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In Kalifornien hat ein Prozess gegen Apple begonnen: Der Spielehersteller Epic Games, bekannt durch das Spiel Fortnite, fühlt sich benachteiligt, weil er hohe Abgaben für seine Apps leisten muss. Sie werden über den Appstore verkauft, den Apple kontrolliert und der laut Kläger ein Monopol darstellt. Epic Games will In-App-Verkäufe durchsetzen, ohne eine Provision von 30 Prozent an den Technologie-Giganten zahlen zu müssen. Ein Erfolg des Klägers vor Gericht könnte dazu führen, dass Apps billiger werden, sagte Daniel Herbig in SWR Aktuell. Er ist Redakteur beim Technik-Nachrichten-Portal "Heise Online": "Denkbar ist, dass dann mehr Konkurrenz aufkommen würde, was dann dazu führen würde, dass die Preise für Spiele niedriger werden könnten." Man sehe aber unabhängig von dieser einen Klage, dass die Provision von 30 Prozent und die Pflicht im Apple-Appstore zu kaufen, unter Beschuss gerate. "Ob es jetzt Privatunternehmen sind, die klagen, oder die EU, die Ermittlungen einleitet – es bewegt sich was." Mit welchen Folgen für Apple, darüber hat Technik-Redakteur Daniel Herbig mit SWR Aktuell-Moderatorin Vanja Weingart gesprochen.

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