patienten wenn möglich ein T-Shirt über den Kopf ziehen, um Aerosol-Bildung zu vermeiden. Entgegen der weit verbreiteten Ansicht gehörte "Mund-zu-Nase-Beatmung schon vor der Corona-Zeit nicht zu den Basismaßnahmen," so Hermanns, "weil wir wissen, dass sehr viele Leute Scheu davor haben." Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler erklärt Hermanns, wie Erste Hilfe auch in Corona-Zeiten sicher und erfolgreich geleistet werden kann.

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