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Dank sozialer Medien verbreiten sich Verschwörungsideologien gerade rasant. Vom Coronavirus, das angeblich gar nicht existiert, oder das nur dazu geschaffen wurde, die Bevölkerung zu dezimieren über Bill Gates, der den Menschen beim Impfen angeblich einen Überwachungschip einpflanzen will, bis hin zu einer Elite, die angeblich in Kellern Kinder gefangen hält, um aus ihrem Blut ein Serum für ewige Jugend zu gewinnen. Auch die Geschichte vom angeblichen großflächigen Wahlbetrug in den USA gehört dazu. Allen gemeinsam ist, dass es für nichts stichhaltige Beweise gibt, viele Menschen aber lieber an solche angeblich geheimen Verschwörungen glauben als belegbare FAkten anzuerkennen. Diese Menschen sind in der Regel überzeugt, als einzige die wirkliche Wahrheit zu kennen und versuchen oft, auch Freunde oder Familienmitglieder von dem zu überzeugen, was sie für die Wahrheit halten. Das geht immer häufiger so weit, dass Freunde und Angehörige dann Hilfe suchen müssen bei Beratungsstellen, die ursprünglich zum Beispiel für Sektenopfer eingerichtet wurden. SWR-Reporter Eric Beres hat dazu recherchiert und erklärt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich, womit die Beratungsstellen seit etwa einem Jahr zunehmend konfrontiert sind.

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