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Was ist der richtige Weg im Umgang mit der dritten Corona-Welle: ein wirklich harter Lockdown oder Öffnungen mit Schnellteststrategie, wie es das Saarland ab heute vormacht? Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) stellte im SWR klar, dass sie einen harten Lockdown für nicht notwendig halte. Die richtigen Maßnahmen seien in Rheinland-Pfalz schon getroffen worden. Auch den Vorschlag des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU), einen "Brücken-Lockdown" zu starten kann sie nicht nachvollziehen: "Die Kontaktbeschränkungen beispielsweise - wie jetzt von Herrn Laschet vorgeschlagen: das haben wir bereits! Wir haben ganz klare Stufenpläne, was bei einer Inzidenz von über 100 passiert oder von über 200". Dass es dadurch regional sehr unterschiedlich aussehe, sei zwar verwirrend, aber der richtige Weg, so Bätzing-Lichtenthäler weiter. Was bisher falsch gelaufen ist in der Corona-Politik, hat sie mit SWR2 Aktuell-Moderatorin Vanja Weingart besprochen.

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