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Das Bundeskabinett hat die Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschloss und damit bundesweit einheitlich geltende Vorgaben dafür, was zu tun ist, wenn die Infektionszahlen weiter steigen. Bislang kochen Länder ihr eigenes Süppchen: Deutschland gleicht einem Flickenteppich von Lockerungen und Verschärfungen. Dazu liefern sich Befürworter und Gegner eines Lockdowns in den Medien und sozialen Netzwerken Wortgefechte über den richtigen Weg aus der Corona-Krise. Das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Politik war zu Beginn der Pandemie besser, bestätigt der Epidemiologe Hajo Zeeb in SWR Aktuell. "Wir haben jetzt das Gefühl, dass eine Trennung aufgetreten ist. Wir fühlen uns nicht an den allermeisten Stellen gehört, wenn es um die Einschätzung der steigenden Zahlen und dem, was zu tun ist, geht." Wie der Porfessor am Bremer Leibnitz-Institut den Streit zwischen Bund und Ländern über den richtigen Umgang mit der Pandemie bewertet und wie die Einbindung der Wissenschaft verbessert werden könnte, darüber hat Zeeb mit SWR Aktuell-Moderator Sebastian Felser gesprochen.

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