Wirtschaftshilfen: IG Metall BW hält Unterstützung bis weit ins nächste Jahr für notwendig

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AUTOR/IN
Albrecht Ziegler

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Vertreter der Bundesregierung treffen sich zum zweiten Mal mit Wirtschaft und Gewerkschaften, um über Möglichkeiten zu beraten, die Krisenfolgen für Betriebe und Beschäftigte abzufedern. Thema wird vermutlich auch das dritte Entlastungspaket der Ampel-Koalition sein. Ein Punkt daraus sieht vor, dass der Bund auf Steuern und Abgaben verzichtet, wenn Unternehmen zusätzliche Zahlungen bis zu 3.000 Euro an ihre Beschäftigten leisten.
Der Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg, Roman Zitzelsberger, begrüßt den Vorschlag, sprach sich aber gegen Restriktionen bei der Umsetzung aus. "Es darf keine Verengung auf Einmalzahlungen geben, sondern es braucht eine Laufzeit bis weit ins nächste Jahr hinein." Zur Begründung nannte er Daten des ifo Instituts, dass die Inflation 2023 höher als in diesem Jahr sein könne. "Das heißt: Es darf keinen Einmal-Effekt geben." Man müsse sich bei der finanziellen Unterstützung auf eine "lange Wegstrecke" einstellen.
Was die Wirtschaftskrise für die aktuell laufenden Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie bedeutet, erläutert der Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderator Albrecht Ziegler.

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