Weltklima-Konferenz in Glasgow: Warum Klimaschutz auch Gesundheitsschutz ist

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AUTOR/IN
Andreas Herrler

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In Glasgow hat die zweite Woche der Weltklima-Konferenz begonnen. Das Ringen geht weiter, die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.
Sabine Gabrysch, Professorin für Klimawandel und Gesundheit am Institut für Public Health der Charité in Berlin sieht Klimaschutz auch als Gesundheitsschutz. "Wenn wir aufhören Kohle und Erdöl zu verbrennen, wird die Luft sauberer." Schon kurzfristig könnten viele Leben gerettet werden. "Luftverschmutzung ist verantwortlich für Millionen Todesfälle jedes Jahr." Sie verursache Atemwegserkrankungen, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Diabetes und sogar Demenz.
Umweltfreundlich gestaltete Städte mit mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger führten außerdem dazu, dass sich die Menschen mehr bewegten. Auch das sei gut für die Gesundheit.
Als dritten Punkte nennt die Wissenschaftlerin, dass eine Ernährung mit mehr Gemüse und weniger Fleisch nicht nur gut fürs Klima, sondern auch gut für die Gesundheit sei.
Warum auch Infektionskrankheiten eine Folge des Klimawandels sind, erläutert die Professorin im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler.

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