Verletzlich und hoffnungslos: Afghanistan nach dem Erdbeben

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AUTOR/IN
Peter Hornung

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Es war ein verheerendes Erdbeben, das den Osten Afghanistans Ende Juni heimgesucht hat: 5,9 auf der Richterskala, mindestens 1.000 Tote und Tausende Verletzte. Eine Katastrophe, die zahllose Dörfer dem Erdboden gleichgemacht hat und die viele Menschen um ihren Lebensunterhalt brachte. Diese Katastrophe ist auch eine Prüfung für die Taliban, die seit fast einem Jahr in Afghanistan herrschen. Sie sind dringender denn je angewiesen auf ausländische, auch westliche Hilfe. Die Gemäßigten unter den Radikalislamisten räumen das auch ein. Dennoch legt das Erdbeben auch die tiefen Brüche offen, die zwischen den verschiedenen Fraktionen der Taliban herrschen. Vor allem aber zeigt es, wie verletzlich und gleichzeitig hoffnungslos Afghanistan im Jahr 2022 ist. Peter Hornung war jetzt unterwegs im Erdbebengebiet.

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Peter Hornung